CD-Check

Der Sonntag (Mittelbaden) - - Tipps & Themen - Ww

Sen­sa­tio­nel­le Ent­hül­lung: Ein pen­sio­nier­ter Ton­tech­ni­ker aus En­g­land hat jetzt die Bän­der ver­öf­fent­licht, die bei ei­nem Ge­heim­tref­fen im Jah­re 1971 auf­ge­nom­men wur­den. Da­mals tra­fen sich die Mit­glie­der von Deep Pur­p­le und Uriah Heep mit der Sän­ge­rin Gra­ce Slick (Jef­fer­son Air­plane) und nah­men ein Al­bum auf, das nie ver­öf­fent­licht wur­de. Bis zum heu­ti­gen Ta­ge... Das war na­tür­lich nur Spaß. Aber so ähn­lich wie die Mu­sik der Würz­bur­ger Band Wol­ve­s­pi­rit hät­te das Er­geb­nis ei­nes sol­chen Le­gen­den­tref­fens An­fang der 70er Jah­re höchst­wahr­schein­lich ge­klun­gen. Mit dröh­nen­der Ham­mond-Or­gel, wa­bern­den Gi­tar­ren und der groß­ar­ti­gen Stim­me der US-ame­ri­ka­ni­schen Sän­ge­rin De­bo- rah Craft tre­ten Wol­ve­s­pi­rit mit ih­rem vier­ten Al­bum „Blue Eyes“(Spi­rit Sto­ne/Car­go Records ) er­neut in das von Rauch­schwa­den ge­schwän­ger­te Ram­pen­licht der Rock-Welt. Ob das nun Hard­rock, Blues­rock, Clas­si­crock oder Psy­che­de­lic-Rock ge­nannt wird, ist Wol­ve­s­pi­rit egal. „Wir ma­chen uns kei­ner­lei Ge­dan­ken über ir­gend­wel­che Stil­rich­tun­gen“, sa­gen sie. „Blue Eyes“ist end­lich mal wie­der ein Al­bum, das man schmerz­frei von An­fang bis En­de durch­hö­ren kann. Ein­zi­ges Man­ko: Wer so cool aus­sieht, soll­te nächs­tes Mal bit­te auch ein Band-Fo­to im Book­let oder auf dem Co­ver ver­öf­fent­li­chen.

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