Sonn­tags-Cock­tail

Der Sonntag (Mittelbaden) - - WETTER -

US-Pop­star Aria­na Gran­de hat nach dem An­schlag auf ihr Kon­zert in Man­ches­ter ei­ni­ge der Op­fer im Kran­ken­haus be­sucht. Gran­de war am Frei­tag in die nord­eng­li­sche Stadt zu­rück­ge­kehrt, in der sie heu­te mit ei­ner Rie­ge von Welt­stars ein Be­ne­fiz­kon­zert für die Op­fer gibt. „Das be­deu­tet uns mehr als al­le an­de­ren be­wun­derns­wer­ten Din­ge, die die Leu­te ge­tan ha­ben“, sag­te der Va­ter ei­nes bei dem Kon­zert ver­letz­ten Mäd­chens dem Sen­der BBC. Nach dem Kon­zert des Te­e­nie-Idols am 22. Mai hat­te sich ein Selbst­mord­at­ten­tä­ter in die Luft ge­sprengt und 22 Men­schen ge­tö­tet. 116 wei­te­re Men­schen wur­den ver­letzt. Beim heu­ti­gen Be­ne­fiz-Kon­zert wol­len un­ter an­de­rem auch Rob­bie Wil­li­ams, Ta­ke That, The Black Ey­ed Peas, Ka­ty Per­ry, Jus­tin Bie­ber und an­de­re Mu­si­ker zu Eh­ren der Op­fer sin­gen. Der Er­lös aus dem Ti­cket­ver­kauf soll in ei­nen Fonds flie­ßen, der für die An­ge­hö­ri­gen der Op­fer ein­ge­rich­tet wur­de.

Schla­ger­sän­ger To­ny Mar­shall („Schö­ne Maid“) hat nach ei­ge­nen An­ga­ben ei­nen Herz­schritt­ma­cher be­kom­men. Er ha­be sich am Frei­tag ei­ner Herz­ope­ra­ti­on un­ter­zo­gen, sag­te der 79-Jäh­ri­ge der „Bild“-Zei­tung. „Mein Puls­schlag hat­te sich in letz­ter Zeit ver­lang­samt.“Die Ur­sa­che für sein plötz­li­ches Herz­pro­blem führt Mar­shall auf sei­nen schnel­len Ge­wichts­ver­lust von 25 Ki­lo­gramm zu­rück, nach­dem er 2016 dem Al­ko­hol ab­ge­schwo­ren ha­be. Dass die Ope­ra­ti­on aus­ge­rech­net an sei­nem Hoch­zeits­tag ge­we­sen sei, fin­det er nicht so trau­rig. „Jetzt kön­nen wir gleich zwei Er­eig­nis­se fei­ern. Den Hoch­zeits­tag und den ge­lun­ge­nen Ein­griff“, sag­te Mar­shall, der seit 1962 mit sei­ner Frau Ga­by ver­hei­ra­tet ist.

The­re­sa May, die bri­ti­sche Pre­mier­mi­nis­te­rin, hat mit ei­nem für sie un­ge­wöhn­li­chen Kraft­aus­druck ih­re Ent­schei­dung ver­tei­digt, die Par­la­ments­wahl über­ra­schend um drei Jah­re vor­zu­zie­hen. „Ich hät­te die­sen Job noch ein paar Jah­re ma­chen und kei­ne Wahl an­be­rau­men kön­nen. Aber ich hat­te die Eier da­zu in der Ho­se („I had the balls“)“, sag­te May am Frei­tag­abend bei ei­ner li­ve über­tra­ge­nen Fern­seh­de­bat­te mit Zu­schau­ern im nord­eng­li­schen York. Mit­glie­der aus dem Pu­bli­kum hat­ten der kon­ser­va­ti­ven Re­gie­rungs­che­fin vor­ge­wor­fen, mit der vor­ge­zo­ge­nen Par­la­ments­wahl am 8. Ju­ni ihr Ver­spre­chen ge­bro­chen zu ha­ben. Deutsch­lands First La­dy El­ke Bü­den­be­n­der (55) wird beim Wan­dern oder im Fit­ness­stu­dio sel­ten er­kannt. Auf die Fra­ge der „Süd­deut­schen Zei­tung“, ob sie da­bei an­ge­spro­chen und fo­to­gra­fiert wird, sag­te die Frau von Bun­des­prä­si­dent Frank-Wal­ter St­ein­mei­er: „Ich fah­re noch mit der S-Bahn. Da er­kennt mich kei­ner, es sei denn, es sind ehe­ma­li­ge Kol­le­gen. Das ist schon an­ge­nehm. Aber ehr­lich ge­sagt, ach­te ich auch nicht so sehr dar­auf, ob Leu­te gu­cken.“Die Ver­wal­tungs­rich­te­rin ist für die Amts­zeit ih­res Man­nes für fünf Jah­re aus ih­rem Be­ruf aus­ge­stie­gen. Zum Ge­schlech­ter-Rol­len­bild der First La­dy, die eh­ren­amt­lich Gu­tes tut, wäh­rend ihr Mann ge­wich­ti­ge Re­den hält, sagt El­ke Bü­den­be­n­der: „Ma­chen Sie sich kei­ne Sor­gen: Re­den wer­de ich schon auch noch hal­ten. Im Üb­ri­gen wird ei­ner ge­wählt von der Bun­des­ver­samm­lung: der Bun­des­prä­si­dent, ir­gend­wann vi­el­leicht auch mal ei­ne Bun­des­prä­si­den­tin. Die­se Per­son hat das Amt und ist de­mo­kra­tisch le­gi­ti­miert, aber nicht die Part­ne­rin oder der Part­ner.“avs/AFP

Noch wird sie sel­ten er­kannt: El­ke Bü­den­be­n­der, die Frau des Bun­des­prä­si­den­ten. Fo­to: avs

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