Auf Grün­strei­fe

Ein Ob­dach­lo­sen­camp, ein Mord, Pro­sti­tu­ti­on – Be­zirks­bür­ger­meis­ter Ste­phan von Das­sel will aus der Ge­fah­ren­zo­ne im Ber­li­ner Tier­gar­ten wie­der ei­nen Park ma­chen. Er bricht da­mit ein Ta­bu sei­ner Par­tei

Der Tagesspiegel - - DIE DRITTE SEITE -

Sie sind fast al­le weg, erst mal. Ein ein­sa­mer Schlä­fer liegt an die­sem Vor­mit­tag noch im Schlaf­sack auf dem Be­ton­fun­da­ment der Bahn­tras­se am Ber­li­ner Zoo. Die an­de­ren Ob­dach­lo­sen, die im Som­mer ein Zelt­dorf ent­lang der Glei­se er­rich­tet hat­ten, ha­ben sich nach an­de­ren Auf­ent­halts­or­ten um­ge­se­hen. Das sei, sagt Ste­phan von Das­sel, ei­ne Fol­ge der Dis­kus­si­on der ver­gan­ge­nen Ta­ge über die Not­wen­dig­keit, sol­che Zelt­la­ger zu räu­men. Die ha­be sich un­ter den Ob­dach­lo­sen her­um­ge­spro­chen. Die Er­fah­rung lehrt, bald wer­den sie zu­rück sein.

Von Das­sel ist der Bür­ger­meis­ter des Be­zirks Mit­te, und er hat die De­bat­te be­gon­nen. Nicht bloß weil er ein Grü­ner ist, hat er gro­ße Auf­merk­sam­keit für sei­ne For­de­rung be­kom­men, den Tier­gar­ten, „un­se­re Parks und Gär­ten wie­der zum Er­ho­lungs­ort für al­le Men­schen in Ber­lin zu ma­chen“. Woh­nungs­lo­se aus Mit­tel- und Ost­eu­ro­pa, sag­te von Das­sel, soll­ten not­falls ab­ge­scho­ben wer­den. Es ge­he um et­wa 50 „be­son­ders ag­gres­si­ve“Men­schen.

Da ge­riert sich ei­ner aus dem lin­ken Ber­li­ner Lan­des­ver­band als Ober-Rea­lo und spricht sich ge­gen „Denk­ver­bo­te“im Um­gang mit den Ob­dach­lo­sen aus. Setzt da ei­ner ein Zei­chen in Rich­tung Bun­des­po­li­tik, das be­deu­tet, dass Grü­ne auch rea­lis­tisch und po­li­tisch un­kor­rekt über Pro­ble­me re­den kön­nen? Dann wür­de Ste­phan von Das­sel wie das Ge­gen­ge­wicht zu der frisch in den Bun­des­tag ge­wähl­ten grü­nen Fun­da­men­ta­lis­tin Ca­n­an Bay­ram aus Fried­richs­hain wir­ken. Sie hat­te als Ers­tes fest­ge­stellt, dass sie von ei­ner Ja­mai­ka-Ko­ali­ti­on nichts hält. Oder ist es – um­ge­kehrt – so, dass von Das­sel mit sei­nem Ra­di­kal-Rea­lo-An­satz sei­ner Par­tei in Zei­ten der Ja­mai­ka-Ver­hand­lun­gen Spiel­räu­me nimmt, nach dem Mot­to: Die Grü­nen sind schon ge­zähmt, be­vor über­haupt ge­strit­ten wird?

