Sonn­tags-Cock­tail

Der Sonntag (Mittelbaden) - - WETTER -

US-Sän­ge­rin Li­sa Ma­rie Pres­ley (49) ist mit Noch-Ehe­mann Micha­el Lock­wood (55) in ei­nen bit­te­ren Schei­dungs­krieg ver­wi­ckelt. Wie das US-Pro­mi­por­tal „E!News“un­ter Be­ru­fung auf Ge­richts­un­ter­la­gen be­rich­te­te, ma­che Pres­ley gel­tend, an­stö­ßi­ge Fo­tos und Vi­de­os von Kin­dern auf dem Com­pu­ter des Mu­si­kers ent­deckt zu ha­ben. Aus den Do­ku­men­ten ge­he auch her­vor, dass sich die acht­jäh­ri­gen Zwil­ling­s­töch­ter von Pres­ley und Lock­wood der­zeit in der Ob­hut der ka­li­for­ni­schen Kin­des­schutz­be­hör­de be­fin­den. Die Toch­ter des 1977 ge­stor­be­nen Su­per­stars El­vis Pres­ley und Lock­wood hat­ten im vo­ri­gen Ju­ni nach zehn­jäh­ri­ger Ehe die Tren­nung be­kannt­ge­ge­ben.

Front­mann Mil­le Pe­troz­za (49) von der Thrash-Me­tal­band Krea­tor schwört auf sei­ne Ge­burts­stadt Es­sen. „Ich bin kein Lo­kal­pa­tri­ot, aber Es­sen ist ein gu­ter Ort: Du hast dei­ne Ru­he und es ist so lang­wei­lig, dass du gar nicht an­ders kannst, als krea­tiv zu wer­den“, sag­te der Sän­ger, Gi­tar­rist und Band­grün­der der „Süd­deut­schen Zei­tung“(Wo­che­n­end­aus­ga­be). „War­um soll­te ich weg­ge­hen?“Er ha­be mal in Los An­ge­les ge­wohnt, „aber das war nichts für mich, Es­sen ist ir­gend­wie prak­ti­scher. Hier ist mei­ne Hei­mat, hier woh­ne ich.“

Der Mu­si­ker und Pro­du­zent Les­lie Man­do­ki (64, „Dsching­his Khan“) will der CDU im Bun­des­tags­wahl­kampf mög­li­cher­wei­se wie­der mit ei­nem Song hel­fen. „Ich wer­de An­ge­la Mer­kel wie­der un­ter­stüt­zen, über ein Lied ha­ben wir noch nicht kon­kret ge­spro­chen“, sag­te Man­do­ki den „Pots­da­mer Neu­es­ten Nach­rich­ten“. Zur letz­ten Wahl hat­te er „An je­dem neu­en Tag“ge­schrie­ben. „In der Flücht­lings­fra­ge hat die Kanz­le­rin hu­man ge­han­delt, da­für zol­le ich ihr als Flücht­ling Re­spekt“, sag­te der aus Un­garn stam­men­de Man­do­ki.

US-Prä­si­dent Do­nald Trump wird The­ma bei der Fern­seh­fast­nacht „Mainz bleibt Mainz – wie es singt und lacht“wer­den. Das Duo Frank Brunswig und Tho­mas Be­cker tre­te als Trump samt Bru­der auf, teil­te der in die­sem Jahr fe­der­füh­ren­de Süd­west­rund­funk in Mainz mit. Da­mit wird Be­zug ge­nom­men auf Trumps Vor­fah­ren aus dem pfäl­zi­schen Kall­stadt, das der Hei­mat­ort sei­ner aus­ge­wan­der­ten Groß­el­tern ist.

Finn­lands be­kann­tes­ter Film­re­gis­seur Aki

Kau­ris­mä­ki (59) will kei­ne wei­te­ren Fil­me mehr dre­hen. „Ich bin mü­de. Ich möch­te jetzt mein ei­ge­nes Le­ben zu le­ben be­gin­nen“, sag­te Kau­ris­mä­ki dem fin­ni­schen Rund­funk­sen­der Yle auf der Ber­li­na­le. Schon 1994 hät­ten Kau­ris­mä­ki und der pol­ni­sche Fil­me­ma­cher Kr­zy­sz­tof Kies­low­ski auf der Ber­li­na­le an­ge­kün­digt, kei­ne wei­te­ren Fil­me dre­hen zu wol­len, er­in­ner­te Yle. Dar­auf ha­be der Fin­ne, der in Ber­lin „sehr mü­de“ge­wirkt ha­be, auch in dem In­ter­view an­ge­spielt: „Ich ha­be dies schon frü­her ge­sagt, aber jetzt heißt es wirk­lich Adi­os.“Kau­ris­mä­ki be­gann sei­ne Kar­rie­re als Fil­me­ma­cher in den 1980er Jah­ren zu­sam­men mit sei­nem Bru­der Mi­ka. Er dreh­te in­ter­na­tio­nal er­folg­rei­che Fil­me wie „Le­nin­grad Cow­boys Go Ame­ri­ca“oder „Der Mann oh­ne Ver­gan­gen­heit“. Als „Der Mann oh­ne Ver­gan­gen­heit“im Jahr 2003 für ei­nen Os­car no­mi­niert war, boy­kot­tier­te Kau­ris­mä­ki die Preis­ver­lei­hung aus Pro­test ge­gen die US-Po­li­tik im Irak.

Fühlt sich mü­de: Aki Kau­ris­mä­ki will kei­ne wei­te­ren Fil­me mehr dre­hen.

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