Frei­heit auf vier Rä­dern

Das Ca­ra­va­ning liegt wei­ter im Trend / Un­ab­hän­gig­keit wird auch im Ur­laub im­mer wich­ti­ger

Der Sonntag (Mittelbaden) - - SONNTAGSKINDER - pm

Wie kei­ne an­de­re Ur­laubs­form steht Ca­ra­va­ning für selbst­be­stimm­tes und un­ab­hän­gi­ges Rei­sen. Da­mit kommt die mo­bi­le Ur­laubs­form dem Wunsch der Men­schen nach Frei­heit und In­di­vi­dua­li­tät nach. Lan­ges War­ten an Check-in und Si­cher­heits­kon­trol­le am Flug­ha­fen, das im­mer glei­che Un­ter­hal­tungs­pro­gramm und Früh­stü­cken nur zu vor­ge­ge­be­nen Zei­ten – wer hat sich nicht schon über die Tü­cken ge­är­gert, die man­cher Ur­laub mit sich bringt? Was bei den We­nigs­ten Ur­laubs­ge­füh­le auf­kom­men lässt, ken­nen Ca­ra­va­ner und Rei­se­mo­bi­lis­ten nur aus Er­zäh­lun­gen.

Je­der­zeit spon­tan ver­rei­sen, dort Halt ma­chen, wo es am schöns­ten ist, bei schlech­tem Wetter ein­fach wei­ter­fah­ren – Ca­ra­va­ning steht wie kei­ne an­de­re Ur- laubs­form für Rei­sen im ei­ge­nen Rhyth­mus.

„Ca­ra­va­ning trifft den Nerv der Zeit und ist da­her als at­trak­ti­ve Ur­laubs­form über­all in der Ge­sell­schaft an­ge­kom­men“, sagt Her­mann Pfaff, Prä­si­dent des Ca­ra­va­ning In­dus­trie Ver­band (CIVD). Die Gestal­tungs­mög­lich­kei­ten beim Ca­ra­va­ning sind groß: egal ob ak­tiv Sport trei­ben wie Wan­dern, Rad­fah­ren oder Was­ser­sport auf dem Pro­gramm steht oder Kul­tur, Sight­see­ing und Städ­te­tou­ren, Ca­ra­va­ning eig­net sich ide­al für je­de Art der Frei­zeit­ge­stal­tung.

Das ge­än­der­te Kon­sum­ver­hal­ten und die gro­ße Viel­fäl­tig­keit sind nur zwei der Grün­de, war­um sich im­mer mehr Men­schen für Ca­ra­va­ning be­geis­tern. Ein wei­te­rer ist, dass in den letz­ten Jah­ren er­stark­te In­ter­es­se am Ent­de­cken und Er­le­ben der Na­tur. Der Out­door-Trend ist kaum ver­wun­der­lich an­ge­sichts der vor­an­schrei­ten­den Ur­ba­ni­sie­rung.

„Die Men­schen le­ben zu­neh­mend in Städ­ten und wol­len in ih­rer Frei­zeit dem dort oft­mals hek­ti­schen All­tag ent­flie­hen“, sagt Her­mann Pfaff. Raus in die Na­tur und ein klei­nes Aben­teu­er er­le­ben sind da pro­ba­te Mit­tel.

Die Her­stel­ler bie­ten ei­ne brei­te Pa­let­te von kom­pak­ten, güns­ti­ge­ren Fahr­zeu­gen bis hin zu gro­ßen Lu­xus­mo­bi­len, so dass je­der Käu­fer­typ das pas­sen­de Mo­dell fin­det.

Zu­dem ent­wi­ckelt sich die Qua­li­tät und Aus­stat­tung der Fahr­zeu­ge ste­tig wei­ter. Die tech­ni­sche Ent­wick­lung ist der Bran­che ent­ge­gen­ge­kom­men: Mit platz­spa­ren­den LED-Leuch­ten lässt sich ei­ne an­ge­neh­me At­mo­sphä­re im Fahr­zeug er­zeu­gen, Flach­bild­schir­me kön­nen leicht in den In­nen­raum in­te­griert wer­den und mo­der­ne Au­dio­sys­te­men er­zeu­gen selbst mit klei­nen Laut­spre­chern ei­nen gu­ten Klang. Die Ver­wen­dung mo­der­ner Ma­te­ria­li­en und nütz­li­cher elek­tro­ni­scher Tools er­hö­hen den Kom­fort und er­leich­tern die Be­dien­bar­keit. Rück­fahr­ka­me­ras, die das Ran­gie­ren er­leich­tern, sind nur ein Bei­spiel von vie­len.

Foto: djd

Die per­sön­li­che Frei­heit schät­zen vie­le, die mit ei­nem Wohn­mo­bil oder -wa­gen un­ter­wegs sind.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.