Mo­di­sche Dau­er­blü­her

Stil­re­geln für Blu­men­mus­ter: Sie blei­ben auch im Herbst ein gro­ßes The­ma

Der Sonntag (Mittelbaden) - - MODE & STIL - Mag

Im Som­mer blüht es al­ler­or­ten – doch Blu­men­mus­ter sind zu al­len Jah­res­zei­ten be­liebt und im Herbst wird es mo­disch wei­ter­blü­hen, wie ein Blick in die neu­en Kol­lek­tio­nen zeigt (Mo­del­le rechts). Der­zeit sind Blu­men vor al­lem auf leich­ten, se­mi­t­rans­pa­ren­ten Ma­te­ria­li­en wie Ba­tist oder dün­ner Baum­wol­le an­ge­sagt – als gro­ße, künst­le­risch an­mu­ten­de Blu­men oder ver­spiel­te Mille­fleurs. Ei­ne an­de­re Va­ri­an­te sind ge­stick­te Blu­men, die vor al­lem auf fes­ten Stof­fen wie Lei­nen und Denim auf­tau­chen. Wo­bei Blu­men­lieb­ha­be­rin­nen kei­nes­wegs fürch­ten müs­sen, au­to­ma­tisch auf die Ro­man­tik-Schie­ne zu ge­ra­ten. Stil­be­ra­te­rin Ste­pha­nie Zar­nic aus Ber­lin schlägt et­wa vor, be­stick­te Bom­ber­ja­cken oder Je­ans zu ei­ner sonst eher ge­rad­li­ni­gen Gar­de­ro­be zu kom­bi­nie­ren. Auch ein blu­mi­ger Tel­ler­rock se­he zu ei­ner Bi­ker­ja­cke aus Le­der und zu ei­nem schlich­ten Shirt we­ni­ger mäd­chen­haft aus. Ei­ne Stil­re­gel für Blu­men­mus­ter be­sagt, dass klei­ne Frau­en bes­ser zu klei­nen Blü­ten grei­fen. Gro­ße, schlan­ke Frau­en hin­ge­gen kön­nen auch gro­ße Prints tra­gen, meint Zar­nic. „Frau­en mit ei­ner Y-Sil­hou­et­te, al­so

Klei­ne Frau­en wäh­len bes­ser klei­ne Blü­ten

brei­ten Schul­tern und sonst schma­lem Kör­per, set­zen flo­ra­le Mus­ter am bes­ten ab der Hüf­te ein“, rät die Ex­per­tin. „Sie kön­nen wei­te, lan­ge Ho­sen und Ma­xi­va­ri­an­ten wäh­len.“Und: Blu­men­mus­ter soll­ten zum Saum hin grö­ßer wer­den, zur Tail­le hin klei­ner. Frau­en mit Kur­ven soll­ten am bes­ten dunk­le­re Far­ben wäh­len, die Ton in Ton kom­bi­niert wer­den. Zar­nic rät et­wa zu ei­nem ge­blüm­ten Ober­teil, das von ei­ner brei­te­ren Hüf­te ab­lenkt. Und möch­te die Frau von ei­ner üp­pi­gen Kör­per­mit­te ab­len­ken, greift sie am bes­ten zu Klei­dung mit ge­ra­den schma­le­ren Schnit­ten in dunk­le­ren Unis. Und eher kna­ben­haf­te Fi­gur­ty­pen? „Die­se Frau­en dür­fen ger­ne bun­te Kon­tras­te wäh­len, auch kön­nen die Stof­fe di­cker und schwe­rer sein“, er­klärt die Mo­de­be­ra­te­rin. „So könn­te man ei­nen aus­ge­stell­ten Blu­men­rock mit ei­ner Bi­ker­ja­cke kom­bi­nie­ren der ei­ne Blüm­chen-Schlup­pen­blu­se zu ei­ner stren­gen Her­ren­ho­se.“Und hier gilt: An die­sem Fi­gur­typ soll­ten die Mus­ter auf Klei­dern zur Tail­le hin klei­ner wer­den, das lässt ihn schma­ler und zier­li­cher wir­ken.

Herbst­mo­del­le: Etro.

Som­mer­jäck­chen von Rich & Roy­al. Fo­to: mag

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.