Hanf­mann im Gstaad-Fi­na­le

Karls­ru­her Ten­nis­pro­fi Yan­nick Hanf­mann er­reicht End­spiel von Gstaad

Der Sonntag (Mittelbaden) - - Erste Seite - Sid/avs/SO

Ten­nis­pro­fi Yan­nick Hanf­mann hat erst­mals in sei­ner Karriere ein End­spiel auf der ATP-Tour er­reicht. Der 25 Jahre al­te Karls­ru­her setz­te sich bei den Swiss Open in Gstaad im Halb­fi­na­le ge­gen den Nie­der­län­der Ro­bin Haa­se in ei­ner hart um­kämpf­ten Par­tie mit 3:6, 7:6 (8:6), 7:6 (7:4) durch. Die Num­mer 170 der Welt­rang­lis­te ver­wan­del­te nach fast 2:28 St­un­den sei­nen ers­ten Match­ball. In sei­nem ers­ten gro­ßen Fi­na­le trifft der Qua­li­fi­kant Hanf­mann heu­te auf den Ita­lie­ner Fa­bio Fo­gni­ni. Der 30-Jäh­ri­ge, die Num­mer 31 der ATP-Rang­lis­te, be­zwang in sei­nem Halb­fi­nal­spiel den Spa­nier Ro­ber­to Bau­tis­ta Agut (ATP 18) mit 5:7, 6:2 und 6:3.

Yan­nick Hanf­mann (Karls­ru­he) hat zum ers­ten Mal in sei­ner Karriere ein Fi­na­le bei ei­nem ATP-Tur­nier er­reicht. Im Schwei­zer Fe­ri­en­ort Gstaad be­sieg­te der 25 Jahre al­te Qua­li­fi­kant den an Num­mer sechs ge­setz­ten Nie­der­län­der Ro­bin Haa­se nach der Ab­wehr von vier Match­bäl­len in 2:27 St­un­den mit 3:6, 7:6 (8:6) und 7:6 (7:4). „Das ist Wahn­sinn. Ich bin fix und fer­tig von die­sem Match. Aber in ein paar St­un­den wird es mir gut ge­hen“, sag­te Hanf­mann, der seit Ge­burt an Schwer­hö­rig­keit lei­det. Auch in sei­nem vier­ten Haupt­run­den­match muss­te er über die vol­le Dis­tanz von drei Sät­zen ge­hen – und rang den Vor­jah­res­fi­na­lis­ten Haa­se nie­der.

Ge­gen Fa­bio Fo­gni­ni um den Tur­nier­sieg

In sei­nem ers­ten gro­ßen Fi­na­le trifft Hanf­mann heu­te nun auf den Ita­lie­ner Fa­bio Fo­gni­ni. Der 30-Jäh­ri­ge, die Num­mer 31 der ATP-Rang­lis­te, be­zwang im zwei­ten Halb­fi­nal­spiel den Spa­nier Ro­ber­to Bau­tis­ta Agut (ATP 18) mit 5:7, 6:2 und 6:3. Hanf­mann, die Num­mer 170 der Welt, hat­te im Mai in Mün­chen bei sei­nem ers­ten ATPStart über­haupt die Run­de der letz­ten acht er­reicht. In Stutt­gart war es für ihn im Ju­ni bis ins Ach­tel­fi­na­le ge­gan­gen. Ins Fi­na­le von Gstaad geht Yan­nick Hanf­mann heu­te als kras­ser Au­ßen­sei­ter. Er hat­te im Vier­tel­fi­na­le den Por­tu­gie­sen Jo­ao Sou­sa und im Ach­tel­fi­na­le Vor­jah­res­sie­ger Fe­li­cia­no López aus Spa­ni­en aus­ge­schal­tet. Letz­ter deut­scher Sie­ger bei dem Tur­nier in der Schweiz, das in die­sem Jahr mit 482 060 Dol­lar do­tiert ist, war Carl-Uwe Steeb im Jahr 1989. Hanf­mann hat vier Jahre lang an der Uni­ver­si­ty of Sou­thern Ca­li­for­nia mit ei­nem 90-Pro­zent-Sti­pen­di­um ge­spielt. 2015 er dort sei­nen Ab­schluss und wech­sel­te nach Mün­chen. An der Ten­nis­ba­se Ober­ha­ching trai­niert der ehe­ma­li­ge Col­le­ge-Boy nun un­ter Lars Ue­bel. Über sei­ne Schwer­ge­hö­rig­keit scherzt der Karls­ru­her ger­ne. „Auf dem Ten­nis­platz ist es eher po­si­tiv, weil ich nicht al­les hö­re, was drau­ßen ge­re­det wird“, sag­te er nach sei­nem Vier­tel­fi­mach­te nal­ein­zug im Mai bei der BMW Open in Mün­chen. An Schu­le und Col­le­ge ha­be er ein Hör­ge­rät be­nutzt. Da ha­be ihn das Gan­ze „mehr be­hin­dert“.

„Das ist der Wahn­sinn“– mein­te der Karls­ru­her Ten­nis­pro­fi Yan­nick Hanf­mann, nach­dem sich der Qua­li­fi­kant beim ATP-Tur­nier in Gstaad (Schweiz) nach 2:27 St­un­den im Halb­fi­na­le ge­gen den Nie­der­län­der Ro­bin Haa­se ins Fi­na­le ge­kämpft hat­te. Da war­tet heu­te nun der Ita­lie­ner Fa­bio Fo­gni­ni (ATP-Rang­lis­ten-31.) Fo­to: avs

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