Hö­ren Sie ger­ne deut­sche Schla­ger?

Der Sonntag (Mittelbaden) - - AKTUELL - Er/Fo­tos: Fa­b­ry

„Nein, ich hö­re Ol­dies und Klas­sik“, äu­ßert Ro­si Förs­ter (61), Haus­frau aus Ub­stadt­Wei­her. „Das kann Soul von Bar­ry Whi­te und ge­ne­rell Mu­sik aus den 70ern sein, aber auch Mo­zart, Beet­ho­ven und Co. Ich hö­re Ra­dio und CDs. Mein Bru­der mag aber deut­sche Schla­ger. Ge­schmä­cker sind eben ver­schie­den.“ Ja, schon, aber nicht aus­schließ­lich“, be­tont Fe­lix Kn­af (24), An­ge­stell­ter im Ein­zel­han­del aus Karls­ru­he. „Ich mag Sän­ge­rin­nen wie Andrea Berg, Mi­chel­le und He­le­ne Fi­scher. Dass man Letz­te­re beim DFB-Po­kal­fi­na­le aus­ge­buht hat, fand ich nicht kor­rekt. Ge­nau­so hö­re ich aber auch Rock, Pop und HipHop.“ „Nein, das ist nichts für mich“, meint Gun­du­la Mar­tin (41), Kauf­män­ni­sche An­ge­stell­te aus Sinz­heim. „Ich in­ter­es­sie­re mich nicht be­son­ders für Mu­sik und hö­re ein­fach Ra­dio. Dort läuft haupt­säch­lich Pop und Rock. Wenn mir nach Ab­wechs­lung ist, schal­te ich um. Schla­ger ver­bin­de ich mit Volks­mu­sik.“ „Nein, das spricht mich nicht an“, sagt Vi­ta­liy Po­lo­vin­kin (49), Selbst­stän­di­ger aus Karls­ru­he. „Ich mag elek­tro­ni­sche Mu­sik, zum Bei­spiel von Schil­ler oder Je­an-Mi­chel Jar­re, den ich auch schon li­ve ge­se­hen ha­be. Die Songs müs­sen zur Stim­mung pas­sen, da­her strea­me ich oder nut­ze In­ter­ne­tra­dio.“ „Jein“, er­wi­dert Ilo­na Hu­ber (52), So­zi­al­ar­bei­te­rin aus If­fez­heim. „He­le­ne Fi­scher oder Hei­no sind ei­gent­lich gar nicht mein Fall. Es muss schon sehr in Rich­tung Pop ge­hen – Ne­na ist ein gu­tes Bei­spiel. Aus Spaß war ich trotz­dem ein­mal bei Dieter Tho­mas Kuhn. Über­ra­schend, was ich al­les kann­te.“ „Nein, Schla­ger fin­de ich pein­lich“, er­klärt Axel Haa­se (28), Vio­li­nist aus Karls­ru­he. „Sie ha­ben we­der Qua­li­tät noch Sub­stanz. Es ist scha­de, dass Deutsch­land kei­ne ech­te Lied­kul­tur wie zum Bei­spiel Frank­reich hat. Be­ruf­lich hö­re ich viel Klas­sik, pri­vat Bands wie die Sto­nes, die Beat­les oder die Doors.“

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