Sonn­tags-Cock­tail

Der Sonntag (Mittelbaden) - - Wetter - avs/AFP

Cris­ti­na Cal­derón kann als ein­zi­ge noch die Spra­che des süd­lichs­ten Volks der Welt spre­chen. Die 89-jäh­ri­ge vom in­dia­ni­schen Volk der Yá­ma­na, auch Ya­gan ge­nannt, lebt auf Feu­er­land in der Nä­he von Kap Ho­orn. Nach dem Tod ih­rer Schwes­ter Úr­su­la er­kann­te die chi­le­ni­sche Re­gie­rung sie 2009 als „le­ben­den mensch­li­chen Schatz“für den Er­halt der Kul­tur der Ur­ein­woh­ner an. „Ich bin die letz­te, die Ya­gan spricht. An­de­re kön­nen es ver­ste­hen, aber nie­mand spricht oder be­herrscht es so wie ich“, sagt die Grei­sin in Vil­la Uki­ka au­ßer­halb von Pu­er­to Wil­li­ams, der süd­lichs­ten Sied­lung auf dem Pla­ne­ten. Dort le­ben noch et­wa hun­dert Ya­gan-In­dia­ner. Das me­lo­di­sche Ya­gan ist kei­ne Schrift­spra­che und dar­um um­so mehr vom Un­ter­gang be­droht. Mit ihr stirbt auch die Kul­tur der Ur­ein­woh­ner.

Da­nie­la Kat­zen­ber­ger wohnt nach dem Ver­kauf ih­res Hau­ses in Freu­den­stadt auf Mallor­ca. Sie woll­te aber ins Rhein­land um­sie­deln, nach Köln. „Lei­der ist bis­her noch nichts dar­aus ge­wor­den. Es gibt in Köln be­stimm­te Vier­tel, die wir gut fin­den. Die Häu­ser da wa­ren aber uto­pisch teu­er und zum Teil trotz­dem ech­te Bruch­bu­den. Da wur­den Mil­lio­nen­prei­se für nor­ma­le Häu­ser auf­ge­ru­fen. Es ist echt schwie­rig“. Ein rich­ti­ges Ge­fühl von Hei­mat ha­be sie nicht mehr, seit sie aus Lud­wigs­ha­fen weg­zog, sagt das 30-jäh­ri­ge Rea­li­ty-TV-Stern­chen. Aber sie füh­le sich auf Mallor­ca wohl, weil sich ih­re Toch­ter wohl­fühlt. „Trotz­dem ist es manch­mal schwie­rig. Die Frau­en dort spre­chen ja nur Spa­nisch und ma­xi­mal Eng­lisch. Und ich bin kein so gro­ßes Sprach­ta­lent.“

Sha­ki­ra will nach drei Jah­ren Pau­se in zwei Wo­chen ihr elf­tes Al­bum „El Do­ra­do“ver­öf­fent­li­chen. Das teil­te die 40-jäh­ri­ge Pop­sän­ge­rin auf so­zia­len Netz­wer­ken mit. Das Al­bum be­steht aus ei­ner Mi­schung von eng­lisch- und spa­nisch­spra­chi­gen Songs, auf de­nen sie von Künst­lern wie Ni­cky Jam und Black M be­glei­tet wird. Die bis­lang letz­te Plat­te ver­öf­fent­lich­te die Mu­si­ke­rin 2014 – rund ein Jahr vor der Ge­burt ih­res zwei­ten Kin­des mit Fuß­ball­star Ger­ard Pi­qué (30) vom FC Bar­ce­lo­na.

Ju­lia En­gel­mann, Poe­try-Slam­me­rin („Ei­nes Ta­ges, Ba­by“), hört beim Schrei­ben gern Mu­sik­stü­cke in Dau­er­schlei­fe. Ein Bei­spiel sei „Twen­ty Two Four­teen“der Grup­pe The Al­bum Le­af. „Wenn ich so ei­nes ge­fun­den ha­be, dann kann ich be­son­ders gut schrei­ben“, sag­te die 25-jäh­ri­ge Bre­me­rin im In­ter­view mit der „Heil­bron­ner Stim­me“. „Da­für füh­re ich ei­ne Art Col­la­gen-Ta­ge­buch, in das ich al­les rein­schrei­be, was mich be­wegt.“Sie las­se sich et­wa von Vi­de­os, Kunst, Post­kar­ten an der Wand und Schrift­stel­lern zu Tex­ten an­re­gen. Auf die Fra­ge, wo sie sich selbst im Al­ter sieht, sag­te sie: „Hof­fent­lich sehr glück­lich, auf ir­gend­ei­ner Bank sit­zend, viel­leicht am Meer – En­ten füt­ternd und in den Son­nen­un­ter­gang gu­ckend.“

Ja­ni­na Uh­se war neun Jah­re lang als Zu­schau­er-Lieb­ling ein fes­ter Be­stand­teil der RTL-Soap „Gu­te Zei­ten, schlech­te Zei­ten“(GZSZ). Nun wird sie aus­stei­gen. Am Frei­tag war letz­ter Dreh­tag in der Pots­da­mer „GZSZ“-Ku­lis­se. Die 27-jäh­ri­ge Dith­mar­sche­rin will sich neu­en Auf­ga­ben wid­men. Un­ter an­de­rem be­treibt sie ei­nen Food-Blog. Im Som­mer wird sie letzt­ma­lig bei „GZSZ“auf­tre­ten.

Fo­to: avs

Pu­bli­kums­lieb­ling Ja­ni­na Uh­se steigt aus der RTL-Soap „GZSZ“aus.

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