Ver­kauft: Grün­der Hu­nold hat kei­ne Ak­ti­en

Der Tagesspiegel - - WIRTSCHAFT -

Ham­burg - Der am Don­ners­tag be­sie­gel­te Ver­kauf von gro­ßen Tei­len Air Ber­lins an die Luft­han­sa hat nicht nur de­ren Bör­sen­kurs be­flü­gelt. Selbst die Pa­pie­re der in­sol­ven­ten Air Ber­lin leg­ten zeit­wei­se deut­lich zu und ani­mier­ten Klein­an­le­ger, An­teils­schei­ne ab­zu­sto­ßen. So lan­ge woll­te der Grün­der und Ex-Chef von Air Ber­lin, Joa­chim Hu­nold, nicht war­ten. Laut „Spie­gel“hat er be­reits seit dem 4. Sep­tem­ber sei­nen Be­stand an Air-Ber­lin-Ak­ti­en re­du­ziert. Das geht aus meh­re­ren Pflicht­mit­tei­lun­gen für die Bör­se her­vor. Zu Best­zei­ten wa­ren sei­ne gut 2,2 Mil­lio­nen An­teils­schei­ne im­mer­hin rund 45 Mil­lio­nen Eu­ro wert. Jetzt er­lös­te Hu­nold für das Pa­ket ge­ra­de noch knapp 596 000 Eu­ro. Den größ­ten Bat­zen der Sum­me er­hielt er, als er am 4. Sep­tem­ber 1,25 Mil­lio­nen Ak­ti­en zum Durch­schnitts­preis von knapp 27 Cent ver­äu­ßer­te und da­für knapp 333 000 Eu­ro ein­nahm. Die letz­te Tran­che, knapp 50 000 Ak­ti­en, ver­sil­ber­te Hu­nold erst am Mon­tag die­ser Wo­che für 25 Cent pro Stück – und er­hielt ex­akt 12 517,69 Eu­ro. Tsp

Hu­nold

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