Die Re­gi­on

Ma­xi­mi­li­an Ar­land: Mo­de­ra­tor und Schla­ger pur

Der Sonntag (Mittelbaden) - - ERSTE SEITE - Tho­mas Liebs­cher

Vor we­ni­gen Ta­gen wur­de Ma­xi­mi­li­an Ar­land der Mo­tor­rol­ler ge­klaut. Sei­ne Ve­s­pa, mit der er schnell und prak­tisch in sei­ner neu­en Hei­mat un­ter­wegs sein kann. „Ja, das pas­siert lei­der mal in Ber­lin, es ist sehr är­ger­lich, aber das Le­ben hier wird mir des­we­gen nicht ver­miest“, meint der Schla­ger­sän­ger. Seit zwei Jah­ren lebt er in der Haupt­stadt und ge­nießt das Le­ben und das Aus­ge­hen mit Freun­den in der Me­tro­po­le, nach­dem er lan­ge in baye­ri­scher Idyl­le am Chiem­see zu Hau­se war. Ge­bo­ren ist der 36-jäh­ri­ge gro­ße blon­de Mu­si­ker aber im Schwarz­wald. Im Kran­ken­haus des würt­tem­ber­gi­schen Städt­chens Neu­en­bürg – „wo man sich da­mals sehr ge­freut hat, dass je­mand den Na­men Ma­xi­mi­li­an er­hielt“, weiß Ar­land. „Ich bin stolz dar­auf, in so ei­ner schö­nen Ge­gend ge­bo­ren zu sein. Und vor ei­ni­ger Zeit war ich ein­mal dort und auch in Wild­bad und ha­be das al­te Haus mit Schin­del­dä­chern be­wun­dert, in dem mei­ne El­tern­ge­wohnt ha­ben..“Es war für Mut­ter und Kind ei­ne sehr schwe­re Ge­burt da­mals, aber seit­dem hat sich der Sohn sehr er­folg­reich durchs Le­ben ge­kämpft – und ge­sun­gen. Be­reits als zwölf­jäh­ri­ger Jun­ge aus ei­nem mu­si­ka­li­schen El­tern­haus trat er mit Va­ter und Bru­der er­folg­reich in di­ver­sen TV-Shows auf. Sehr jung war Ma­xi au­ßer­dem, als sei­ne Mo­de­ra­to­ren­zeit auf dem Mu­si­kan­ten­damp­fer der ARD be­gann. Par­al­lel zu den ei­ge­nen Auf­trit­ten als Schla­ger­sän­ger mach­te sich der smar­te jun­ge Mann ei­nen Na­men im TV – und ist vor al­lem mit dem Mit­tel­deut­schen Rund­funk ver­bun­den, der viel deutsch­spra­chi­ge Mu­sik im Pro­gramm hat. „Mit dem Pu­bli­kum dort bin ich sehr ver­bun­den, sie spü­ren, dass ich ei­ner von ih­nen bin“, sagt der En­ter­tai­ner. Vor kur­zem hat er ei­nen deut­li­chen, wenn auch nicht kei­nen ra­di­ka­len Image­wan­del voll­zo­gen. Aus dem net­ten Ma­xi wur­de der rei­fe Ma­xi­mi­li­an mit Drei­ta­ge­bart, schi­cken blau­en An­zü­gen und Hem­den so­wie fre­che­rer Fri­sur. Was da­mit zu tun hat, dass Ar­land nach lang­jäh­ri­ger Ehe ver­las­sen wur­de und in­zwi­schen ge­schie­den ist. Seit zwei Jah­ren ge­nießt er das Sing­le-Le­ben in Ber­lin – „und viel Bio­gra­fi­sches ist in die neue Plat­te ,Lie­be in Sicht’ ein­ge­flos­sen“, er­zählt der viel­sei­ti­ge Künst­ler. Er kom­po­nier­te wie­der selbst viel für die Schei­be und schrieb Tex­te. Wie er über­haupt ein Schla­ger­sän­ger ist, der nicht nur an der Ram­pe steht, son­dern hin­ter den Ku­lis­sen ak­tiv und in ei­ner Agen­tur an­de­re Künst­ler be­treut. „Klar ist das manch­mal dop­pel­ter Stress,aber ich lie­be Her­aus­for­de­run­gen und bin im­mer mit vol­ler Lei­den­schaft vor­bei..“Auf der neu­es­ten CD prä­sen­tiert Ar­land wie­der Schla­ger pur, mit vie­len Beats und tanz­ba­ren Songs, nach­dem er zu­letzt et­was aus­ge­feil­ter in Rich­tung Pop pro­du­zie­ren ließ. „Ich ha­be das Ohr an den Fans und ha­be ge­spürt, was jetzt am bes­ten an­kommt.“Neue Fans ge­wann der Sän­ger durch sym­pa­thi­sche und kämp­fe­ri­sche Auf­trit­te bei der RTL-Show „Let’s Dan­ce.“Im Win­ter geht der rei­fe Ma­xi­mi­li­an wie­der auf Tour­nee. Jetzt ist erst ein­mal ein pri­va­ter Trip in die USA dran. Auf Ur­laub in Los An­ge­les, San Fran­cis­co und Nash­ville freut sich der Fan von Swing-Mu­sik à la Frank Si­na­tra.

Fo­to: Ger­man Pop

Im Schwarz­wald ge­bo­ren ist Schla­ger­sän­ger Ma­xi­mi­li­an Ar­land. Er kam in Neu­en­bürg /Enz­kreis zur Welt. Heu­te lebt der Künst­ler und Mo­de­ra­tor, frü­her mit dem Vor­na­men Ma­xi auf­tre­tend, in Ber­lin.

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