Mo­di­sches Drun­ter und Drü­ber

Lauf­steg-Trends: Das all­ge­gen­wär­ti­ge Laye­ring wird im Herbst mun­ter fort­ge­setzt

Der Sonntag (Mittelbaden) - - Mode & Still - mag/SO

ZLi­selo­re Fro­wi­jn wie­bel­look? Da denkt man doch an vie­le La­gen Klei­dung, die dick und klum­pig je­de Kon­tur des Kör­pers ver­hül­len. Gut, beim „Zwie­bel­look“geht es in der Re­gel nicht ums schick Aus­se­hen, son­dern um mög­lichst vie­le Schich­ten, die für Wär­me sor­gen sol­len – und die man Schicht für Schicht wie­der los­wer­den kann, wenn ei­nem dann doch zu heiß wird. Das ist prak­tisch, aber nicht un­be­dingt sehr at­trak­tiv. Sehr wohl um gu­tes Aus­se­hen geht es al­ler­dings, wenn De­si­gner den La­gen­look pro­pa­gie­ren

Wie Zwie­bel­look – nur viel tren­di­ger

– das läuft dann frei­lich meist un­ter dem eng­li­schen Be­griff „Laye­ring“. Laye­ring liegt im Trend – und kann ganz schön at­trak­tiv rü­ber­kom­men. Wie ge­lingt das den De­si­gnern? Ganz ein­fach: Sie spie­len ge­schickt mit den Ge­gen­sät­zen, er­läu­tert Mo­de­be­ra­ter And­re­as Ro­se aus Frank­furt. Da wird Kur­zes über Lan­ges ge­zo­gen, Wei­tes mit Schma­lem kom­bi­niert. Und Blick­dich­tes zu Trans­pa­ren­tem ge­tra­gen. Ro­se rät Mo­de­fans, dem nach­zu­ei­fern. Al­ler­dings gilt es, ein paar Re­geln zu be­ach­ten. So soll­ten sich die über­ein­an­der ge­tra­ge­nen Klei­dungs­stü­cke in ih­ren Schnit­ten und Län­gen deut­lich von­ein­an­der un­ter­schei­den. Und: „Wer meh­re­re Prints – Strei­fen, Ka­ro oder Eth­no – kom­bi­niert, soll­te auf zu­sätz­li­che Ac­ces­soires bes­ser ver­zich­ten, um den La­gen­look nicht zu über­la­den.“Da­für wer­den Ma­te­ria­li­en ge­mischt, zum Bei­spiel Sei­de oder Spit­ze im Kon­trast zu Le­der oder zu gro­bem Strick. Das ver­lei­he „dem Laye­ring ei­nen sty­lis­hen Touch“, fin­det Ro­se. Schon im Früh­ling/Som­mer 2017 wur­de der La­gen­look flei­ßig ze­le­briert – und in der be­vor­ste­hen­den

Är­mel­lo­se Klei­der sind pri­ma Laye­ring-Part­ner

küh­len Jah­res­zeit wird das Spiel flei­ßig wei­ter­be­trie­ben, wo­bei ne­ben zar­ten Ge­we­ben auch jetzt auch wär­me­re Ma­te­ria­li­en mit­ein­an­der kom­bi­niert wer­den. So ver­kün­det das Deut­sche Mo­de­in­sti­tut et­wa, dass Klei­der im Herbst/Win­ter die idea­len Laye­ring-Part­ner sind: Fe­mi­ni­ne, är­mel­lo­se Klei­der und Slip­dres­ses wer­den mit Shirts, Blu­sen oder Rol­lis kom­bi­niert – oder Klei­der mit Ho­sen. Be­son­ders har­mo­nisch wirkt das Drun­ter und Drü­ber üb­ri­gens, wenn man meh­re­re Klei­dungs­stü­cke aus ei­ner Farb­fa­mi­lie stam­men.

Déta­cher

Aal­to / Fo­tos (9): AFP

Pa­co Ra­ban­ne

TOGA

Es­te­ban Cor­ta­za

Ve­ro­ni­que Le­roy

Chris­ti­an Wi­j­nants

Hou­se N.

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