Wo füh­len Sie sich be­son­ders glück­lich?

Der Sonntag (Mittelbaden) - - AKTUELL - er/Fo­tos: Fa­b­ry

„Wenn ich da­heim bei mei­ner Fa­mi­lie sein kann“, er­zählt Mar­ko Pe­si´c (33), Kran­ken­pfle­ger aus Lan­gen­stein­bach. „Ich ha­be Frau und Kin­der, aber sie le­ben noch in Ser­bi­en. Zu­letzt ha­be ich sie im No­vem­ber ge­se­hen. Das ist schwer, sie feh­len mir. Ich hof­fe, im Som­mer sind wir al­le wie­der zu­sam­men.“ „Am Gar­da­see“, ant­wor­tet Sven Klin­ger (46), Rechts­an­walt, auf Durch­rei­se in Karlsruhe. „Ich bin re­gel­mä­ßig al­le zwei Jah­re dort, zum Bei­spiel in Ri­va del Gar­da und Bar­do­li­no. Be­son­ders ge­fällt mir, dass es so ab­wechs­lungs­reich ist: Man hat Ber­ge und Was­ser, teils auch wun­der­bar süd­li­ches Flair.“ „In Lyon“, er­klärt Jen­ni­fer Cor­re (36), He­ad of In­ter­na­tio­nal Re­la­ti­ons, auf Ge­schäfts­rei­se in Karlsruhe. „Es ist ei­ne wun­der­schö­ne Stadt, in der ich ein Jahr ge­lebt ha­be. Ich muss­te aber we­gen mei­nes Jobs weg­zie­hen. Un­be­dingt se­hen soll­te man die Alt­stadt und die Ba­si­li­ka auf dem Berg Four­viè­re.“ „Bei mei­nen Kin­dern und En­keln“, meint Ste­fan Happ (74), Rent­ner aus Karlsruhe. „Ich ha­be je­weils drei in un­ter­schied­li­chen Al­ters­stu­fen. Da wir al­le in Karlsruhe le­ben, se­hen wir uns re­gel­mä­ßig. Ent­we­der ich fah­re hin oder sie kom­men zu mir. Es sind kei­ne wei­ten We­ge und es macht mir viel Freu­de.“ „In den Ber­gen“, sagt Si­byl­le Metz­ger (46), Lehrerin aus Stutt­gart. „Ich ma­che mei­ne Wan­der­tou­ren am liebs­ten al­lein. Wenn mög­lich, ver­su­che ich es ein­mal im Jahr zu schaf­fen. Das Ber­ner Ober­land ist zum Bei­spiel sehr schön. Eben­falls glück­lich macht mich Lau­fen am Ost­see- oder Nord­see­strand.“ „Bei mei­ner Fa­mi­lie“, sagt Al­mut Rams­horn (46), Hausfrau aus Ett­lin­gen. „Ich ha­be ei­nen Mann, drei Söh­ne und ei­ne Toch­ter. Sams­tags ist un­ser Fa­mi­li­en­tag. An­statt zu put­zen und ein­zu­kau­fen, ma­chen wir lie­ber al­le zu­sam­men Aus­flü­ge. Das ha­ben wir ir­gend­wann ein­ge­führt. Ei­ne gu­te Idee!“

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