Früh übt sich

Schwim­men ab dem Al­ter von vier oder fünf Jah­ren

Der Sonntag (Mittelbaden) - - TIPPS & THEMEN -

in­der ver­ler­nen das Schwim­men. Da­ten aus der Stu­die zur Ge­sund­heit von Kin­dern und Ju­gend­li­chen in Deutsch­land des Ro­bert Koch-In­sti­tuts be­le­gen, dass je­des sieb­te Kind im Al­ter von sie­ben bis zehn Jah­ren nicht schwim­men kann. Am bes­ten soll­ten Kin­der zwi­schen dem vier­ten und fünf­ten Ge­burts­tag mit dem Schwim­men be­gin­nen. „Da­her ist es rat­sam, dass El­tern ih­ren Kin­dern mög­lichst früh­zei­tig die Mög­lich­keit an­bie­ten, dass sie sich ans Was­ser ge­wöh­nen kön­nen“, sagt Sa­bi­ne Ni­ko­lai, Sport­wis­sen­schaft­le­rin bei der AOK. Als Hilfs­mit­tel könn­ten Schwimm­nu­deln ver­wen­det wer­den. Sie ver­mit­teln Si­cher­heit und schrän­ken die Be­we­gungs­frei­heit nicht ein. „Schwimm­flü­gel eig­nen sich da­ge­gen we­ni­ger zum Schwim­men­ler­nen, denn die Kin­der ha­ben kei­ne op­ti­ma­le Was­ser­la­ge“, so die Sport­wis­sen­schaft­le­rin. Als ers­ten Er­folg für Mut und Aus­dau­er kön­nen sich Kin­der an das auf das Schwim­men vor­be­rei­ten­de Ab­zei­chen „See­pferd­chen“wa­gen. Nach der Emp­feh­lung der AOK-Sport­wis­sen­schaft­le­rin soll­ten El­tern ih­re Kin­der mög­lichst nicht selbst im Schwim­men un­ter­rich­ten, sonst könn­ten sich Feh­ler in der Schwimm­tech­nik ein­schlei­chen, die spä­ter nur schwer zu kor­ri­gie­ren sind.

Fo­to: Ste­pha­nie Hof­schla­e­ger/Pi­xelio.de

Kin­der soll­ten Schwim­men ler­nen – der Ge­sund­heit und Si­cher­heit we­gen.

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