Was le­sen Sie im Ur­laub?

Der Sonntag (Mittelbaden) - - Aktuel - er/Fotos: Fa­b­ry

„Das ist recht viel­fäl­tig“, be­tont Ro­sa­lin­de Lang­pe­ter (61), Rent­ne­rin aus Karls­ru­he. „Sehr gern le­se ich Wan­der­tipps und rou­ten. Das lie­fert oft tol­le Ide­en. Wenn ich am Meer bin, neh­me ich zum Bei­spiel Kri­mis mit. Zu­hau­se grei­fe ich zum Som­mer­rät­sel in der Zei­tung, denn ich mag es zu kno­beln.“

„Ich mag His­to­ri­sches im Ur­laub“, äu­ßert Eca­te­ri­na Iva­no­va (28), an­ge­hen­de Stu­den­tin aus Min­feld. „Mei­ne letz­te Reise ging zu mei­ner Fa­mi­lie in Mol­da­wi­en. Da war das Le­sen ne­ben­säch­lich. Ge­ra­de grei­fe ich vor al­lem zu Fach­li­te­ra­tur oder be­schäf­ti­ge mich mit Lern­bü­chern für die deut­sche Spra­che.“

„Hei­mat­ge­schich­ten und His­to­ri­sches“, sagt Rent­ner Hans­pe­ter Frey (73), ge­bür­tig aus Ba­den-Ba­den. „Vor kur­zem war Klas­sen­tref­fen in Ras­tatt. Wenn ich von mei­nem jet­zi­gen Wohn­ort Hei­de in den Sü­den kom­me, ist ba­di­sche Ge­schich­te an­ge­sagt. Gut ge­hen auch leich­te Phi­lo­so­phie oder die Brie­fe Hei­nes.“

„Ich lie­be Kri­mis“, meint Mar­ti­na Lackin­ger (50), Kun­den­be­ra­te­rin aus Ett­lin­gen. „Gut ge­fal­len mir Re­gio­nal­kri­mis, zum Bei­spiel aus Mann­heim, und al­les von mei­ner Lieb­lings­au­to­rin Ne­le Neu­haus. ‚Bö­ser Wolf’ ist ein su­per Buch von ihr! Im Ur­laub le­se ich pro Wo­che ein Buch beim Re­la­xen am Strand.“

„Rei­se­füh­rer aus mei­ner Ur­laubs­re­gi­on“, er­klärt Micha­el Wack­witz (65), Rent­ner aus Dit­zin­gen. „Schließ­lich bin ich viel un­ter­wegs und wechs­le die Un­ter­kunft schon ein­mal al­le zwei Ta­ge. Ge­bucht wird di­rekt vor Ort – da sind Ho­tel­tipps ge­nau­so will­kom­men wie Lan­des­kun­de und Se­hens­wür­dig­kei­ten.“

„Im letz­ten Ur­laub war’s ‚Ich bin dann mal weg’ von Ha­pe Ker­ke­ling“, sagt Chris­ti­an Br­ökling (40), Bau­in­ge­nieur aus Karls­ru­he. „Ge­ne­rell le­se ich dann eher leich­te Kost oder grei­fe zu Ma­ga­zi­nen. Ent­schie­den wird spon­tan. Mo­men­tan kom­me ich aber we­der zum Rei­sen noch groß zum Le­sen.“

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