Was­ser in Ber­lin wird knapp

Der Tagesspiegel - - VORDERSEITE -

Ber­lin - We­gen der an­hal­ten­den Tro­cken­heit wird in Ber­lin und Bran­den­burg das Was­ser knapp. In 14-tä­gi­gen Kri­sen­tref­fen ver­ein­ba­ren Be­hör­den bei­der Län­der und von Sach­sen je­weils, wie der Nach­schub durch Spree, Ha­vel und Dah­me ge­si­chert wer­den kann. Meh­re­re Spei­cher­be­cken sind be­reits er­schöpft. Die Haupt­stadt ist auf ste­ten Was­ser­nach­schub auch des­halb an­ge­wie­sen, weil das ge­sam­te Trink­was­ser im Stadt­ge­biet ge­won­nen wird – zu mehr als der Hälf­te aus so­ge­nann­tem Ufer­fil­trat rund um die Se­en. In Bran­den­burg dür­fen Land­wir­te im Ein­zugs­ge­biet der ge­nann­ten Flüs­se be­reits ihr Win­ter­ge­trei­de nicht mehr be­wäs­sern. Die Si­tua­ti­on droht sich wei­ter zu ver­schär­fen, da auch in den nächs­ten Wo­chen kaum Re­gen in Sicht ist. 2018 ist in der Re­gi­on bis­her nicht nur das wärms­te, son­dern auch das mit Ab­stand tro­ckens­te Jahr seit Be­ginn der Wet­ter­auf­zeich­nun­gen vor 125 Jah­ren. obs

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