„Der bes­te Ka­der der Li­ga“

Der SONN­TAG im Ge­spräch mit KSC-Sport­chef Oli­ver Kreu­zer

Der Sonntag (Mittelbaden) - - SPORT -

Mit ei­nem Heim­spiel ge­gen den VfL Osnabrück star­tet Fuß­ball-Dritt­li­gist Karls­ru­her SC am Frei­tag (20.30 Uhr/li­ve im Drit­ten) in die Sai­son, an de­ren En­de der Wie­der­auf­stieg in die Zwei­te Li­ga ste­hen soll, wie KSC-Sport­di­rek­tor Oli­ver Kreu­zer im Ge­spräch mit dem SONN­TAG sagt. Kreu­zer ist über­zeugt da­von, „dass wir die­ses Ziel er­rei­chen kön­nen, wenn es uns ge­lingt, die in­di­vi­du­el­le Klas­se, die wir in un­se­rer Mann­schaft ha­ben, zu ei­nem funk­tio­nie­ren­den Kol­lek­tiv zu­sam­men­zu­brin­gen“.

Wir ha­ben qua­li­ta­tiv den bes­ten Ka­der der Li­ga. Da­von bin ich über­zeugt. Und mit ei­nem sol­chen Ka­der ist man na­tür­lich ein Fa­vo­rit für den Auf­stieg. Wenn es uns ge­lingt, die­se in­di­vi­du­el­le Klas­se zu ei­nem funk­tio­nie­ren­den Kol­lek­tiv zu­sam­men­zu­brin­gen und wir ei­nen gu­ten Team­spi­rit rein­be­kom­men, dann spie­len wir auf­grund der fuß­bal­le­ri­schen Qua­li­tät, die in die­ser Mann­schaft steckt, mit Si­cher­heit vor­ne mit. Dar­an führt kein Weg vor­bei.

Wir woll­ten Spie­ler ver­schie­de­ner Pro­fi­le, ein­mal wel­che mit Er­fah­rung aus der Zwei­ten Bun­des­li­ga und der Drit­ten Li­ga. Wir woll­ten Kör­per­grö­ße und Tem­po­spie­ler und über al­lem stand na­tür­lich fuß­bal­le­ri­sche Qua­li­tät. Wei­te­re ganz wich­ti­ge Kri­te­ri­en wa­ren auch Cha­rak­ter und so­zia­le Kom­pe­tenz. Ich den­ke ja, die Mi­schung stimmt. Wir ha­ben ei­ne Rei­he jun­ger Spie­ler in un­se­rem

Kreu­zer: Wir ha­ben die Qua­li­tät, um auf­zu­stei­gen

Ka­der mit gro­ßem Po­ten­zi­al. Das freut mich be­son­ders, denn es zeich­net den KSC ja schon im­mer aus, jun­ge Spie­ler aus­zu­bil­den und zu ent­wi­ckeln, dass sie ih­ren Weg beim KSC ma­chen. Wenn die Bur­schen dann durch­ge­hend auf Pro­fi-Ni­veau trai­nie­ren, wer­den sie sich täg­lich ver­bes­sern …

Das wird sich zei­gen. Was ich bis­her ge­se­hen ha­be, stimmt mich sehr po­si­tiv, dass das schon schnell pas­sie­ren kann.

Na­tür­lich wird es Här­te­fäl­le ge­ben. Der Ka­der ist sehr aus­ge­gli­chen, vie­le Spie­ler sind auf gleich ho­hem Le­vel. Da­zu kom­men, wie an­ge­spro­chen, die Jun­gen. Aber das brau­chen wir, auch im Trai­ning stän­dig ho­hes Ni­veau. Es wird mit 38 Be­geg­nun­gen ei­ne lan­ge und har­te Meis­ter­schaft. Es wird Ver­let­zun­gen und Sper­ren ge­ben. Je­der muss be­reit sein, wenn er ge­braucht wird, aber wenn sich je­der in den Di­enst der Mann­schaft stellt, stei­gen am En­de al­le auf, soll­ten wir die­ses Ziel er­rei­chen. Egal ob ei­ner 10, 20 oder 30 Spie­le macht.

Ich hal­te Ki­ckers Würz­burg für ei­nen star­ken Kon­kur­ren­ten und traue auch Preu­ßen Müns­ter mit Trai­ner Ben­no Möhl­mann ei­ni­ges zu. Der 1. FC Mag­de­burg ist auf­grund sei­nes Sta­di­ons und sei­ner vie­len Zu­schau­er ein Kan­di­dat, er wird si­cher vie­le Punk­te zu Hau­se ho­len. Da­zu kom­men noch ein, zwei Teams, die bis­lang nie­mand auf dem Schirm hat. Am En­de wer­den die Mann­schaf­ten auf­stei­gen, die am kon­stan­tes­ten durch die Run­de kom­men.

Mi­schung stimmt: KSC-Sport­di­rek­tor Oli­ver Kreu­zer ist von sei­nem Ka­der über­zeugt. Fo­to: GES/Prang

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