Sonn­tags-Cock­tail

Der Sonntag (Mittelbaden) - - WETTER - Avs/AFP

John Len­nons per­sön­li­cher Pro­to­typ des Co­vers der „Yes­ter­day and To­day“-Plat­te könn­te bei ei­ner Ver­stei­ge­rung in den USA nach Ein­schät­zung des Auk­ti­ons­hau­ses mehr als 200 000 Dol­lar (et­wa 170 000 Eu­ro) ein­brin­gen. Len­non ha­be das Al­bum ei­nem Beat­lesFan ge­ge­ben und da­zu auch noch dar­auf her­um­ge­malt, teil­te das Auk­ti­ons­haus He­ri­ta­ge Auc­tions mit. Da­vor ha­be das Co­ver an der Wand sei­ner Woh­nung in New York ge­han­gen. Der frü­he­re Beat­les-Sän­ger war 1980 er­mor­det wor­den. Das Al­bum „Yes­ter­day and To­day“war 1966 in den USA er­schie­nen. Auf dem Co­ver sind die vier Sän­ger der Beat­les in wei­ßen Kit­teln mit Fleisch­bro­cken und Pup­pen­tei­len zu se­hen. Nach Kri­tik an dem Co­ver wur­de das Al­bum mit ei­nem neu­en Ti­tel­bild her­aus­ge­bracht. Die Ver­stei­ge­rung soll am 11. No­vem­ber in Dal­las statt­fin­den.

Schau­spie­ler Da­ni­el Brühl (39) fühlt sich an­ge­sichts der La­ge in Ka­ta­lo­ni­en rat­los und ver­ängs­tigt. Der Sohn ei­nes Deut­schen und ei­ner Spa­nie­rin be­klagt die Eng­stir­nig­keit, die er jetzt in Ka­ta­lo­ni­en wahr­neh­me. „Ich will kei­ne alar­mis­ti­schen Sze­na­ri­en an die Wand ma­len. Aber mich schau­dert, wenn ich mich um­schaue und mer­ke, wie der Kon­flikt an mich her­an­reicht, wie ich in mei­nem ganz per­sön­li­chen Um­feld Grä­ben be­ob­ach­te, die je­den Tag tie­fer wer­den“, sag­te der in Bar­ce­lo­na ge­bo­re­ne Schau­spie­ler („Good Bye, Le­nin!“) in der „Süd­deut­schen Zei­tung“. „Die La­ge ist so auf­ge­heizt, dass es in mei­ner ei­ge­nen Fa­mi­lie aus­ein­an­der­geht. Es gibt ei­ni­ge, die ex­trem für die Un­ab­hän­gig­keit sind – und ich re­de nicht nur von ge­bür­ti­gen Ka­ta­la­nen. An­de­re sind ra­di­kal da­ge­gen.“

Der ehe­ma­li­ge Golf-Su­per­star Ti­ger Woods hat sich vor ei­nem Ge­richt in Flo­ri­da des ge­fähr­li­chen Au­to­fah­rens für schul­dig be­kannt. Die vor dem Ge­richt in Palm Beach Coun­ty nörd­lich von Mia­mi er­ziel­te Ei­ni­gung sieht vor, dass Woods nicht ins Ge­fäng­nis muss, so­lan­ge er sich in der Be­wäh­rungs­zeit kei­ne grö­ße­ren Ver­ge­hen zu­schul­den kom­men lässt. Die Be­wäh­rungs­zeit be­trägt ein Jahr, au­ßer­dem muss Woods ein Buß­geld von 250 Dol­lar (215 Eu­ro) zah­len, 50 St­un­den ge­mein­nüt­zi­ge Ar­beit leis­ten und ein Fahr­trai­ning ab­sol­vie­ren, wie der Staats­an­walt für Palm Beach Coun­ty mit­teil­te. Woods war am 29. Mai schla­fend mit an­ge­leg­tem Si­cher­heits­gurt auf dem Fah­rer­sitz sei­nes Wa­gens ge­fun­den wor­den. Ein Urin­test er­gab, dass er un­ter dem Einf luss meh­re­rer Me­di­ka­men­te stand, dar­un­ter auch Angst­lö­ser und star­ke Schmerz­mit­tel.

Die Schau­spie­le­rin Ro­se McGo­wan, die den Film­pro­du­zen­ten Har­vey Wein­stein als ei­ne der ers­ten der Ver­ge­wal­ti­gung be­zich­tigt hat­te, hat Frau­en zum Kampf ge­gen se­xu­el­len Miss­brauch auf­ge­ru­fen. 20 Jah­re lang sei sie zum Schwei­gen ge­bracht oder als Schlam­pe be­schimpft und be­läs­tigt wor­den, sag­te die 44-Jäh­ri­ge bei ei­nem Tref­fen der Frau­en­be­we­gung Wo­men’s Con­ven­ti­on in De­troit. „Und wisst ihr was? Ich bin ge­nau wie ihr. Wir sind stark. Wir sind mu­tig, und wir wer­den kämp­fen“, sag­te McGo­wan an die Teil­neh­me­rin­nen ge­wandt und reck­te die Faust in die Hö­he. „Frau­en grap­schen zu­rück. Wir spre­chen. Wir schrei­en. Wir mar­schie­ren. Wir sind hier. Wir wer­den nicht weg­ge­hen.“

Ruft Frau­en zum Kampf ge­gen se­xu­el­len Miss­brauch auf: Ro­se McGo­wan.

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