Dem Ver­ur­sa­cher des Ru­mors ist das al­les of­fen­bar gleich­gül­tig. Von Das­sel ge­hört nicht zu den Po­li­ti­kern, die sich stre­cken, wenn Ka­me­ras zu se­hen sind. Erst hat er die Auf­re­gung pro­vo­ziert – jetzt will er sie nut­zen. „Wir ha­ben in­zwi­schen Fle­cken, an de­nen das Grün­flä­chen­amt, das Ord­nungs­amt und die Po­li­zei nur noch kurz­fris­tig und mit ge­ball­ten Kräf­ten noch ord­nungs­ge­mä­ße Zu­stän­de her­stel­len kön­nen“, sagt von Das­sel. Auf ei­ner Mit­ar­bei­ter­ver­samm­lungs­ei ihm­ge­sagt wor­den, die Ver­wahr­lo­sung des Tier­gar­tens, die Pö­be­lei­en hier wür­den mo­nat­lich schlim­mer. „Das wa­ren nicht we­ni­ge – das wa­ren al­le!“

Beim Orts­ter­min im Tier­gar­ten, nicht weit von der Bahn­tras­se ent­fernt, zeigt Mar­kus Schwen­ke ein paar Be­weis­fo­tos vom ver­gan­ge­nen Som­mer. Schwen­ke ist der Re­vier­lei­ter des Grün­flä­chen­am­tes. Die Sam­mel­su­ri­en aus al­ten Klei­dungs­stü­cken, Schlaf­sä­cken, Ver­pa­ckun­gen und Ma­trat­zen se­hen eher nach Müll­hal­de als nach Stadt­park aus. „Da wol­len wir nicht rein“, hö­re er von sei­nen Mit­ar­bei­tern, sagt Schwen­ke tro­cken und zeigt nun Fo­tos von den Sprit­zen süch­ti­ger Ob­dach­lo­ser. Blut ist zu se­hen. Das Ein­sam­meln al­ler Sprit­zen auf ei­nem der La­ger­plät­ze dau- ere ei­ne Vier­tel­stun­de, vor­her kön­ne man kei­ne Ma­schi­nen ein­set­zen.

Dass er re­de wie der Bo­ris Pal­mer von Ber­lin, hört von Das­sel die­ser Ta­ge oft. Der Ober­bür­ger­meis­ter von Tü­bin­gen bricht seit Jah­ren grü­ne Ta­bus, vor al­lem in der Flücht­lings­po­li­tik. Pal­mer for­dert, die EU-Au­ßen­gren­zen zu si­chern. Pal­mer weist dar­auf hin, dass es auch im Land der Will­kom­mens­kul­tur Gren­zen der Be­las­tung ge­be. Pal­mer schreibt ein Buch mit dem Ti­tel „Wir kön­nen nicht al­len hel­fen“. Pal­mer wird ge­wählt. 2014 be­stä­tig­ten ihn über 61 Pro­zent der Tü­bin­ger im Amt.

Er ken­ne Bo­ris Pal­mer nicht, sagt Ste­phan von Das­sel. Bei­de ver­bin­det neu­er­dings aber die Er­fah­rung hef­ti­gen po­li­ti­schen Ge­gen­winds. Pal­mer gilt bei den Grü­nen als ei­ner, der in sei­ner Par­tei kaum noch Freun­de hat. Von Das­sel be­kam we­gen sei­nes Vor­sto­ßes zum Um­gang mit Ob­dach­lo­sen Är­ger mit dem Po­lit-Part­ner im Be­zirk.

In der Be­zirks­ver­ord­ne­ten­ver­samm­lung von Mit­te ar­bei­ten die Grü­nen seit 2016 mit den So­zi­al­de­mo­kra­ten zu­sam­men. De­ren Ver­ord­ne­te är­ger­ten sich öf­fent­lich dar­über, dass von Das­sel jetzt 30 neue Leu­te für das Ord­nungs­amt wol­le, wo man doch ge­ra­de den Dop­pel­haus­halt 2018/ 19 be­schlos­sen ha­be. Tat­säch­lich schien es von Das­sel, als er die Ob­dach­lo­sen zu­mThe­ma mach­te, nicht zu in­ter­es­sie­ren, was sei­ne Par­tei­freun­de in der BVVo­der die So­zi­al­de­mo­kra­ten dach­ten – er mach­te ein­fach. Der Vor­sit­zen­de der SPD Mit­te, Ju­li­an Za­do, geht in sei­ner Kri­tik noch ein biss­chen wei­ter. „Ich ha­be den Ein­druck, es geht Herrn von Das­sel dar­um, mit mar­ki­gen Sprü­chen auf Stim­men­fang zu ge­hen“, sagt Za­do. Die SPD hal­te das für falsch und wer­de das den Grü­nen ge­gen­über an­spre­chen.

