Sonn­tags-Cock­tail

Der Sonntag (Mittelbaden) - - Wetter - Avs/AFP

Ni­co Ros­berg, For­mel-1-Welt­meis­ter (32), ist zum zwei­ten Mal Va­ter ge­wor­den. Laut „Bild“brach­te sei­ne Frau Vi­vi­an be­reits am Di­ens­tag in Mo­na­co die klei­ne Nai­la zur Welt. Für den Ex-Renn­fah­rer und die In­nen­ar­chi­tek­tin ist es nach Alaia (2) die zwei­te Toch­ter. Bei YouTube ver­öf­fent­lich­te Ros­berg ges­tern ein Vi­deo, in dem er mit dem Ba­by auf dem Bauch im Bett liegt und Fans auf Eng­lisch von sei­nem Glück er­zählt. Es sei ein biss­chen ru­hig um ihn ge­we­sen, hier sei der Grund, sagt Ros­berg se­lig in dem mit Sel­fiestick ge­dreh­ten Vi­deo. Nai­las Ge­sicht sieht man nicht. Am Frei­tag hat­te Ros­berg zu­dem an­ge­kün­digt, dass er sich als Be­ra­ter um ei­ne Rück­kehr des Po­len Ro­bert Ku­bi­ca in die For­mel 1 küm­mern will.

Sän­ger Yus­uf Is­lam ali­as Cat Ste­vens sieht sich we­gen sei­nes mus­li­mi­schen Glau­bens zu Un­recht mit Arg­wohn kon­fron­tiert. Für ihn sei es ei­ne „dau­er­haf­te Her­aus­for­de­rung“, sich ge­gen den Ge­ne­ral­ver­dacht des Ter­ro­ris­mus recht­fer­ti­gen zu müs­sen, un­ter dem sein Glau­be im Wes­ten seit den Ter­ror­an­schlä­gen vom 11. Sep­tem­ber 2001 oft ste­he, sag­te der 69-Jäh­ri­ge dem Ma­ga­zin „Fo­cus“. Viel­fach feh­le es ein­fach an Wis­sen: „Die größ­te Ge­fahr liegt in der Igno­ranz“, warn­te der Mu­si­ker. „Wir le­ben im Zeit­al­ter der Wis­sen­schaft und igno­rie­ren den­noch die Ur­sa­chen und Wir­kun­gen.“Der un­ter dem Na­men Cat Ste­vens be­kann­te Star kon­ver­tier­te in den sieb­zi­ger Jah­ren zum Is­lam. Kürz­lich ver­öf­fent­lich­te er ein neu­es Al­bum.

Con­nie Fran­cis, ame­ri­ka­ni­sche Schla­ger­sän­ge­rin, die mit dem Lied „Die Lie­be ist ein selt­sa­mes Spiel“im Deutsch­land der 60er Jah­re ei­nen Hit hat­te, ver­stei­gert pri­va­te Ge­gen­stän­de aus ih­rer mu­si­ka­li­schen Kar­rie­re. Mehr als 1 000 Ob­jek­te sind nach An­ga­ben des Auk­ti­ons­hau­ses He­ri­ta­ge Auc­tions Teil der Ver­stei­ge­rung im ka­li­for­ni­schen Be­ver­ly Hills. „Ich woll­te, dass mei­ne Fans die­se Stü­cke ha­ben, wenn ich noch am Le­ben bin“, sag­te Fran­cis (78), die in Flo­ri­da in der Nä­he von Fort Lau­der­da­le lebt. In Ham­burg war es trotz des Schmud­del­wet­ters im Som­mer für die Trau­ben am Wein­berg St­int­fang ober­halb der Lan­dungs­brü­cken im Ham­bur­ge­rer Stadt­teil St. Pau­li ein gu­tes Jahr. „Die Trau­ben sind rich­tig süß“, sagt Ca­ro­la Veit, Prä­si­den­tin der Ham­bur­gi- schen Bür­ger­schaft jetzt bei der Wein­le­se. Die Ern­te der 100 Reb­stö­cke sei zwar nicht üp­pig, aber das kön­ne man auch nicht er­war­ten von ei­nem der nörd­lichs­ten und nied­rigs­ten Wein­ber­ge Deutsch­lands. Wie der dies­jäh­ri­ge „St­int­fang Cu­vée“schme­cken wird, zeigt sich im kom­men­den Jahr. Dann kom­men die Trau­ben als Wein aus Stutt­gart zu­rück nach Ham­burg und wer­den an aus­ge­wähl­te Gäs­te der Bür­ger­schaft ver­schenkt.

Ute Lem­per Chan­son­star, (54), fin­det 50 plus ein tol­les Al­ter für Frau­en. „Bei mir ist das noch­mal ein rich­ti­ges Feu­er­werk ge­we­sen, das hat ge­zün­det in al­le Rich­tun­gen“, sag­te die in New York le­ben­de Künst­le­rin. „Das gilt auch für al­les, wo­mit man sich als Frau wohl­fühlt. Ich fin­de über­haupt nicht, dass da ir­gend­was ab­ge­schlos­sen oder ein­ge­schla­fen ist – im Ge­gen­teil, da geht’s noch­mal rich­tig rund.“Sie kön­ne des­halb al­len Frau­en nur Mut ma­chen, die 50 nicht als Be­ginn des Al­ters zu ver­ste­hen.

„Bei mir hat es mit 50 noch ein­mal in al­le Rich­tun­gen ge­zün­det“, sagt Ute Lem­per. Fo­to: avs

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.