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Der Sonntag (Mittelbaden) - - Wetter -

Lu­is Fon­si und Dad­dy Yan­kee, die pu­er­to-ri­ca­ni­schen Mu­si­ker, ha­ben zu ih­rem Som­mer­hit „De­s­pa­ci­to“jetzt auch das meist­ge­se­he­ne Vi­deo bei YouTube. Der Song bringt es auf der Vi­deo­platt­form auf mehr als 2,997 Mil­li­ar­den Ab­ru­fe. Da­mit lös­te er das Mu­sik­vi­deo zu dem Song „See You Again“von Wiz Kha­li­fa and Char­lie Puth ab, wie das US-Mu­sik­ma­ga­zin „Bill­board“be­rich­te­te. „See You Again“hat­te Mit­te Ju­li den Dau­er­bren­ner „Gangnam Style“des ko­rea­ni­schen Rap­pers Psy vom Thron ge­sto­ßen. „Gangnam Style“wur­de im De­zem­ber 2012 zum ers­ten YouTube-Vi­deo, das die Mar­ke von ei­ner Mil­li­ar­de Ab­ru­fen knack­te. „De­s­pa­ci­to“hat­te Mit­te Ju­li mit 4,6 Mil­li­ar­den Klicks be­reits ei­nen Strea­m­ing-Welt­re­kord auf­ge­stellt. Der Song führt seit Wo­chen die Sing­le-Charts an.

Jo­han­nes B. Ker­ner (52) ist ein Fan der ge­druck­ten Zei­tung. „Ich lie­be die­ses Knis­tern und Ra­scheln des Pa­piers“, sag­te der Mo­de­ra­tor der „Neu­en Os­na­brü­cker Zei­tung“. „Zum Bei­spiel im Flug­zeug, wo man ja mit den ent­spre­chen­den Zu­gän­gen und Hots­pots auch on­li­ne le­sen könn­te, wür­de ich im­mer die Zei­tung vor­zie­hen. Das hat was Ge­müt­li­ches, ist ein hap­ti­sches Er­leb­nis, und den Ge­ruch hab ich auch gern. Zei­tung­le­sen ist ein Le­bens­ge­fühl.“Ker­ner ist zwi­schen dem 17. Au­gust und 2. Sep­tem­ber als Mo­de­ra­tor von vier ZDF-Shows mit dem Ti­tel „Wir lie­ben Fern­se­hen“zu se­hen, in de­nen es um die Hö­he­punk­te aus 50 Jah­ren Farb­fern­se­hen geht. Wie es zu sei­nem Mar­ken­zei­chen, dem Mit­tel­in­iti­al „B.“kam, er­klär­te der Mo­de­ra­tor, der voll­stän­dig Jo­han­nes Bap­tist Ker­ner heißt, wie folgt: „Da war Al­ko­hol im Spiel und Rein­hold Beck­mann. Es war das Er­geb­nis ei­ner fröh­li­chen Nacht mit ihm. Als es wie­der hell wur­de, hat­te ich das B. als Un­ter­schei­dungs­merk­mal aus­ge­macht, und er hat mich da­zu er­mu­tigt.“

Yas­mi­na Re­za, fran­zö­si­sche Schrift­stel­le­rin und er­folg­rei­che Au­to­rin von Thea­ter­stü­cken (52), ist fas­zi­niert von der Aus­strah­lung von Bun­des­kanz­le­rin An­ge­la Mer­kel. „Ich mag ihr Ge­sicht, ih­ren Gang, ih­re Art sich zu ge­ben, ich se­he noch das klei­ne Mäd­chen in ihr, ob­wohl sie ei­ne star­ke und zwei­fel­los auch har­te Per­sön­lich­keit ist“, sag­te die Thea­ter­au­to­rin. „Ich lie­be ih­re Zu­rück­hal­tung, ich schät­ze die­ses leicht dis­tan­zier­te Ver­hal­ten, ei­ne Dis­kre­ti­on, die un­se­re Po- li­ti­ker in Frank­reich nie auf­ge­bracht ha­ben. Doch ihr Blick auf Mer­kel sei der ei­ner „Schrift­stel­le­rin oder Ma­le­rin oder Poe­tin“, be­ton­te Re­za, sie er­lau­be sich „kein po­li­ti­sches Ur­teil“.

Ma­ry Roos, Schla­ger­sän­ge­rin, (68) hat kein Pro­blem mit dem Al­ter. „Ganz ehr­lich: Ich ha­be ge­dacht, Äl­ter­wer­den wä­re schlim­mer. Und ich fra­ge mich, war­um so vie­le Leu­te dar­über ver­zwei­feln, dass sie äl­ter wer­den. Es gibt doch so vie­le Mög­lich­kei­ten, et­was zu tun, was ei­nem Spaß macht. Wenn man äl­ter wird, weiß man, was man will und was nicht“, sag­te die ge­bür­ti­ge Bin­ge­ne­rin in ei­nem In­ter­view. Sie kön­ne auch gut über sich la­chen. „Das ist wich­tig im Al­ter. Es ist gut, dann ei­ne ge­wis­se Leich­tig­keit zu be­kom­men und kei­ne Schwe­re. Roos tourt der­zeit mit ih­rem Pro­gramm „Nut­ten, Koks und fri­sche Erd­bee­ren“durch Deutsch­land und steht da­bei mit Ka­ba­ret­tist Wolf­gang Trep­per als Schla­ger­has­ser auf der Büh­ne. avs/AFP

„Es ist wich­tig, noch im Al­ter über sich la­chen zu kön­nen“, fin­det Sän­ge­rin Ma­ry Roos. Fo­to: avs

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