Im Na­men der Mut­ti

Das Schiff An­ge­la fährt durchs Re­gie­rungs­vier­tel

Der Tagesspiegel - - BERLIN -

Lei­nen los! Ob An­ge­la Mer­kel der MS An­ge­la schon mal vom Bü­ro­fens­ter im Kanz­ler­amt aus zu­ge­winkt hat? Und das Schiff viel­leicht so­gar als gu­tes Omen für den Wahl­aus­gang an­sieht, wenn es ziel­si­cher die Spree durch­pflügt? Klar ist im­mer­hin: Das Pas­sa­gier­schiff MS An­ge­la der Span­dau­er Ree­de­rei Lü­di­cke fährt re­gel­mä­ßig durchs Re­gie­rungs­vier­tel – auch jetzt zur Wahl­kampf­zeit.

Herr Sei­del, ma­chen Sie mit Ih­rem Schiff jetzt Wer­bung für die Kanz­le­rin?

(lacht) Nein, kei­nes­wegs, un­ser Kahn ist ganz un­po­li­tisch. Die MS An­ge­la heißt schon ei­ne Ewig­keit so, sie lief im Jah­re 1951 vom Sta­pel. Da war An­ge­la Mer­kel, noch nicht mal auf der Welt, sie ist ja erst 1954 ge­bo­ren. Un­se­re An­ge­la kommt ur­sprüng­lich von der frü­he­ren Ber­li­ner Ree­de­rei Hans Lip­tow. Die­se Ree­de­rei be­trieb zwei Schif­fe - die Bri­git­te und die An­ge­la. Wir ha­ben An­ge­las Ver­gan­gen­heit re­cher­chiert und her­aus­ge­fun­den: Der Ree­der Hans Lip­tow be­nann­te die MS An­ge­la da­mals nach sei­ner Frau.

Hat die CDU Ih­re MS An­ge­la schon mal ge­bucht, ge­ra­de jetzt zur Bun­des­tags­wahl?

Nein, auf die­se Idee sind die Christ­de­mo­kra­ten noch nicht ge­kom­men. Aber klar:

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.