GE stoppt Preis­kampf ge­gen Sie­mens

Der Tagesspiegel - - WIRTSCHAFT -

- Für die ge­beu­tel­te Kraft­werks-Spar­te von Sie­mens gibt es ei­nen Sil­ber­streif am Ho­ri­zont. Der strau­cheln­de ame­ri­ka­ni­sche Erz­ri­va­le Ge­ne­ral Electric (GE) hat ein En­de des Preis­kampfs bei Tur­bi­nen an­ge­kün­digt, un­ter dem Sie­mens und die schwei­ze­ri­sche Sul­zer eben­so zu lei­den hat­ten wie der US-Kon­zern am En­de selbst. „Wir ha­ben das Ge­schäft nicht gut ge­führt“, räum­te der neue GE-Chef John Fl­an­ne­ry ein. „Wir müs­sen grund­sätz­lich et­was än­dern, aber das wird dau­ern. Ich ha­be kei­nen Zau­ber­stab.“Die Zeit groß­zü­gi­ger War­tungs­ver­trä­ge und bil­li­ger Fi­nan­zie­run­gen dürf­te da­mit zu En­de sein. Doch am dro­hen­den Stel­len­ab­bau bei Sie­mens dürf­te die Kehrt­wen­de bei GE nicht viel än­dern. Dass der Welt­markt­füh­rer selbst ei­nen Preis­kampf an­zet­tel­te, ist un­ge­wöhn­lich. „Im ver­gan­ge­nen Jahr hat GE im Kraft­werks-Ge­schäft ir­ra­tio­nal ge­han­delt“, sagt Bar­clays-Ana­lyst Ja­mes Stett­ler. Dass GE nun ei­ne Kehrt­wen­de voll­zieht, sei „ei­ne gu­te Nach­richt für Sie­mens“. Zu­dem sei GE im Um­bau erst ein­mal ge­schwächt. rtr

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