CD-Check

Der Sonntag (Mittelbaden) - - Tipps & Themen - Max

En­de April über­rasch­ten Cheap Trick die Me­di­en mit der An­kün­di­gung ih­res neu­en Al­bums „We’Re All Al­right!“– gera­de mal ein Jahr nach „Bang Zoom Cra­zy ... Hel­lo“, mit dem die zeit­lo­se Po­wer-Rock-Pop-Band 2016 die ame­ri­ka­ni­schen Charts stürm­te. Sie hät­ten nie wirk­lich auf­ge­hört zu schrei­ben, er­klär­te Gi­tar­rist Rick Niel­sen. Nun wür­den sie sich wie­der auf das Ver­öf­fent­li­chen kon­zen­trie­ren. Das neue Al­bum bie­tet kei­ne gro­ßen Über­ra­schun­gen, aber so­li­den Rock, an­ge­rei­chert durch ein paar schö­ne Bal­la­den. Äl­te­re, bis­her nur live ge­spiel­te Songs wie „Ra­dio Lo­ver“, „Lo­li­ta“oder „She’s Al­right“tref­fen auf neue Ti­tel. Die Sing­le „Long Ti­me Co­m­ing“, laut Bran­chen­blatt Bill­board „ein knusp­ri­ger Hard­ro­cker mit ei­nem Kinks-ar­ti­gen Riff“, ist so et­was wie ein Tri­bu­te-Song: „Wir mö­gen Bands wie Sla­de und MC5, AC/DC oder Ae­ros­mith“, sagt Niel­sen. „Die ha­ben uns in­spi­riert.“An­de­rer­seits wa­ren aber Cheap Trick wie­der­um Vor­bil­der für Künst­ler wie Guns’n’Ro­ses, Kurt Co­bain oder Kiss. Den Al­bum­ti­tel ih­res neu­en Wer­kes ha­ben Cheap Trick ei­ner Zei­le ih­re Su­per­hits „Sur­ren­der“ent­lehnt, laut „Rol­ling Sto­ne“die ul­ti­ma­ti­ve 1970er-Te­enager-Hym­ne. Üb­ri­gens: Auch „Sur­ren­der“stand da­mals jah­re­lang nur auf den Set­lis­ten bei Kon­zer­ten, be­vor die Band da­mit ins Stu­dio ging.

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