Aus dem Po­li­zei­be­richt

Der Sonntag (Mittelbaden) - - Aktuell - avs

Mo­tor­rad­fah­rer fährt in to­tes Wild­schwein: Ein Mo­tor­rad­fah­rer ist am Frei­tag­abend in ein auf der Stra­ße lie­gen­des to­tes Wild­schwein ge­fah­ren. Er wur­de da­bei le­bens­ge­fähr­lich ver­letzt. Das Tier war zu­vor beim Zu­sam­men­stoß mit dem Au­to ei­nes 35-Jäh­ri­gen ge­tö­tet wor­den, so die Po­li­zei. Weil der Au­to­fah­rer an der Un­fall­stel­le in der Nä­he von Neckar­bi­schofs­heim (Rhein-Neckar-Kreis) kei­nen Han­dy­emp­fang hat­te, mach­te sich er sich auf den Weg in die nächs­te Ort­schaft. Das Wild­schwein ließ er auf der Stra­ße lie­gen. Der 35Jäh­ri­ge ver­such­te of­fen­bar noch, den ent­ge­gen­kom­men­den Mo­tor­rad­fah­rer zu war­nen.

Ge­fälsch­tes Par­füm an­ge­bo­ten: Weil er mit ge­fälsch­ten Par­füms und ge­stoh­le­nen Han­dys han­deln soll, ist ein 38-Jäh­ri­ger in Stutt­gart fest­ge­nom­men wor­den. Wie die Staats­an­walt­schaft ges­tern mit­teil­te, hat­te ei­ne Zeu­gin be­ob­ach­tet, wie der Mann die­se Din­ge zum Ver­kauf an­bot. Die Po­li­zei kon­trol­lier­te am Frei­tag den Ruck­sack des Man­nes. Da­bei fan­den die Be­am­ten 16 ge­fälsch­te Par­füm­fla­kons ver­schie­de­ner Mar­ken. Ge­gen den 38Jäh­ri­gen war be­reits vor zwei Wo­chen in Bay­ern An­zei­ge er­stat­tet wor­den. Da­mals hat­te er mehr als 100 ge­fälsch­te Fla­kons da­bei.

Se­ni­or in sei­nem Haus über­fal­len: Un­be­kann­te ha­ben ei­nen 83-Jäh­ri­gen in des­sen Haus über­fal­len und leicht ver­letzt. Wie die Po­li­zei ges­tern mit­teil­te, wa­ren drei Män­ner am Frei­tag­abend auf noch un­be­kann­te Wei­se in das Haus des Se­ni­ors in Fell­bach bei Stutt­gart ein­ge­drun­gen. Sie ver­ban­den ihm die Au­gen und fes­sel­ten sei­ne Hän­de auf dem Rü­cken. An­schlie­ßend durch­such­ten die Tä­ter das Haus und flüch­te­ten. Ob sie et­was ent­wen­de­ten, war zu­nächst un­klar. Das Op­fer kam nach An­ga­ben ei­nes Po­li­zei­spre­chers mit Prel­lun­gen und blau­en Fle­cken ins Kran­ken­haus. Der 83-Jäh­ri­ge war nach dem Über­fall ge­fes­selt vor die Haus­tür ge­lau­fen, wo ihn ein Pas­sant ent­deck­te und die Po­li­zei ver­stän­dig­te.

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