Wie zu­frie­den sind Sie mit dem KVV?

Der Sonntag (Mittelbaden) - - Aktuell - Er/Fo­tos: Fa­b­ry

„Ich bin so­weit zu­frie­den“, meint Rai­ner Stro­bel (70), Rent­ner aus Karlsruhe. „Ich nut­ze den KVV et­wa zwei bis drei Mal die Wo­che, vor al­lem in der Stadt für Kurz­stre­cken oder nach Pforz­heim, wenn ich wan­dern ge­he. Was mir aber nicht ge­fällt, sind die Ver­spä­tun­gen vie­ler Bah­nen und die Über­fül­lung.“ „An sich bin ich froh, dass es das An­ge­bot gibt“, ant­wor­tet Klaus Busch (61), Geo­lo­ge aus Karlsruhe. „Ich pend­le be­ruf­lich nach Wall­dorf und ha­be da­her ein Kom­bi­ti­cket für die KVV und den RNV. Nicht gut fin­de ich, dass die Ti­ckets im­mer teu­rer wer­den. Das Gan­ze müss­te be­zahl­bar für je­den sein.“ „Ich bin ziem­lich zu­frie­den“, er­wi­dert Ni­co Wei­gand (27), Stu­dent aus Rhein­stet­ten. „Vor al­lem die Night­li­ner-Li­ni­en sind toll. Man kommt auch nachts noch von der Stadt aus nach Hau­se, was ich sehr prak­tisch fin­de. In Mün­chen, wo ich stu­die­re, ist der Nacht­fahr­plan viel kom­pli­zier­ter als hier.“ „Zu­frie­den. Ich nut­ze den KVV schon seit 50 Jah­ren“, sagt Fried­hil­de Schwi­tal­la (70), Rent­ne­rin aus Karlsruhe. „Da ich nicht mehr ar­bei­te, ha­be ich die Ge­las­sen­heit, Ver­spä­tun­gen und Zu­g­aus­fäl­le ein­fach hin­zu­neh­men an­statt mich auf­zu­re­gen. Dass es trotz Bau­stel­len über­haupt läuft, ist doch gut.“ „Es geht so“, er­wi­dert Ro­sal­ba Wi­cker (30), Al­ten­pfle­ge­rin aus Lan­gen­stein­bach. „Da ich kei­nen Füh­rer­schein ha­be, bin ich auf die Stra­ßen­bahn an­ge­wie­sen, um zur Ar­beit zu kom­men. Häu­fig sind die Bah­nen über­füllt, da zu Stoß­zei­ten nur ein Wa­gen ein­ge­setzt wird. Auch die Ver­spä­tun­gen stö­ren mich.“ „Nicht be­son­ders“, sagt Da­nie­la Co­lel­la (39), Te­le­fo­nis­tin aus Karlsruhe. „An­ge­sicht der Un­zu­ver­läs­sig­keit sind die Prei­se zu teu­er. Wenn Bah­nen zu spät kom­men oder gar nicht, er­setzt mir nie­mand den Är­ger. Au­ßer­dem sind vie­le Kon­trol­leu­re un­freund­lich, auch wenn man ein Ti­cket hat.“

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