KSC heu­te Gast in Fürth

KSC will in Fürth für Über­ra­schung sor­gen

Der Sonntag (Mittelbaden) - - Erste Seite - Ha­rald Lin­der

Noch-Fuß­ball-Zweit­li­gist Karls­ru­her SC führt sei­ne Ab­schieds­tour heu­te zur Spvgg Greu­ther Fürth (13.30 Uhr). Über ei­ne wei­te­re Zu­sam­men­ar­beit hat sich der KSC mit den Co-Trai­nern Chris­ti­an Eichner und Zla­tan Ba­jra­mo­vic ver­stän­digt. Un­klar ist noch, ob Klai­ber wei­ter KSC-Haupt­spon­sor blei­ben wird.

Ohne Chef­trai­ner Marc-Patrick Meis­ter ab­sol­vier­ten die Pro­fis des Fuß­bal­lZweit­li­gis­ten Karls­ru­her SC ges­tern ihr Ab­schluss­trai­ning vor der heu­ti­gen Par­tie (13.30 Uhr) bei der Spvgg Greu­ther Fürth. Meis­ter war mit KSC-Sport­di­rek­tor Oli­ver Kreu­zer un­ter­wegs, um Spie­ler zu be­ob­ach­ten, die viel­leicht in der kom­men­den Dritt­li­ga-Sai­son im Wild­park spie­len wer­den. Gri­scha Prö­mel, Jonas Mef­fert oder En­ri­co Va­len­ti­ni wer­den da dann zu­künf­tig nicht mehr zu­gan­ge sein. Aber Marc-Patrick Meis­ter zeig­te sich den­noch froh dar­über, dass al­le drei ih­re Ver­let­zun­gen über­wun­den ha­ben und ihm zum Li­ga-Kehr­aus wie­der zur Ver­fü­gung ste­hen. „Ich hof­fe, dass sie in den kom­men­den zwei­ein­halb Wo­chen mit an­schie­ben, wie dies vor ih­rer Ver­let­zung der Fall war“, so Meis­ter. Er mein­te da­mit vor al­lem den Trai­nings­be­trieb, wo er jetzt mehr Mög­lich­kei­ten für Übungs­for­men hat. Dass al­le drei noch ein­mal zum Ein­satz kom­men, ist da­ge­gen eher nicht zu er­war­ten. Für Meis­ter geht es in ers­ter Li­nie dar­um, an den letz­ten drei Spiel­ta­gen Eindrücke für die neue Run­de zu sam­meln. „Wir stel­len die Ar­beit ja nicht ein“, sagt der 36-Jäh­ri­ge und kann der Tat­sa­che, dass man trotz des Ab­stiegs noch drei Be­geg­nun­gen zu ab­sol­vie­ren hat, auch Po­si­ti­ves ab­ge­win­nen: „Viel­leicht hilft der fest­ste­hen­de Ab­stieg dem ei­nen oder an­de­ren, be­frei­ter auf­zu­spie­len“, sagt er. Be­freit auf­spie­len kön­nen auf je­den Fall die Fran­ken. Mit 44 Zäh­lern ste­hen sie auf Platz sechs der Ta­bel­le und ha­ben den Klas­sen­ver­bleib si­cher. Da sie auch mit dem Auf­stieg nichts zu tun ha­ben, kön­nen sie die Sai­son ent­spannt aus­klin­gen las­sen. „Das ist ei­ne gute Mann­schaft. Zwar ha­ben sie zur­zeit vie­le Ver­letz­te, sind aber den­noch sehr fle­xi­bel. Das wird für uns ein rich­ti­ges Über­ra­schungs­ei“, glaubt Meis­ter, der selbst aber auch ei­ni­ge Über­ra­schun­gen an­kün­digt. „Für un­se­ren Geg­ner ist es mit Si­cher­heit ge­nau­so schwie­rig, auf­grund der vie­len Be­we­gun­gen in un­se­rem Trai­nings- und Spiel­be­trieb ein­zu­schät­zen, wie wir agie­ren wer­den, hofft der KSCÜbungs­lei­ter auf ei­nen po­si­ti­ven Ef­fekt im

„Wir stel­len die Ar­beit ja nicht ein“

Ron­hof. Dort hat das Team von Ja­nos Ra­do­ki al­ler­dings seit fünf Heim­spie­len kei­nen Ge­gen­tref­fer mehr hin­neh­men müs­sen und ging auch nach fünf der sechs letz­ten Auf­trit­te vor ei­ge­nem Pu­bli­kum als Sie­ger vom Feld. Nur der VfB Stutt­gart und Han­no­ver 96 kön­nen da mit­hal­ten und sind ge­nau wie die Spvgg Greu­ther Fürth in der Rück­run­de Zu­hau­se noch un­be­zwun­gen. Dass es aus­ge­rech­net dem aus­wärts­schwa­chen KSC ge­lingt, die­se Se­rie zu be­en­den, scheint eher un­wahr­schein­lich. Zu­mal die Mann­schaft auch un­ter Marc-Patrick Meis­ter al­les an­de­re als Tor­ge­fahr ver­strömt und au­ßer­dem in der Ab­wehr im­mer wie­der für haar­sträu­ben­de Feh­ler gut ist. Rund 9 000 Zu­schau­er, dar­un­ter rund 200 aus Karls­ru­he, er­war­tet man in Fürth zur heu­ti­gen Be­geg­nung, die von Schieds­rich­ter Mar­tin Thom­sen aus Kle­ve ge­lei­tet wird.

Fo­to: GES/Gil­li­ar

Ein­satz­be­reit: KSC-Ab­wehr­spie­ler Den­nis Kem­pe ist nach sei­nem in der Schluss­pha­se des Kai­sers­lau­ternSpiels er­lit­te­nen schwe­ren Mus­kel­kramp­fes heu­te in Fürth wie­der mit von der Par­tie.

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