An­wei­sung für frei­en Wil­len

Ka­ba­rett: Phil­ipp We­ber in Bie­tig­heim

Der Sonntag (Mittelbaden) - - Die Region - SO

Wie heißt es so schön: Der Mensch kauft Din­ge, die er nicht braucht, um Leu­te zu be­ein­dru­cken, die er nicht mag. Und da ist was dran. Vie­le Pro­duk­te är­gern schon, da hat man noch nicht ein­mal be­zahlt. Und al­le ma­chen mit bei Blöd­sinn, Irr­sinn, Wahn­sinn. Egal, ob Po­li­ti­ker oder Ma­na­ger, ob AfD oder ADAC, ob Ter­ro­rist oder der ei­ge­ne Le­bens­part­ner, al­le wol­len uns stän­dig ir­gend­et­was an­dre­hen: ei­ne Wel­t­an­schau­ung, ei­ne Wahr­heit, ein Le­bens­stil, ei­ne Di­ät oder noch ein Kind. Da­bei wer­den ziem­lich mie­se Tricks aus­ge­packt, oh­ne dass wir es mer­ken. Und die Fra­ge ist na­tür­lich: Wer schützt uns da­vor? Ganz klar: Phil­ipp We­ber. Sein neu­es Ka­ba­rett­pro­gramm „We­ber N˚ 5: Ich lie­be ihn!“ist ein feu­ri­ger Schutz­wall ge­gen jeg­li­che Ver­su­che der Ma­ni­pu­la­ti­on. Ei­ne hei­te­re Ge­brauchs­an­wei­sung für den frei­en Wil­len. Zu er­le­ben am Sams­tag, 29. April auf der Kun­ter­bunt-Büh­ne in Bie­tig­heim. We­ber gibt Le­bens­be­ra­tung und hat Phi­lo­so­phi­sches im An­ge­bot, frei nach Im­ma­nu­el Kant: „Ha­be den Mut dich dei­nes Zwerch­fells zu be­die­nen!“Phil­ipp We­ber ist fu­ri­os und en­ga­giert auf der Büh­ne. Das konn­te man zu­letzt in sei­nen Pro­gram­men „Fut­ter – streng ver­dau­lich“und „Durst – War­ten auf Mer­lot“er­le­ben. Die Zu­schau­er be­kom­men nicht nur Ver­brau­cher­schutz auf hu­mo­ris­tisch höchs­tem Ni­veau ge­bo­ten, son­dern ei­ne scho­nungs­lo­se Ma­gen­spie­ge­lung der Ge­sell­schaft. Bei­de Shows sind Meis­ter­wer­ke der ko­mi­schen Volks­auf­klä­rung. Die­ser Ka­ba­ret­tist will mehr als Un­ter­hal­tung: la­chen­de Ge­sich­ter, glück­li­che Men­schen und ei­ne bes­se­re Welt.

Ein Kämp­fer ge­gen mie­se Tricks, mit de­nen uns al­le Welt übers Ohr hau­en, et­was ver­kau­fen oder ideo­lo­gisch be­ein­flus­sen will: Ka­ba­ret­tist Phil­ipp We­ber. Mit sei­nem neu­en Pro­gramm kommt er nach Bie­tig­heim. Fo­to: pr

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