Sonn­tags-Cock­tail

Der Sonntag (Mittelbaden) - - Wetter - avs/AFP/SO

Ir­ren ist mensch­lich – auch für ei­ne ehe­ma­li­ge First La­dy der USA. Mi­chel­le Oba­ma hat am Frei­tag of­fen­sicht­lich ei­nen Mo­ment lang nicht auf­ge­passt und ver­se­hent­lich die Han­dy­num­mer ei­nes ehe­ma­li­gen Mit­ar­bei­ters im Kurz­mit­tei­lungs­dienst Twit­ter ver­brei­tet. Der Tweet wur­de rasch wie­der aus Mi­chel­le Oba­mas Twit­ter-Feed ent­fernt – je­doch nicht schnell ge­nug. Ei­ni­ge von Mi­chel­le Oba­mas fast acht Mil­lio­nen Fol­lo­wern wähl­ten die Num­mer und fan­den her­aus, dass sie Dun­can Wol­fe ge­hör­te, ei­nem frü­he­ren Vi­deo-Fil­mer für das Wei­ße Haus. Ein Mit­ar­bei­ter des ExPrä­si­den­ten­paa­res be­ton­te, es ha­be sich um ei­nen sim­plen Irr­tum ge­han­delt, nicht um die Fol­gen von In­ter­net-Pi­ra­te­rie.

Der Pop-Mu­si­ker Jo­han­nes Oer­ding (35) ist von Smart­pho­nes in sei­nen Kon­zer­ten ge­nervt. „Bei ein­zel­nen Songs ge­hen al­le Han­dys hoch. Wenn man ihn be­en­det hat, klatscht kei­ner, weil al­le noch ihr Han­dy hal­ten“, sag­te Oer­ding der „Ber­li­ner Mor­gen­post“. Auch wenn Zu­schau­er das gan­ze Kon­zert film­ten, sei das scha­de. „Leu­te stel­len ein­ein­halb St­un­den Kon­zert ins In­ter­net. Das ist ein­fach nicht so geil.“Da ver­lie­re der Mo­ment sei­ne Ma­gie. Er wol­le aber nicht da­für sor­gen, dass die Han­dys ab­ge­ge­ben wer­den müs­sen.

Der Volks­mu­si­ker Ste­fan Mross (41) ist Früh­auf­ste­her. Für sei­ne Sen­dung „Im­mer wie­der sonn­tags“um 10.00 Uhr brau­che er mor­gens ein we­nig Zeit und des­halb klin­ge­le der We­cker um 5.00 Uhr oder 5.30 Uhr, sag­te er in der NDR-Talk­show. Be­son­ders ge­nie­ße er es aber, wenn er nicht auf Tour­nee in Ho­tels, son­dern zu Hau­se früh auf­ste­hen kön­ne. Für ihn sei es Lu­xus, in der Früh auf­zu­ste­hen und „zu Hau­se das ei­ge­ne Spie­ge­lei in die Pfan­ne zu hau­en oder Rühr­ei zu ma­chen“. In den heu­ti­gen Ho­tels ge­be es ja „kein ver­nünf­ti­ges Rühr­ei mehr“.

Der fran­zö­si­sche Film­star Alain De­lon hat sei­nen Ab­schied von der Lein­wand an­ge­kün­digt. Er wer­de in die­sem Jahr sei­nen letz­ten Film dre­hen, sag­te der 81-Jäh­ri­ge beim In­ter­na­tio­na­len Kri­mi-Film­fes­ti­val in Lüttich. „Das wird mein al­ler­letz­ter Film. Wie ein Bo­xer nicht den ei­nen Kampf zu viel ma­chen will, will ich nicht den ei­nen Film zu viel ma­chen“, sag­te De­lon. Er fei­er­te vor al­lem in den 60er und 70er Jah­re Er­fol­ge mit zahl­rei­chen Fil­men. Zu sei­nen be­kann­tes­ten Strei­fen ge­hö- ren „Nur die Son­ne war Zeu­ge“, „Der eis­kal­te En­gel“und „Swim­ming­pool“an der Sei­te von Ro­my Schnei­der

Der Teu­fel trägt Or­den: Die bri­ti­sche Jour­na­lis­tin An­na Win­tour (67) hat den Ver­dienst­or­den „Da­me Com­man­der of the Bri­tish Em­pi­re“von Queen Eliz­a­beth II. ver­lie­hen be­kom­men. Die Chef­re­dak­teu­rin der US-Aus­ga­be des Ma­ga­zins „Vo­gue“wur­de da­mit für ih­re Leis­tun­gen in den Be­rei­chen Mo­de und Jour­na­lis­mus aus­ge­zeich­net. Win­tour, die seit 1988 Chef­re­dak­teu­ren der „Fashion-Bi­bel“ist, gilt als ei­ne der ein­fluss­reichs­ten Frau­en in der Mo­de­welt. Es ist ein of­fe­nes Ge­heim­nis, dass die ek­li­ge, von Me­ryl Streep ver­kör­per­te Chef­re­dak­teu­rin der Zeit­schrift „Run­way“im Film „Der Teu­fel trägt Pra­da“(2003) An­na Win­tour nach­emp­fun­den wur­de. Die US-Vo­gue-Che­fin sag­te in Lon­don: „Es ist im­mer wun­der­voll ei­ne Aus­zeich­nung zu er­hal­ten, aber die­se ist ganz spe­zi­ell“. Au­ßer­dem lob­te An­na Win­tour das Stil­be­wusst­sein der Queen und ih­rer Fa­mi­lie.

Fo­to: AFP

An­na Win­tour ist ei­ne der ein­fluss­reichs­ten Frau­en in der Welt der Mo­de.

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