In der Mit­te-Po­li­tik ru­mort es, in der Lan­des­po­li­tik er­kennt man Hand­lungs­be­darf. In­nen­se­na­tor Andre­as Gei­sel von der SPD will ei­ne „Task­force“ein­set­zen, was aber zeit­rau­ben­de Ab­spra­chen zwi­schen Po­li­zei und Ord­nungs­äm­tern er­for­der­lich macht. Die lin­ke So­zi­al­se­na­to­rin El­ke Brei­ten­bach schweigt ver­nehm­lich zu von Das­sels The­sen. Und des­sen Par­tei­freun­de ha­dern halb­laut. „Ich ver­ste­he sei­ne mar­tia­li­sche Art nicht“, sagt ei­ne be­kann­te Grü­ne. An­de­re sa­gen, das sei eben ty­pisch für von Das­sel und des­sen Art, sich in die Din­ge hin­ein­zu­ar­bei­ten. Und üb­ri­gens, bei der für Ob­dach­lo­se zu­stän­di­gen So­zi­al­se­na­to­rin sei die Pro­ble­ma­tik of­fen­bar nicht an­ge­kom­men. Ein biss­chen ru­mort es al­so auch bei Rot-Rot-Grün.

Nicht weit ent­fernt von der eins­ti­gen La­ger­statt hat sich ein wei­te­res Pro­blem­ge­biet ent­wi­ckelt. Hier, wo sich seit Lan­gem schwu­le Män­ner nach schnel­lem Sex um­ge­se­hen ha­ben, pro­sti­tu­ie­ren sich jun­ge Män­ner, man­che wohl auch, um mit dem Geld ih­re Dro­gen zu be­zah­len.

Ei­ne Grün­an­la­ge wird, be­reichs­wei­se je­den­falls, zum Slum – und zum Schau­platz ei­nes Mor­des. Auf dem Weg zum Tref­fen mit Re­vier­lei­ter Schwen­ke ist von Das­sel an dem trost­lo­sen Ge­denk­ort vor­bei­ge­kom­men, den Freun­de für die An­fang Sep­tem­ber hier er­mor­de­te Kunst­his­to­ri­ke­rin Su­san­ne F. ein­ge­rich­tet ha­ben. Sie war im na­hen „Schleu­sen­krug“-Bier­gar­ten ge­we­sen und kurz nach 22 Uhr auf dem Weg zum Bahn­hof Zoo. 30 Me­ter, be­vor sie den Vor­platz des Bahn­hofs er­reich­te, wur­de sie nie­der­ge­sto­chen. Tat­ver­däch­tig ist ein 18-jäh­ri­ger Tsche­tsche­ne, der wo­mög­lich in dem Ob­dach­lo­sen­camp un­ter­ge­kom­men war.

Längst fin­det im Tier­gar­ten Eu­ro­pa-Po­li­tik statt. „Seit vier, fünf Jah­ren ha­ben al­le Ord­nungs­äm­ter zu­neh­mend Pro­ble­me mit ag­gres­si­ven Ob­dach­lo­sen aus Mit­te­lund Ost­eu­ro­pa“, sagt von Das­sel. „Die sind in ei­ner Ver­fas­sung und ei­ner Stim­mung, die das Hand­ling un­mög­lich ma­chen.“Ei­ne Mit­ar­bei­te­rin sei mit Urin aus ei­ner Bier­fla­sche be­spritzt wor­den. An­de­re la­ger­ten am Hansa­platz nörd­lich des Tier­gar­tens und pö­bel­ten Pas­san­ten an, sagt von Das­sel. Er hö­re von Men­schen, die dort seit 50 Jah­ren wohn­ten, dass sie den Platz nicht mehr be­tre­ten wür­den.

