Hal­le hat sein Traum­fi­na­le

Alex­an­der Zverev for­dert Ro­ger Fe­de­rer

Der Sonntag (Mittelbaden) - - Sport - Lars Rei­ne­feld

Alex­an­der Zverev ge­gen Ro­ger Fe­de­rer – das Traum­fi­na­le beim Ten­nis-Tur­nier im west­fä­li­schen Hal­le ist per­fekt. Zverev rang im Halb­fi­na­le den Fran­zo­sen Richard Gas­quet mit 4:6, 6:4, 6:3 nie­der. Fe­de­rer hat­te sich bei den Ger­ry We­ber Open zu­vor ge­gen den Rus­sen Ka­ren Chat­scha­now mit 6:4, 7:6 (7:5) durch­ge­setzt. Da­mit be­kommt die Ju­bi­lä­ums­ver­an­stal­tung des mit 1,966 Mil­lio­nen Eu­ro do­tier­ten Ra­sen-Events heu­te (13.05 Uhr/ZDF) das End­spiel, auf das Fans und Ver­an­stal­ter seit Be­ginn der 25. Auf­la­ge ge­hofft hat­ten. „Ich weiß gar nicht, was ich sa­gen soll. Es war ein fan­tas­ti­sches Match heu­te“, mein­te Zverev nach dem er­folg­rei­chen Kraft­akt. Auf das Fi­na­le ge­gen sein Idol Fe­de­rer freut sich die deut­sche Num­mer eins nun ganz be­son­ders. „Er ist der Größ­te al­ler Zei­ten auf die­sem Be­lag.“Chan­cen­los ist Zverev aber nicht. Von drei Du­el­len konn­te er zwei für sich ent­schei­den. „Es wird na­tür­lich trotz­dem ein sehr schwe­res Match“, sag­te Zverev. 2016 wa­ren Zverev und Fe­de­rer be­reits im Halb­fi­na­le auf­ein­an­der­ge­trof­fen. Da­mals setz­te sich Zverev in drei Sät­zen durch, ver­lor im Fi­na­le dann aber ge­gen Flo­ri­an May­er. „Im ver­gan­ge­nen Jahr war ich lei­der nicht rich­tig fit“, sag­te Fe­de­rer am Sams­tag. „Es ist schon sehr spe­zi­ell, nun noch ein­mal hier ge­gen Alex­an­der zu spie­len.“ Be­dräng­nis. Mit sei­nem Pa­ra­de­schlag si­cher­te sich der Wim­ble­don-Halb­fi­na­list von 2007 und 2015 nach 36 Mi­nu­ten auch den ers­ten Satz. Zverev wa­ckel­te kurz, ließ ein­mal so­gar den Schlä­ger über den Platz flie­gen, kämpf­te sich dann aber zu­rück in die Par­tie. Nach 1:12 schaff­te er den Satz­aus­gleich. Im drit­ten Ab­schnitt ge­lang Zverev dann zum 4:3 das ent­schei­den­de Break. Nach 1:52 Stun­den mach­te er un­ter dem Ju­bel der Zu­schau­er den Fi­nal­ein­zug per­fekt. Fe­de­rer hat­te mit dem 21 Jah­re al­ten Chat­scha­now zu­vor eben­falls mehr Mü­he, als er es zu­vor er­war­tet ha­ben dürf­te. „Es war nicht im­mer schön, aber ich bin ir­gend­wie durch­ge­kom­men“, sag­te Fe­de­rer nach dem bis­lang größ­ten Här­te­test für ihn in Hal­le.

Sah­ne­häub­chen der 25. Ger­ry We­ber Open

Ei­ne Klas­se für sich: Ge­sa Fe­li­ci­tas Krau­se ge­lang bei der Team-EM der Leicht­ath­le­ten in Lil­le über 3 000 Me­ter Hin­der­nis mit 9:27,02 Mi­nu­ten das bes­te Ren­nen ih­rer Kar­rie­re im Al­lein­gang. Fo­to: AFP

Ge­schafft: Ten­nis-Pro­fi Alex­an­der Zverev trifft im Fi­na­le von Hal­le auf sein Idol Ro­ger Fe­de­rer. Fo­to: avs

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