Bron­ze für Stawc­zyn­ski

Der Sonntag (Mittelbaden) - - SPORT - Sid

Die Dresd­ner Was­ser­sprin­ge­rin Loui­sa Stawc­zyn­ski hat über­ra­schend EMBron­ze vom Ein-Me­ter-Brett ge­won­nen. Die 20-Jäh­ri­ge, bei der WM 2015 noch 28., muss­te im Fi­na­le mit 271,80 Punk­ten nur der Ita­lie­ne­rin Ele­na Ber­toc­chi (282,80) und der Rus­sin Na­desch­da Ba­schi­na (277,35) den Vor­tritt las­sen. „Das war ein ner­ven­auf­rei­ben­der Wett­kampf“, sag­te Stawc­zyn­ski, „mir war nicht klar, dass ich vor dem letz­ten Sprung nur ei­nen Vor­sprung von 0,05 Punk­ten vor Platz vier hat­te. Mein Ziel war Platz sechs wie im Vor­jahr. Das ha­be ich deut­lich über­trof­fen.“Es war die drit­te Me­dail­le für den Deut­schen Schwimm-Ver­band (DSV) bei den Ti­tel­kämp­fen in Kiew, die als Grad­mes­ser für die WM in Bu­da­pest in ei­nem Mo­nat gel­ten. Zu­vor hat­te sich der Olym­pia­drit­te Patrick Haus­ding Sil­ber vom Ein-Me­ter-Brett ge­holt, zu­dem hat­ten Ti­na Pun­zel/Lou Mas­sen­berg im Mi­xed-Wett­be­werb Bron­ze ge­won­nen. Im Ein-Me­ter-Fi­na­le muss­te sich Pun­zel mit Rang fünf be­gnü­gen (259,05). Nach sei­nem un­er­war­te­ten Vor­kampf-Aus vom Drei-Me­ter-Brett ver­pass­te Haus­ding auch im Syn­chron­sprin­gen ei­ne Me­dail­le. Der Ber­li­ner lan­de­te mit Part­ner Ste­phan Feck (Leip­zig) im Fi­na­le auf Platz vier (393,39 Punk­te) mit ei­nem Rück­stand von 2,22 Punk­ten auf den Bron­zerang. Gold ging an die Rus­sen Il­ja Sacha­row/Jew­ge­ni Kus­ne­zow (427,71) vor den Ukrai­nern Il­ja Kwascha/Oleg Ko­lo­dij (426,96) und den Bri­ten Fre­de­rick Wood­ward/Ja­mes Heat­ly (395,61). Vor dem letz­ten Sprung hat­te das deut­sche Duo noch sechs Zäh­ler vor den Bri­ten ge­le­gen.

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