Der grü­ne Bür­ger­meis­ter, der auch für das Ord­nungs­amt zu­stän­dig ist, hat so et­was wie ein Ne­ga­tiv­bild vor Au­gen – den Gör­lit­zer Park in Kreuz­berg. Mit dem Park, der im­mer mal wie­der zum Schlaf­quar­tier ob­dach­lo­ser Fa­mi­li­en ge­wor­den ist, hat von Das­sels grü­ne Bür­ger­meis­ter­kol­le­gin Mo­ni­ka Herrmann seit Jah­ren zu tun. Von Das­sel sagt: „Der Gör­li zeigt ein­fach, wie schwer es ist, Re­geln auch durch­zu­set­zen und si­cher­zu­stel­len, dass un­se­re öf­fent­li­chen Flä­chen so ge­nutzt wer­den, wie wir uns das wün­schen und von de­nen, die wir uns wün­schen.“

Er kann al­so auch di­plo­ma­tisch. Er will es nur nicht.

Schon vor zwei Jah­ren hat er auf die Ob­dach­lo­sen­camps im Tier­gar­ten auf­merk­sam ge­macht. Da­mals, er­zählt er, hät­ten er und sei­ne Kol­le­gen aus an­de­ren Be­zir­ken noch auf ein „Clea­ring-Haus“ge­hofft – ei­ne Adres­se für Woh­nungs­lo­se aus dem Aus­land, wo sie un­ter­kom­men könn­ten, wäh­rend die Be­hör­den ih­re An­sprü­che auf So­zi­al­hil­fe prüf­ten. Das Haus gibt es im­mer noch nicht. Trotz­dem wer­de kein Woh­nungs­lo­ser aus dem eu­ro­päi­schen Aus­land weg­ge­schickt, oh­ne dass man ihm ein Hilfs­an­ge­bot ge­macht ha­be.

Von Das­sels Ob­dach­lo­sen-Vor­stoß hat­te vor al­lem zeit­li­che Grün­de. Wenn es kalt wür­de, gin­gen die meis­ten in die Not- un­ter­künf­te der Kält­e­hil­fe, sagt von Das­sel. Er will, dass die Zelt­la­ger im kom­men­den Früh­jahr nicht wie­der ent­ste­hen – und da­für muss eben jetzt schon klar sein, wie man in Ber­lin künf­tig da­mit um­geht.

Zu den Grü­nen ist er, heu­te 50 Jah­re alt, mit 17 ge­gan­gen. Wenn er das be­grün- det, be­merkt man Ta­lent zu leich­ter Iro­nie: „Ich war da­mals eher auf dem Um­welt­trip, Ener­gie spa­ren, Wald­ster­ben, Atom­kraft“, sagt er. „Und: Man geht ja in die Po­li­tik, weil man denkt, man wüss­te al­les bes­ser …“Leich­tes Grin­sen im erns­ten Ge­sicht. Mit 22 kam er nach West-Ber­lin, stu­dier­te Po­li­tik­wis­sen­schaf­ten. 1999 wur­de er Be­zirks­ver­ord­ne­ter in Mit­te, we­nig spä­ter auch wis­sen­schaft­li­cher Re­fe­rent der Grü­nen-Frak­ti­on des Ab­ge­ord­ne­ten­hau­ses. Dort ha­ben sie ihn in bes­ter Er­in­ne­rung.

