Tu­chel-Nach­fol­ger?

Me­di­en: BVB vor Ei­ni­gung mit Trai­ner Bosz

Der Sonntag (Mittelbaden) - - SPORT - Sid

Nach der Ab­sa­ge von Lu­ci­en Fav­re ist Fuß­ball-Bun­des­li­gist Bo­rus­sia Dortmund bei der Su­che nach ei­nem Nach­fol­ger des ent­las­se­nen Tho­mas Tu­chel (sie­he auch Sport­kom­men­tar) an­geb­lich fün­dig ge­wor­den. Wie Die Welt und Bild über­ein­stim­mend be­rich­ten, steht Pe­ter Bosz (53) vom Eu­ro­pa-Le­ague-Fi­na­lis­ten Ajax Ams­ter­dam un­mit­tel­bar vor ei­ner Ei­ni­gung mit dem BVB. Wie auch der ei­gent­li­che Wunsch­kan­di­dat Fav­re, der von OGC Niz­za kei­ne Frei­ga­be er­hielt, steht al­ler­dings auch der Nie­der­län­der bei sei­nem Club noch un­ter Ver­trag (bis 2019). Laut Bild muss der BVB des­we­gen ei­ne Ab­lö­se von fünf Mil­lio­nen Eu­ro nach Ams­ter­dam über­wei­sen. Bosz soll schon auf der Ge­schäfts­stel­le des Bun­des­li­ga-Drit­ten ge­we­sen sein, um mit den Bos­sen zu ver­han­deln. Bosz, der in der End­pha­se sei­ner ak­ti­ven Lauf­bahn 1998 kurz bei Han­sa Ros­tock un­ter Ver­trag ge­stan­den hat­te, spricht flie­ßend Deutsch und steht für ei­ne of­fen­si­ve und ag­gres­si­ve Spiel­wei­se. „Wich­tig ist uns grund­sätz­lich im­mer, dass sich der Trai­ner kom­plett auf den BVB ein­lässt und mit uns gleich­ge­rich­tet die Stra­te­gie ent­wi­ckelt. Wich­tig ist uns auch, dass wir mit ei­ner Spra­che spre­chen“, so BVB-Sport­di­rek­tor Micha­el Zorc zu­letzt ge­gen­über dem ki­cker. Der zu­letzt eben­falls heiß ge­han­del­te Pe­ter Stö­ger (1. FC Köln/Ver­trag bis 2020) sag­te dem Ex­press: „Es gibt kei­nen Kon­takt zu Bo­rus­sia Dortmund. Es braucht kei­ner ner­vös zu wer­den. Nur weil es mehr Leu­te schrei­ben, macht es das nicht rich­ti­ger.“

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