Sonn­tags-Cock­tail

Der Sonntag (Mittelbaden) - - Wetter - Avs/AFP

(Schau­spie­ler, 26), bleibt für ei­ne gu­te Se­rie schon mal län­ger auf. „Ich gu­cke wahn­sin­nig vie­le skan­di­na­vi­sche Se­ri­en oder aus dem bri­ti­schen und fran­zö­si­schen Raum“, sag­te der ge­bür­ti­ge Lü­be­cker, der die Haupt­rol­le in der deutsch-deut­schen Spio­na­ge­se­rie „Deutsch­land 83“ge­spielt hat.„Es gibt ein­fach so tol­le in­ter­na­tio­na­le Se­ri­en, die aber auch so an­ge­legt sind, dass die Zu­schau­er ein in­ter­na­tio­na­les Pu­bli­kum sind“, sag­te Nay bei der ARD Blue Hour an­läss­lich der Ber­li­na­le. Gro­ßer Fan ist Nay et­wa von Come­dy­se­ri­en wie „New Girl“. Den Über­blick zu be­hal­ten ist aber nicht im­mer ein­fach: „Ich schaue mich quer durchs Ma­te­ri­al und muss dann im­mer so um drei Uhr nachts ir­gend­wann mal auf­hö­ren.“Nay wird in der Fort­set­zung von „Deutsch­land 83“, dann „Deutsch­land 86“, zu se­hen sein.

ös­ter­rei­chi­scher Lie­der­ma­cher („Ma­cho, Ma­cho“), fin­det sei­ne heu­ti­gen Kon­zer­te we­sent­lich bes­ser als die Auf­trit­te zur Zeit sei­ner gro­ßen Er­fol­ge. „Die Acht­zi­ger wa­ren eben das Par­ty­zeit­al­ter. Es ist in ers­ter Li­nie dar­um ge­gan­gen, wo man da­nach hin­geht“, er­zähl­te der 61-Jäh­ri­ge in Frank­furt dem Hes­si­schen Rund­funk (hr). In­zwi­schen ge­be es die­se ex­zes­si­ven Par­tys nicht mehr. Da­her kön­ne er sich bei sei­nen Auf­trit­ten viel bes­ser kon­zen­trie­ren als vor 30 Jah­ren. „Ich ge­nie­ße es jetzt auch mehr“, sag­te der Sän­ger und Mo­de­ra­tor.

Gos­pel-Le­gen­de, hat ihr letz­tes Al­bum an­ge­kün­digt. Die Auf­nah­men wer­de sie bald in ei­nem Stu­dio der Stadt ma­chen, ei­ni­ge der Songs wür­den von Stevie Won­der pro­du­ziert, sag­te die Sän­ge­rin dem in Detroit an­säs­si­gen Fern­seh­sen­der WDIV. „Das wird mein letz­tes Jahr“, sag­te die Di­va. Mög­li­cher­wei­se wer­de sie aber noch ein paar Kon­zer­te ge­ben. „Ich bin sehr zu­frie­den, wenn ich dar­auf zu­rück­bli­cke, wo mei­ne Kar­rie­re be­gon­nen hat und wo ich jetzt bin“, sag­te die 18-fa­che Gram­my-Ge­win­ne­rin. Fran­klin wird im März 75 Jah­re alt.

(Re­gis­seur, 54) hat das Le­ben auf sei­nem Bau­ern­hof in Schles­wig-Hol­stein et­was Wich­ti­ges ge­mein­sam mit sei­ner Fil­me­ma­che­rei in Ber­lin: „Man muss sä­en, be­vor man ern­ten kann – und am En­de hat man ein Pro­dukt. Ob das nun ein Film ist oder ein Glas Milch. Es kommt aber nur et­was da­bei her­aus, wenn Du Dich gut dar­um küm­merst“, sag­te er im In­ter­view der Zeit­schrift „Für Sie“. Je­des Wo­che­n­en­de sei er auf dem Fa­mi­li­en­bau­ern­hof. „Mit Fü­ße hoch ist da nichts!“Auf die Fra­ge, was denn das ak­tu­ell Neu­es­te in sei­nem Le­ben sei, ant­wor­te­te er: „Ich ent­de­cke ge­ra­de mein Po­wer­hou­se. Yo­ga ma­che ich schon län­ger – jetzt ha­be ich mit Pi­la­tes an­ge­fan­gen.“

Mu­si­ker, ver­zich­tet seit ei­ni­gen Jah­ren auf ein Smart­pho­ne. „Ich bin kein Smart­pho­ne-Geg­ner, aber ich konn­te den Um­gang da­mit nicht gut kon­trol­lie­ren“, sag­te der 33-jäh­ri­ge Sän­ger der „Neu­en Os­na­brü­cker Zei­tung“. „So­bald man ein Smart­pho­ne hat und on­line ist, wird es im­mer schwie­ri­ger, die Tür zu schlie­ßen und ab­zu­schal­ten.“Sein Han­dy sei ein al­ter Kno­chen vom Dis­coun­ter. Da­mit funk­tio­nie­re das Ab­schal­ten ganz gut. „Und ich kann die freie Zeit wirk­lich ge­nie­ßen.“Am 17. Fe­bru­ar er­scheint Poi­sels neu­es Al­bum „Mein Ame­ri­ka“.

Hat nur ein al­tes „Kno­chen-Han­dy“, um ab­schal­ten zu kön­nen: Sän­ger Phil­ipp Poi­sel. Fo­to: avs

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