Bei wel­cher Ge­le­gen­heit sin­gen Sie ger­ne?

Der Sonntag (Mittelbaden) - - AKTUELL -

„Ich sin­ge im Au­to“, äu­ßert sich In­ge­nieur Frank Helm­ling (29), Rad-Tou­rist auf Durch­rei­se in Karls­ru­he. „Das ma­che ich nur, wenn ich al­lein un­ter­wegs bin, und Mu­sik läuft, bei der ich zu­fäl­lig den Text ken­ne. Sonst bin ich näm­lich nicht sehr mu­si­ka­lisch. Un­ter der Du­sche sin­ge ich nicht. Im Bad steht kein Ra­dio.“ „Bei al­len mög­li­chen Ge­le­gen­hei­ten“, sagt Mi­rel­le Ham­pi­cke (19), Aus­zu­bil­den­de aus Mug­gen­sturm. „Ei­gent­lich tue ich das nur für mich al­lein – ich mag zum Bei­spiel Ali­cia Keys und Beyon­cé. Bald tre­te ich zum ers­ten Mal vor vie­len Men­schen auf. Ich sin­ge bei ei­ner Hoch­zeit und bin schon auf­ge­regt.“ „Ich sin­ge gern für mein Kind“, meint Le­na Do­mes (27), Stu­den­tin aus Karls­ru­he. „Sie ist jetzt ein Jahr alt und lacht und klatscht, wenn ich ihr Lie­der vor­sin­ge. Mu­sik ge­hört in un­se­rer Fa­mi­lie da­zu. Als ich klein war, war es ge­nau­so. Mei­ne Mut­ter ist Mu­sik­leh­re­rin und tritt auch mit Bands auf.“ „Ich sin­ge ziem­lich oft: im Au­to, im Bü­ro, beim Un­ter­rich­ten“, er­klärt Els Ver­ha­e­gen (43), bel­gi­sche Karls­ru­he-Ur­lau­be­rin. „Ich lei­te meh­re­re Tanz­grup­pen für er­wach­se­ne Frau­en und für Kin­der. Mu­sik und Tan­zen ge­hört auf je­den Fall zu­sam­men, be­son­ders bei den Klei­nen, die gern mit mir mit­sin­gen.“ „Ich tue das nur sel­ten“, sagt Ste­fan Ro­sen­ber­ger (40), An­ge­stell­ter im Si­cher­heits­dienst aus Karls­ru­he. „Frü­her ha­be ich manch­mal im Au­to mit­ge­sun­gen, aber seit­dem ich den Bus neh­me, ist das hin­fäl­lig. Nur wenn ich un­ter der Du­sche ste­he oder mei­ne Lieb­lings­mu­sik läuft, kann es mal pas­sie­ren.“ „Das kommt auf mei­ne emo­tio­na­le La­ge an“, gibt Ma­nu­el Bür­ger (42), kauf­män­ni­scher An­ge­stell­ter aus Soest, auf Durch­rei­se in Karls­ru­he, zur Ant­wort. „Am ehes­ten sin­ge ich mit, wenn ich al­lei­ne im Au­to un­ter­wegs bin. Ich fin­de mei­ne Stim­me aber nicht wirk­lich ge­eig­net da­für, da sie sehr tief und rau ist.“

er/Fo­tos: Fa­b­ry

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