Sonn­tags-Cock­tail

Der Sonntag (Mittelbaden) - - WETTER - AFP avs

ist we­gen „schlech­ten Ver­hal­tens“in Chi­na vor­erst nicht mehr will­kom­men. „Wir hof­fen, Jus­tin Bie­ber kann sei­ne Wor­te und Ta­ten durch das Er­wach­sen­wer­den ver­bes­sern und zu ei­nem Sän­ger wer­den, der wirk­lich ge­mocht wird“, teil­te das Kul­tur­bü­ro in Pe­king auf sei­ner Web­site mit. Der 23-Jäh­ri­ge war 2014 für den Be­such des Ya­su­ku­ni-Schreins in To­kio in Chi­na scharf kri­ti­siert wor­den. In dem 145 Jah­re al­ten Schrein wer­den ge­mein­sam mit den 2,5 Mil­lio­nen ja­pa­ni­schen Kriegs­to­ten auch 14 ver­ur­teil­te Kriegs­ver­bre­cher ge­ehrt. Chi­na war im Zwei­ten Welt­krieg von Ja­pan be­setzt. Jus­tin Bie­ber hat­te sich nach dem Be­such des Schreins ent­schul­digt: „Ich war der ir­ri­gen An­nah­me, Schrei­ne wä­ren al­le­samt rei­ne Ge­bets­stät­ten.“Bie­ber war zu­letzt 2013 in Chi­na auf­ge­tre­ten. Chi­ne­si­sche Fans hat­ten jetzt auf der Sei­te des Kul­tur­bü­ros in Pe­king ge­fragt, wann Bie­ber das nächs­te Mal in ih­rem Land auf­tre­ten wer­de. Dar­auf­hin schrieb die Be­hör­de, es sei „un­an­ge­bracht, schlech­tes Ver­hal­ten in die dar­stel­len­den Küns­te zu über­tra­gen“. Den Be­such des Schreins nann­te die Be­hör­de nicht.

Nach Kri­tik we­gen ih­res an­geb­lich zu hel­len Haut­tons hat der New Yor­ker Ab­le­ger des Lon­do­ner Wachs­fi­gu­ren­mu­se­ums „Ma­dame Tus­s­auds“sei­ne Fi­gur von Pop­star Beyon­cé über­ar­bei­tet. „Wir ha­ben das Sty­ling und die Be­leuch­tung ih­rer Fi­gur an­ge­passt“, teil­te ei­ne Spre­che­rin des Mu­se­ums mit. Zu­vor hat­ten In­ter­net­nut­zer be­klagt, die Fi­gur der Sän­ge­rin glei­che ih­rer Haut­far­be nach eher Lind­sey Lo­han, Jes­si­ca Simpson, Brit­ney Spears oder Ma­riah Ca­rey.

(„Der Vor­le­ser“) hat sich auf sei­ne Haupt­rol­le im Film über die Tor­wart-Le­gen­de Bert Traut­mann auf un­kon­ven­tio­nel­le Art vor­be­rei­tet. „Ich ar­bei­te viel mit Bil­dern, mei­ne gan­ze Woh­nung ist voll mit Traut­mann-Bil­dern“, sag­te der 27Jäh­ri­ge bei den Dreh­ar­bei­ten in Mün­chen. Re­gis­seur Mar­cus H. Ro­sen­mül­ler ver­filmt der­zeit in Bay­ern die Le­bens­ge­schich­te von Traut­mann (1923-2013). Der ge­bür­ti­ge Bre­mer ge­riet wäh­rend des Zwei­ten Welt­kriegs als Fall­schirm­sprin­ger in eng­li­sche Ge­fan­gen­schaft und wur­de 1956 zum Fuß­ball­hel­den bei Man­ches­ter Ci­ty. Ge­dreht wur­de auch in Nord­ir­land. Der Film kommt vor­aus­sicht­lich im Herbst 2018 in die Ki­nos.

Mit­glied im En­sem­ble der Worm­ser Ni­be­lun­gen-Fest­spie­le, schwört auf Yo­ga als Aus­gleich zu ih­rem Job. „Opern­ge­sang ist ein Hoch­leis­tungs­sport“, sag­te die So­pra­nis­tin. „Auf dem Ni­veau, auf dem ich mich in­zwi­schen be­we­gen darf, sind die Vor­stel­lun­gen im­mer Olym­pi­sche Spie­le. Und das kann man nicht je­den Tag.“Be­vor sie zu Yo­ga kam, hat­te sie ei­ni­ges aus­pro­biert - und im­mer wie­der ver­wor­fen. „Lau­fen zum Bei­spiel fand ich wahn­sin­nig lang­wei­lig.“Sie ha­be auch Spin­ning pro­biert, das Trai­ning mit ei­nem ste­hen­den Rad­ge­rät. „Als ich zum fünf­ten Mal da war, hing es mir schon zum Hals raus.“Auch 50 Push-ups wä­ren kei­ne Al­ter­na­ti­ve. Bei Yo­ga ha­be sie die idea­le Kom­bi­na­ti­on ge­fun­den: „Ei­ne gro­ße kör­per­li­che Be­an­spru­chung, aber gleich­zei­tig die­ses kom­plet­te In-sich-Hin­ein­ge­hen. Ich kann ein­ein­halb St­un­den Yo­ga ma­chen und re­pe­tie­re Brün­hil­de da­bei - es ist fan­tas­tisch.“Wer Yo­ga aber nur als geis­ti­ge An­ge­le­gen­heit se­he, miss­ver­ste­he es kom­plett. „Ich ha­be al­le mei­ne Mus­keln vom Yo­ga.“

Yo­ga sei als Aus­gleichs­sport viel bes­ser als Lau­fen, meint Nad­ja Micha­el. Fo­to: avs

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