2009 dann so­zu­sa­gen die kom­mu­nal­po­li­ti­sche Exe­ku­ti­ve: Von Das­sel wur­de Stadt­rat für So­zia­les und Bür­ger­diens­te, 2016 wur­de er Bür­ger­meis­ter.

Ge­prägt ha­be ihn die In­te­gra­ti­ons­de­bat­te, sagt er. „Da­bei ha­ben wir uns Jahr­zehn­te im Kreis ge­dreht. Die ei­ne Sei­te – CDU, die kon­ser­va­ti­ve Sei­te – und die an­de­re – links, pro­gres­siv – ha­ben sich nie um In­te­gra­ti­ons­pro­ble­me ge­küm­mert. Sie ha­ben im­mer nur ab­ge­lehnt, was der an­de­re ge­sagt hat.“

Nicht stur bei vor­ge­fass­ten Über­zeu­gun­gen blei­ben, son­dern auch ein­mal gu­cken, wie es an­de­re ma­chen: Das wür­de, sagt von Das­sel, auch bei sei­nem an­de­ren Dau­er­the­ma wei­ter­hel­fen, dem Strich auf der Kur­fürs­ten­stra­ße. Von Das­sel ist für ein Pro­sti­tu­ti­ons­ver­bot und die Ein­rich­tung ei­nes Sperr­be­zirks. Da­zu hat er erst vor ein paar Wo­chen neue Vor­schlä­ge ge­macht. Die Füh­rung der Grü­nen fand sie

„le­bens­fremd und kon­tra­pro­duk­tiv“.

Da­bei hat­te von

Das­sel ein­fach mal dar­ge­stellt, wie an­de­re Städ­te – oh­ne

Stra­ßen­strich – mit der Pro­sti­tu­ti­on um­ge­hen. An­woh­ner hät­ten ihm Fo­tos ge­zeigt, die sie aus ih­ren Fens­tern ge­macht hät­ten, wäh­rend un­ten die Sex­ar­bei­te­rin­nen von der Kur­fürs­ten­stra­ße ih­re Di­ens­te ver­rich­te­ten, er­zählt er. Das sei kein An­blick, den man sei­nen Kin­dern zu­mu­ten wol­le. „Was mich ge­stört hat an der Dis­kus­si­on: Nie­mand hat ge­sagt, hm, ko­misch, Ber­lin ist die ein­zi­ge Stadt oh­ne Sperr­be­zirk. Ha­ben sie in Köln, in Ham­burg, in Mün­chen viel­leicht ei­nen bes­se­ren Um­gang da­mit? Statt­des­sen: Ber­li­ner Ar­ro­ganz, was an­de­re Städ­te ma­chen, in­ter­es­siert uns doch nicht!“

Ein biss­chen sprö­de, die­ser Ste­phan von Das­sel, gar nicht er­grif­fen vom Spi­rit der Stadt, die sich so ger­ne sel­ber fei­ert. War­um lebt er dann mit­ten in Ber­lin?

Par­tei­freun­de er­in­nern dar­an, dass er zu­stän­dig­keits­hal­ber „un­be­dingt“das Ord­nungs­amt woll­te. Er­staun­lich, oder?

Man ist da­mit na­he am Är­ger, da wo Ber­lin nicht leicht ist – und dicht an dem, was die Leu­te be­wegt.

Schlaf­sä­cke, Ma­trat­zen, Sprit­zen – der Park glich zu­letzt ei­ner Müll­hal­de Von an­de­ren Städ­ten ler­nen? Statt­des­sen: Ber­li­ner Ar­ro­ganz

Fo­to: Mi­ke Wolff

Park­wäch­ter. In Mit­te gibt es Ge­gen­den, in de­nen „nur noch kurz­fris­tig und nur mit ge­ball­ten Kräf­ten ord­nungs­ge­mä­ße Zu­stän­de“her­ge­stellt wer­den kön­nen, sagt Be­zirks­bür­ger­meis­ter Ste­phan von Das­sel.

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