Sonn­tags-Cock­tail

Der Sonntag (Mittelbaden) - - WETTER -

Ade­le, bri­ti­sche Pop­sän­ge­rin, hat die letz­ten bei­den Kon­zer­te ih­rer Welt­tour­nee ab­ge­sagt. Sie kön­ne we­gen Stimm­band­pro­ble­men am Sams­tag und Sonn­tag nicht wie ge­plant im Lon­do­ner Wem­bley-Sta­ti­on auf­tre­ten, teil­te die Sän­ge­rin in der Nacht zum Sams­tag mit. „Zu sa­gen, dass ich tod­un­glück­lich bin, wä­re ei­ne völ­lig Un­ter­trei­bung“, schrieb die 29-Jäh­ri­ge in ei­ner lan­gen Er­klä­rung. Ade­le war be­reits am Mitt­woch und Don­ners­tag vor 100 000 Zu­schau­ern in Wem­bley auf­ge­tre­ten. Die bei­den Kon­zer­te sei­en „die bes­ten und größ­ten Shows“ih­res Le­bens ge­we­sen, schrieb Ade­le. Sie ha­be aber an bei­den Aben­den mit ih­rer Stim­me zu kämp­fen ge­habt. „Ich muss­te mich viel mehr an­stren­gen als sonst“, ver­riet die Sän­ge­rin ih­ren Fans. „Ich hat­te stän­dig das Ge­fühl, mich räus­pern zu müs­sen, vor al­lem ges­tern.“Am Frei­tag sei sie da­her zum Arzt ge­gan­gen. Bei der Un­ter­su­chung sei her­aus­ge­kom­men, „dass ich mei­ne Stimm­bän­der be­schä­digt ha­be“, schrieb Ade­le.

Lin­da Zer­va­kis, „Ta­ges­schau“-Spre­che­rin (41), hat in ih­rer Schul­zeit oft mit Mob­bing we­gen ih­rer grie­chi­schen Wur­zeln zu kämp­fen ge­habt. „Mein Spitz­na­me war Za­zi­ki. Ich bin oft ver­prü­gelt wor­den“, er­zähl­te Zer­va­kis der „Süd­deut­schen Zei­tung“in ei­nem In­ter­view. Ver­tei­digt ha­be sie sich, in­dem sie ih­re Drang­sa­lie­rer mit klein­ge­bis­se­nen Möh­ren be­spuckt ha­be. „Ir­gend­wie muss­te ich mich weh­ren.“Mit Kli­schees wer­de sie auch heu­te noch kon­fron­tiert – sie re­agie­re dar­auf aber nicht mehr be­lei­digt.

Andreas Ga­ba­lier (32) wird bei Kon­zer­ten oft selbst von Emo­tio­nen über­mannt. „Vor al­lem, wenn ich ins Pu­bli­kum bli­cke und trä­nen­über­ström­te Men­schen se­he, die schluch­zen und ge­stützt wer­den müs­sen, weil sie ver­mut­lich selbst ei­nen lie­ben Men­schen ver­lo­ren ha­ben“, sag­te der Volks­mu­sik-Sän­ger in ei­nem In­ter­view. „Wenn ich das se­he, dann packt es mich. Ich bin ein sehr emo­tio­na­ler Typ und lei­de oft mit frem­den Men­schen mit.“Im Lied „Amoi seg’ ma uns wie­der“, the­ma­ti­siert er den Sui­zid von Va­ter und Schwes­ter. „Das Lied ist für mich mitt­ler­wei­le ein ab­so­lut hoff­nungs­vol­ler Song und ich spie­le ihn sehr ger­ne. Ich bie­te den Men­schen mehr als nur Mu­sik: Es ist ein rie­si­ges Le­bens­ge­fühl, das ich ver­mitt­le. Und ich glau­be, dass die Men­schen er­ken­nen, dass dass ich Ge­schich­ten aus mei­nem Le­ben er­zäh­le.“

Lio­nel Mes­si, ar­gen­ti­ni­scher Fuß­bal­ler in Di­ens­ten des FC Bar­ce­lo­na hat in sei­ner Hei­mat­stadt Ro­sa­rio sei­ne Ju­gend­lie­be An­to­nella Roc­cuz­zo ge­hei­ra­tet. Zu der streng ab­ge­schirm­ten Fei­er wa­ren 260 Gäs­te ge­la­den, dar­un­ter Mes­sis Mann­schafts­kol­le­ge Gé­r­ard Pi­qué und des­sen Ehe­frau, Pop­star Sha­ki­ra. Nach der Ze­re­mo­nie zeig­te sich das frisch ver­mähl­te Ehe­paar ent­spannt und aus­ge­las­sen vor den Jour­na­lis­ten. An­to­nella trug ein wei­ßes, fi­gur­be­ton­tes Kleid der spa­ni­schen De­si­gne­rin Ro­sa Cla­ra, die schon Spa­ni­ens Kö­ni­gin Le­ti­zia ein­klei­de­te. Der 30 Jah­re al­te Mes­si hat­te sei­ne ein Jahr jün­ge­re Frau An­to­nella als Neun­jäh­ri­ger in der Grund­schu­le ken­nen­ge­lernt. Statt Ge­schen­ken bat das Paar um Spen­den für ei­ne wohl­tä­ti­ge Or­ga­ni­sa­ti­on, die Kin­dern in Not hilft. Die bei­den ha­ben be­reits zwei Söh­ne: Den vier­jäh­ri­gen Thia­go und den ein Jahr al­ten Ma­teo.

Fo­to: AP

Ei­ne Ju­gend­lie­be, nun ver­hei­ra­tet: Lio­nel Mes­si und An­to­nella Roc­cuz­zo.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.