Pro­zess um „WM-Ball“

Der Sonntag (Mittelbaden) - - ERSTE SEITE -

Ein Mann aus Sach­sen soll ver­sucht ha­ben, mit ei­nem ge­fälsch­ten Zer­ti­fi­kat ei­nen Fuß­ball, der an­geb­lich im WM-End­spiel 1954 zum Ein­satz kam, ver­stei­gern zu las­sen. Nun kommt der Mann vor Ge­richt. Er muss sich am Mon­tag we­gen ver­such­ten Be­trugs und Ur­kun­den­fäl­schung ver­ant­wor­ten. Der Mann hat den an­geb­lich ori­gi­na­len Ball bei ei­nem Auk­ti­ons­haus in Kas­sel an­ge­bo­ten. Als Be­leg der Echt­heit prä­sen­tier­te er ei­ne mit dem Ge­ne­ral­se­kre­tär des Or­ga­ni­sa­ti­ons­ko­mi­tees der WM ab­ge­schlos­se­ne Ver­ein­ba­rung. Doch die Un­ter­schrif­ten sol­len nach­träg­lich per Scan­ner ein­ge­fügt wor­den sein. Weit über 50 000 Eu­ro Start­preis woll­te der Mann für den Ball ha­ben. Die un­üb­li­che Auk­ti­on sprach sich in Fach­krei­sen in Win­des­ei­le her­um. Beim Ak­ti­ons­haus mel­de­ten sich auch Vor­be­sit­zer des Balls und äu­ßer­ten Zwei­fel.

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