Bron­ze ver­passt

Der Sonntag (Mittelbaden) - - SPORT - Avs

Der Me­dail­len­ge­winn ist aus­ge­blie­ben. Deutsch­lands Sä­bel-As­se mit Ein­zelEu­ro­pa­meis­ter Max Har­tung an der Spit­ze ver­lo­ren in Tif­lis das Bron­ze-Ge­fecht ge­gen den WM-Zwei­ten Un­garn 28:45. Da­mit bleibt es bei der EM-Ge­samt­bi­lanz des Ti­tel­ge­winns von Har­tung, der Sil­ber­me­dail­le von De­gen-Kön­ne­rin Alex­an­dra Ndo­lo und Rang drei des weib­li­chen Flo­rett-Teams. Die De­gen-Da­men ver­pass­ten zum Ab­schluss ges­tern mit dem 33:43 ge­gen den Olym­pia-Drit­ten Russ­land die Me­dail­len­run­de und be­leg­ten am En­de Platz sechs. „Wir sind nicht ganz zu­frie­den“, sag­te Sport­di­rek­tor Sven Res­sel zum Sä­bel-Event. Aber bei Har­tung sei nach Ein­zel-Gold ein­fach die Luft ein we­nig raus ge­we­sen. „Ei­ne Me­dail­le hat­ten wir uns in­des schon er­hofft.“Bei der Heim-WM vom 19. bis 26. Ju­li wer­de sich das Team wie­der auf­raf­fen und an­grei­fen, kün­dig­te Res­sel an. Für die Dor­ma­ge­ner Har­tung, Be­ne­dikt Wa­gner und Ma­ty­as Sz­abo und Björn Hüb­ner aus Tau­ber­bi­schofs­heim war der Welt­rang­lis­ten­Ers­te Ita­li­en im Halb­fi­na­le zu stark. 39:45 hieß es am En­de nach den Er­fol­gen im Ach­tel­fi­na­le mit 45:36 ge­gen die Tür­kei und mit 45:39 ge­gen den WM-Drit­ten Ru­mä­ni­en. Im Bron­ze-Du­ell ge­gen Un­garn wa­ren Har­tung und Co. dann chan­cen­los. Die deut­schen De­gen-Da­men ver­bes­ser­ten sich im Ver­gleich mit der EM 2016, als sie le­dig­lich Elf­te wa­ren, deut­lich. Die Le­ver­ku­se­ne­rin Ndo­lo, Alex­an­dra Eh­ler aus Hei­den­heim, Beate Christ­mann vom FC Tau­ber­bi­schofs­heim und Mo­ni­ka So­zans­ka aus Of­fen­bach be­gan­nen stark und be­zwan­gen den EM-Vier­ten Un­garn im Top-16-Ta­bleau mit 45:36. Ge­gen Russ­land war das Quar­tett beim 33:43 im Vier­tel­fi­na­le dann deut­lich un­ter­le­gen. In der Plat­zie­rungs­run­de um die Rän­ge fünf bis acht be­sieg­te Deutsch­land an­schlie­ßend den Olym­pia-Ach­ten Ukrai­ne mit 45:39. Das 35:44 ge­gen Po­len be­deu­te­te im Schluss­klas­se­ment Rang sechs. „Das ist ei­ne sehr gu­te Plat­zie­rung“, kom­men­tier­te Res­sel.

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