Sonn­tags-Cock­tail

Der Sonntag (Mittelbaden) - - Wetter - avs/AFP

Dem dä­ni­schen Fil­me­ma­cher Lars von Tri­er (60) zu­fol­ge ha­ben Frau­en ei­ne Schwä­che für Se­ri­en­mör­der. „Al­le Frau­en, mit de­nen ich zu­sam­men ge­we­sen bin, wa­ren aus dem ei­nen oder an­de­ren merk­wür­di­gen Grund ver­rückt nach Se­ri­en­mör­dern“, sag­te von Tri­er nach An­ga­ben der dä­ni­schen Nach­rich­ten­agen­tur Ritzau. „Mei­ne Er­fah­rung ist, dass Frau­en Se­ri­en­mör­der mö­gen.“Er selbst fin­de da­ge­gen nichts Be­son­de­res an Se­ri­en­tä­tern. Von Tri­ers neu­er Film „The Hou­se That Jack Built“han­delt von ei­nem Se­ri­en­mör­der, ge­spielt von Matt Dil­lon, und soll 2018 in die Ki­nos kom­men. Ne­ben Dil­lon hat der Dä­ne un­ter an­de­rem Uma Thur­man und Bru­no Ganz für den Spiel­film en­ga­giert

Mark Zu­cker­berg, Face­book-Chef, und sei­ne Frau Pri­scil­la Chan wer­den zum zwei­ten Mal El­tern. Ein Mäd­chen sei un­ter­wegs, er­klär­te Zu­cker­berg auf sei­ner Face­book-Sei­te. „Wir al­le sind bes­se­re Men­schen we­gen der star­ken Frau­en in un­se­rem Le­ben – Schwes­tern, Müt­ter und Freun­din­nen“, schrieb er. „Wir kön­nen es nicht er­war­ten, un­ser Klei­nes zu be­grü­ßen und al­les da­für zu tun, noch ei­ne star­ke Frau groß­zu­zie­hen.“Chan hat­te im No­vem­ber 2015 Töch­ter­chen Max zur Welt ge­bracht. An­läss­lich der Ge­burt ih­rer Toch­ter kün­dig­ten Zu­cker­berg und sei­ne Frau da­mals an, 99 Pro­zent ih­rer Face­book-An­tei­le rund 45 Mil­li­ar­den Dol­lar – für Pro­jek­te zur Ver­fü­gung zu stel­len, die „das men­sch­li­che Po­ten­zi­al vor­an­brin­gen und sich für Chan­cen­gleich­heit ein­set­zen“.

Fe­lix Kla­re, „Tat­ort“-Kom­mis­sar, freut sich über die Rück­kehr auf die Thea­ter­büh­ne. „Im Thea­ter wer­de ich von der Spra­che auf ei­nem hö­he­ren in­tel­lek­tu­el­lem Ni­veau ge­for­dert als im Film“, sag­te der 38-Jäh­ri­ge den „Stutt­gar­ter Nach­rich­ten“und der „Stutt­gar­ter Zei­tung“. „Es tut gut, sich wie­der mit Sät­zen zu be­schäf­ti­gen, in de­nen Wel­ten ste­cken.“Kla­re gab ges­tern sein Büh­nen­come­back in dem Stück „Ehen in Phil­ipps­burg“von Mar­tin Walser, das am Stutt­gar­ter Staats­thea­ter auf­ge­führt wird. Zu­letzt stand er vor fünf Jah­ren auf der Büh­ne. Er spielt sonst im Stutt­gar­ter ARD-„Tat­ort“ei­nen der bei­den Kom­mis­sa­re.

Der Schau­spie­ler Mat­thi­as Schweig­hö­fer ist im In­ter­net wie­der­holt Op­fer von Identitätsklau ge­wor­den. „Das pas­siert tat­säch­lich im- mer wie­der“, sag­te der 36-Jäh­ri­ge der „Neu­en Os­na­brü­cker Zei­tung“vom Sams­tag. Er ha­be be­reits Är­ger mit un­be­rech­tig­ten Kre­dit­kar­ten-Ab­bu­chun­gen und mit ge­fälsch­ten Kon­ten auf den Por­ta­len Ins­ta­gram und Face­book ge­habt. Über­dies hät­ten be­reits an­de­re Leu­te in sei­nem Na­men ge­schrie­ben. Von Ha­ckern wis­se er, dass Si­cher­heit im Netz wer­de nur „sug­ge­riert“wer­de, sag­te Schweig­hö­fer dem Nach­rich­ten­ma­ga­zin „Fo­cus“. Das Pass­wort sei „ei­ne net­te Er­fin­dung“. Aber trotz Er­mah­nun­gen, „noch ei­ne Zahl oder ei­nen Un­ter­strich ein­zu­bau­en“, sei „es so leicht zu kna­cken“. „Wir müss­ten al­le ei­ne Be­nut­zerEin­füh­rung ins World Wi­de Web krie­gen, um zu be­grei­fen, was da wirk­lich pas­siert“, sag­te der Schau­spie­ler. In sei­ner neu­en Se­rie „You Are Wan­ted“im Strea­m­ing-Dienst Ama­zon Pri­me Vi­deo spielt Schweig­hö­fer ei­nen Ho­tel­ma­na­ger, des­sen Le­ben von Ha­ckern ge­ka­pert wird. Für den Fa­mi­li­en­va­ter, der plötz­lich als Ter­ro­rist ge­jagt wird, be­ginnt da­mit ein Alb­traum.

Wur­de wie­der­holt Op­fer von Identitätsklau: Mat­thi­as Schweig­hö­fer. Fo­to: avs

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