Sonn­tags-Cock­tail

Der Sonntag (Mittelbaden) - - Reise & Urlaure - avs

Mit Ma­rio Adorf

in der Haupt­rol­le hat das ZDF in Prag mit den Dreh­ar­bei­ten für ein Do­ku­dra­ma über Karl Marx be­gon­nen. Mit dem Film wol­le man den 2018 an­ste­hen­den 200. Ge­burts­tag von Marx wür­di­gen, teil­te der Sen­der mit. Re­gie führt Chris­ti­an Twen­te. Der 1818 in Tri­er ge­bo­re­ne Phi­lo­soph Marx er­lang­te vor al­lem für sein Haupt­werk „Das Ka­pi­tal“Be­rühmt­heit. Die Rah­men­hand­lung folgt den Sta­tio­nen im letz­ten Le­bens­jahr von Karl Marx, in dem er und sei­ne Toch­ter Elea­nor ge­mein­sam auf sei­nen Wer­de­gang und sein Werk zu­rück­bli­cken. Der Film soll Marx nicht nur als Vor­den­ker der Kom­mu­nis­ten, son­dern auch als Pri­vat­mann und Fa­mi­li­en­va­ter zei­gen. Der Sen­de­ter­min für das Do­ku­dra­ma na­mens „Der deut­sche Pro­phet. Die letz­te Rei­se des Karl Marx“steht noch nicht fest. Oli­ver Momm­sen

stöhnt über die Tat­or­tTwit­te­rei, die oft schon wäh­rend der Aus­strah­lung der Kri­mis los­geht: „Man ahnt gar nicht, wie viel Spaß uns beim Ma­chen ge­nom­men wird, weil der Zu­schau­er sich nach­her im In­ter­net dar­über be­schwert, was al­les gar nicht wahr sein kann“, sag­te der 48jäh­ri­ge Darstel­ler. „Wenn im In­ter­net schon in der zwei­ten Mi­nu­te über den Re­gen­man­tel des Op­fers dis­ku­tiert wird, den­ke ich nur: ,Wir ge­ben uns viel Mü­he, die­sen Film her­zu­stel­len – könnt Ihr viel­leicht mal 90 Mi­nu­ten die Klap­pe hal­ten?’!“. Sei­nen für 2019 an­ge­kün­dig­ten Tat­ort-Aus­stieg, den er An­fang des Jah­res mit sei­ner Tat­ort-Part­ne­rin Sabine Pos­tel ver­kün­de­te, ha­be er zu­vor in­ten­siv mit sei­ner Frau Ni­ko­la dis­ku­tiert: „Im End­ef­fekt war sie stolz und glück­lich über die Ent­schei­dung, weil da­mit wie­der Schwung in die Bu­de kommt.“Mit Be­ginn sei­ner Zeit als Tat­ort-Kom­mis­sar sei­en er und sei­ne Frau „in die­se klas­si­sche Fa­mi­li­en­fal­le“ge­ra­ten, er­zähl­te Momm­sen. „Der Mann geht nach vor­ne und macht Kar­rie­re, wäh­rend die Frau hin­ten den Ap­pa­rat am Lau­fen hält.“ For­mel-1-Renn­fah­rer Le­wis Ha­mil­ton

(32) ist ein Fan von Bun­des­kanz­le­rin An­ge­la Mer­kel. „Die Gren­zen zu öff­nen, als nie­mand an­ders ge­han­delt hat: Das fand ich in­spi­rie­rend“, lob­te der bri­ti­sche Mer­ce­des-Pi­lot die Po­li­tik der CDU-Che­fin in der Flücht­lings­kri­se. Frau­en hät­ten oh­ne­hin ein bes­se­res Ur­teils­ver­mö­gen als Män­ner, er­klär­te Ha­mil­ton. „Sie den­ken nicht mit ih­rem Ego. Sie sind grund­sätz­lich selbst­lo­ser“, sag­te der drei­ma­li­ge Welt­meis­ter und ge­stand: „Ich lie­be An­ge­la Mer­kel!“Heu­te kann Ha­mil­ton beim Grand Prix der USA vor­zei­tig sei­nen vier­ten WM-Ti­tel ge­win­nen Für Schau­spie­le­rin San­dra Hül­ler

(„To­ni Erd­mann“) war ih­re Rol­le in der Schul­ko­mö­die „Fack ju Göh­te 3“ei­ne schau­spie­le­ri­sche For­schungs­auf­ga­be. Sie ha­be be­stimm­te Angst­gren­zen über­win­den müs­sen, sag­te die 39-Jäh­ri­ge dem Re­dak­ti­ons­netz­werk Deutsch­land. Hül­ler ist neu im Film­team der Goe­the-Ge­samt­schu­le. Sie spielt ei­ne Leh­re­rin, die das Kol­le­gi­um auf­mischt. Der Film ha­be nicht so recht in ihr Pro­fil ge­passt. „An­de­rer­seits: Was soll das über­haupt sein: mein Pro­fil? Wie­so soll ich nur Sa­chen ma­chen, die ich kann?“Beim Dreh ha­be sie ge­merkt, „vor wel­cher Her­aus­for­de­rung Leh­rer je­den Tag ste­hen, ih­re Schü­ler mit ei­nem The­ma ein­zu­fan­gen“, so Hül­ler. Der drit­te und letz­te Teil der Kult­rei­he „Fack ju Göh­te“von Re­gis­seur Bo­ra Dag­te­kin star­tet am 26. Ok­to­ber in den Ki­nos.

Mit „Fack ju Göh­te 3“hat San­dra Hül­ler Neu­land be­tre­ten. Fo­to: avs

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