Glenn Hug­hes: Ein Le­ben für den Hard­rock

Black Coun­try Com­mu­ni­on be­schwö­ren die gu­ten al­ten Zei­ten wie­der her­auf

Der Sonntag (Mittelbaden) - - Erste Seite - Ad

Die anglo-ame­ri­ka­ni­sche Rock­grup­pe Black Coun­try Com­mu­ni­on, be­ste­hend aus Sän­ger und Bas­sist Glenn Hug­hes (Deep Pur­p­le, Tra­pe­ze), Schlag­zeu­ger Ja­son Bon­ham (Led Zep­pe­lin, For­eig­ner), Key­boar­der De­rek Sher­i­ni­an (Dream Thea­ter, Ali­ce Co­oper, Bil­ly Idol) und Blues­rock-Gi­tar­rist und Sän­ger Joe Bo­na­mas­sa, ver­öf­fent­lich­te vor we­ni­gen Ta­gen ihr lang er­war­te­tes, vier­tes Stu­dio­al­bum „BBC IV“. „BBC IV“wur­de wie sei­ne drei Vor­gän­ger von Ke­vin Shir­ley pro­du­ziert, der be­reits für Led Zep­pe­lin, Iron Mai­den, Ae­ros­mith, Jour­ney und The Black Cro­wes ar­bei­te­te. Er gilt nicht nur als ei­ner der bes­ten Pro­du­zen­ten, den die Rock­mu­sik zu bie­ten hat, son­dern auch als das in­of­fi­zi­el­le fünf­te Mit­glied der Band. Er hat­te 2009 die Idee, Hug­hes und Bo­na­mas­sa in ei­ne ge­mein­sa­me Band zu ste­cken. Black Coun­try Com­mu­ni­on ver­eint bri­ti­sche und ame­ri­ka­ni­sche Rock­ein­flüs­se. Die Su­per­group hat ei­ne ein­fa­che, aber wich­ti­ge Bot­schaft an die Welt: Hard­rock lebt und es geht ihm auch im 21. Jahr­hun­dert sehr gut. Ihr mu­si­ka­li­sches Er­be ist zu ei­ner wich­ti­gen Säu­le der Mu­sik­ge­schich­te ge­wor­den. Die Initia­ti­ve für ein neu­es Al­bum ging von Joe Bo­na­mas­sa aus. Er kon­tak­tier­te die üb­ri­gen Band­mit­glie­der 2016 und frag­te ob sie mit ihm ein neu­es BCC Al­bum auf­neh­men wür­den. „Es fühl­te sich ein­fach nach der rich­ti­gen Zeit an. Glenn, De­rek und Ja­son stimm­ten so­fort zu, es noch ein­mal zu ver­su­chen. Das Ti­ming war per­fekt“, er­klärt Bo­na­mas­sa. Als es sich Ok­to­ber 2016 zum ers­ten Mal her­um­sprach, dass die Band zu­rück­keh­ren wür­de, über­schlu­gen sich die Re­ak­tio­nen auf Face­book, Ins­ta­gram und Twit­ter. Das Echo der Fans war über­wäl­ti­gend und zeig­te, dass sie ge­ra­de­zu nach ei­ner neu­en Plat­te hun­ger­ten. Die An­fän­ge von BCC lie­gen in­zwi­schen acht Jah­re zu­rück. Im No­vem­ber 2009 spiel­ten Glenn Hug­hes und Joe Bo­na­mas­sa ge­mein­sam auf ei­ner Büh­ne beim Gui­tar Cen­ter’s King Of The Blues Event in Los An­ge­les. Ke­vin Shir­ley sah die ex­plo­si­ve Per­for­mance der bei­den und schlug ih­nen an­schlie­ßend vor, ei­ne ge­mein­sa­me Band zu grün­den. BCC tra­fen sich 2016 zu den Auf­nah­men in den Ca­ve Stu­di­os in Los An­ge­les. Im März 2017 wur­de es in den Ca­ve Stu­di­os in Syd­ney ge­mixt. Die zwölf Songs wer­den welt­weit bei Fans, die qua­li­ta­ti­ven Hard­rock und gro­ße Stim­men zu schät­zen wis­sen, auf of­fe­ne Oh­ren sto­ßen. Hug­hes ist nicht um­sonst als „The Voice Of Rock“be­kannt. Mit schwe­ren Riffs, ein­gän­gi­gen Hooks, me­lo­di­schem Flair und an­ste­cken­den Re­frains ist der Band mit BCC IV ein spek­ta­ku­lä­res Al­bum ge­lun­gen, das mit je­dem er­neu­ten Hö­ren sei­ne zahl­rei­chen Fa­cet­ten ent­fal­tet.

Frü­her ak­tiv bei Deep Pur­p­le, Led Zep­pe­lin und For­eig­ner, heu­te ge­mein­sam als BCC un­ter­wegs: Joe Bo­na­mas­sa, Glenn Hug­hes, Ja­son Bon­ham und De­rek Sher­i­ni­an (von links nach rechts). Fo­to: Neil Zlo­zo­wer

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