Wie las­sen Sie sich we­cken?

Der Sonntag (Mittelbaden) - - Aktuell - Er/Fo­tos: Fa­b­ry

„Vom Han­dy­we­cker“, sagt Ca­ren Wör­ner (22), Stu­den­tin aus Ett­lin­gen. „Ich hat­te frü­her so­gar mal ei­ne App, die an­hand von Ge­räu­schen und Be­we­gun­gen mei­nen Schlafrhyth­mus ana­ly­siert und mich ent­spre­chend ge­weckt hat. Das war mir aber zu um­ständ­lich. Die Schlum­mer­funk­ti­on be­nut­ze ich üb­ri­gens nie.“

„Vom Ta­ges­licht und der Son­ne“, er­zählt Chris­toph Schmitz (47), In­ge­nieur aus Ett­lin­gen. „Jetzt, wo die Ta­ge wie­der län­ger wer­den und es frü­her hell ist, klappt das sehr gut. Au­ßer in Voll­mond­näch­ten las­se ich die Ja­lou­si­en ein­fach oben. Den Ra­dio­we­cker stel­le ich ei­gent­lich nur zur Si­cher­heit.“

„Von mei­nem Biorhyth­mus“, meint Gün­ther Mild (32), Psych­ia­ter aus Karls­ru­he. „Ich ste­he je­den Tag un­ge­fähr zur sel­ben Zeit auf und bin im­mer vor dem We­cker wach. Mein Wunsch ist es, ei­nen Licht­we­cker zu ha­ben. Beim Schla­fen ist al­les dun­kel. Das Auf­wa­chen geht dann sanft und lang­sam übers Licht.“

„Auf je­den Fall nicht vom We­cker“, ant­wor­tet Bern­hard Sträh­le (28), selbst­stän­di­ger IT-Di­enst­leis­ter aus Karls­ru­he. „Ich ha­be ei­ne su­per in­ne­re Uhr. Abends neh­me ich mir zum Bei­spiel vor, um 7 Uhr auf­zu­ste­hen. Dann klappt das au­to­ma­tisch mit dem Auf­wa­chen. Das ma­che ich jetzt seit fünf Jah­ren so.“

„Von ei­ner Han­dy­app“, er­klärt Ga­bi Ro­sen­ber­ger (56), Kran­ken­schwes­ter, zu Be­such in Lan­dau. „Ich ha­be ei­nen sanf­ten, schö­nen Weck­ton ein­ge­stellt. Nur die Schlum­mer­tas­te ist mir zu ge­fähr­lich. Mitt­ler­wei­le woh­ne ich in Aus­tra­li­en. Mich jetzt an die deut­sche Zeit an­zu­pas­sen, ist aber kein Pro­blem.“

„Von Schul­kin­dern“, äu­ßert Ga­b­rie­le Schö­pe (70), Rent­ne­rin aus Karls­ru­he. „Ich woh­ne di­rekt ge­gen­über ei­ner Schu­le. Ge­gen halb acht kom­men die Ers­ten. Dann weiß ich, dass es für mich Zeit ist auf­zu­ste­hen. Das ha­be ich so ver­in­ner­licht, dass ich am Wo­che­n­en­de au­to­ma­tisch wach wer­de.“

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