Lüt­zow­platz: Bäu­me fal­len für die Fi­sche

Der Tagesspiegel - - BERLIN / BRANDENBURG -

Ber­lin - Ket­ten­sä­gen­mas­sa­ker am Lüt­zow­platz: Das Grau­flä­chen­amt ließ hier am Don­ners­tag über­ra­schend Hain­bu­chen, Göt­ter­bäu­me, Ei­chen, Schnurr­bäu­me, ei­nen Kirsch­baum, ei­ne Ul­me und ei­ne Pla­ta­ne fäl­len. Grund ist das Fisch­ster­ben. Of­fi­zi­ell lässt das Amt wis­sen: „Die Baum­fäll­ar­bei­ten wa­ren nö­tig, da die Bäu­me auf dem un­ter­ir­di­schen Re­gen­auf­fang­be­cken der Ber­li­ner Was­ser­be­trie­be stan­den. Sie wur­den oh­ne Kennt­nis der ver­trag­li­chen Re­ge­lun­gen des Lan­des Ber­lin in den 60er Jah­ren des ver­gan­ge­nen Jahr­hun­derts dort durch das da­ma­li­ge Gar­ten­amt ge­pflanzt. Das Re­gen­be­cken wird nun er­wei­tert und sa­niert, um bei Stark­re­gen den un­ge­hin­der­ten Über­lauf des Re­gen­was­sers in den Land­wehr­ka­nal und da­mit ei­ne öko­lo­gi­sche Ka­ta­stro­phe (Fisch­ster­ben) zu ver­hin­dern.“Tsp

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