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Der Sonntag (Mittelbaden) - - TIPPS & THEMEN - Uk

Wenn ein Chan­son durch ja­pa­ni­sche Ge­dicht­for­men in­spi­riert und dann mit dem Sound der USWüs­te gar­niert wird, dann ent­steht ein neu­es Al­bum von Fred­da. Wenn der Klang der Wor­te al­lein schon mu­si­ka­li­sche Poe­sie wird und ei­gent­lich kei­ne Über­set­zung braucht, dann ist ei­ne Sän­ge­rin, Tex­te­rin und Kom­po­nis­tin am Werk, die fran­ko­pho­nen Pop in ei­ne Kunst­form ver­wan­delt. Fred­das kon­se­quen­te Wei­ter­ent­wick­lung er­weckt ein Chan­son vol­ler Tief­gang und See­le zum Le­ben. Vor­läu­fi­ger Hö­he­punkt: ihr neu­es Al­bum „Land“. Die­ses „Land“ist Fred­das fünf­tes Al­bum und es mar­kiert ei­nen wei­te­ren Mei­len­stein in der be­mer­kens­wer­ten mu­si­ka­li­schen Ent­wick- lung der fran­zö­si­schen Künst­le­rin. Fred­das Song­wri­ting hat in­zwi­schen ei­ne Rei­fe und ei­ne Selbst­ver­ständ­lich­keit er­reicht, die je­des ih­rer Chan­sons wie ei­nen Klas­si­ker er­schei­nen lässt: al­les hat hier sei­nen Platz und ist per­fekt aus­ba­lan­ciert. Von der at­mo­sphä­ri­schen Leich­tig­keit von „L’An­co­lie“über die an­ste­cken­de Ener­gie von „Le Chant des Mur­mu­res“nimmt Fred­das mu­si­ka­li­sches Ter­ri­to­ri­um nun mit „Land“im­mer deut­li­che­re Kon­tu­ren an – als ein Kos­mos voll­ende­ter Chan­sons, die Me­lo­di­en, Ge­sang, Ar­ran­ge­ment und Sound zu ei­ner künst­le­ri­schen Ein­heit ver­bin­den.

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