Kar­ne­val be­ginnt ei­nen Tag eher

De­mü­tigt Dy­na­mo Dres­den beim 8:1

Der Tagesspiegel - - SPORT -

1. FC KÖLN

Köln - Das neue Stür­mer-Traum­paar Si­mon Te­rod­de und Jhon Cordo­ba hat den 1. FC Köln zum höchs­ten Li­ga­sieg seit 13 Jah­ren ge­schos­sen. Nach zu­letzt vier Spie­len oh­ne Sieg schlu­gen die Rhein­län­der am 13. Spiel­tag der Zwei­ten Li­ga Dy­na­mo Dres­den am Sams­tag mit 8:1 (2:0). Die Köl­ner Fans un­ter den 50 000 Zu­schau­ern im aus­ver­kauf­ten Sta­di­on fei­er­ten dar­auf­hin, als hät­te der Kar­ne­val schon be­gon­nen. Ei­nen Tag vor dem of­fi­zi­el­len Start. Dass am Sonn­tag zum Auf­takt der fünf­ten Jah­res­zeit ge­fei­ert wird, war für den ge­bür­ti­gen Köl­ner Mar­kus An­fang un­ab­hän­gig vom Dres­den-Spiel aber be­reits vor­her klar. „Wenn der Fas­te- Jo­nas Hec­tor ju­bel­te mit den Fans. lovend kütt, dann wird in Köln ge­fei­ert. Das hat nichts mit Er­geb­nis­sen zu tun“, sag­te der Coach.

Cordo­ba und Te­rod­de stan­den ge­gen Dres­den erst­mals ge­mein­sam in der Start­elf. Die Rhein­län­der spiel­ten von An­fang an wie auf­ge­dreht. Schon nach zwei Mi­nu­ten und 15 Se­kun­den köpf­te der neu in die Mann­schaft ge­kom­me­ne Cordo­ba nach ei­ner Flan­ke von Do­mi­nick Dr­ex­ler zum Füh­rungs­tref­fer ein. Das Tor hät­te we­gen ei­ner vor­he­ri­gen Ab­seits­stel­lung von Dr­ex­ler al­ler­dings nicht zäh­len dür­fen. Nach Si­mon Te­rod­des Sai­son­tref­fern 14 und 15 kurz vor und nach der Pau­se war die Ge­gen­wehr der Sach­sen end­gül­tig ge­bro­chen. Nur ei­nen Tref­fer mehr auf dem Kon­to als Te­rod­de hat die ge­sam­te HSV-Mann­schaft, die nach dem 3:1 in Aue wei­ter auf Platz eins steht.

Cordo­ba und Te­rod­de er­ziel­ten ge­gen Dres­den zu­sam­men gan­ze fünf To­re. Zu­dem wa­ren Na­tio­nal­spie­ler Jo­nas Hec­tor und Lou­is Schaub er­folg­reich. Für die Gäs­te traf Ba­ris Atik. Durch den Sieg ver­bes­ser­te sich die Mann­schaft des zu­letzt in der Kri­tik ste­hen­den Köl­ner Trai­ners mit 24 Punk­ten auf Platz zwei der Ta­bel­le hin­ter dem HSV. Die stark in die Sai­son ge­star­te­ten Dresd­ner ha­ben nach der höchs­ten Li­ga-Nie­der­la­ge der Ver­eins­ge­schich­te mit 18 Punk­ten den An­schluss an die Auf­stiegs­plät­ze ver­lo­ren.

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Tsp Trai­ner Ju­li­an Na­gels­mann (links) bleibt mit Hof­fen­heim er­folg­reich, wäh­rend Chris­ti­an Streich mit sei­nen Frei­bur­gern nichts er­rei­chen konn­te.

Fo­to: dpa

Und dann die Hän­de zum Him­mel. Ka­pi­tän

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