DAS ERS­TE FEST IM NEU­EN HAUS

Lie­be­voll bis ins De­tail de­ko­riert An­ne­met­te je­den Win­kel.

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„Ich freue mich wie ein Kind, un­ser neu­es Haus zum ers­ten Mal für Weih­nach­ten zu de­ko­rie­ren“, ge­steht In­nen­ein­rich­te­rin An­ne­met­te vol­ler Be­geis­te­rung.

Weih­nach­ten ist oh­ne Fra­ge An­ne­met­tes liebs­te Jah­res­zeit. Nicht nur, dass sie die Stim­mung, die Vor­be­rei­tun­gen und das Ba­cken liebt, jetzt kann sie vor al­lem ihr Fai­b­le fürs De­ko­rie­ren so rich­tig aus­le­ben. Und die­ses Jahr ist es be­son­ders auf­re­gend, denn es ist das ers­te Weih­nach­ten im neu­en Haus. Je­der Win­kel will ent­deckt wer­den, je­des Ac­ces­soire per­fekt plat­ziert sein und da­bei er­ge­ben sich so vie­le neue Kom­bi­na- ti­ons­mög­lich­kei­ten. „Das neue Haus bie­tet so viel mehr Licht und Flä­che, vor­her ha­ben mein Freund und ich in ei­ner Woh­nung im ers­ten Stock ge­wohnt, jetzt ha­ben wir ein gan­zes Haus“, schwärmt An­ne­met­te vol­ler Stolz. Vor al­lem die Of­fen­heit des gro­ßen, licht­durch­flu­te­ten Erd­ge­schos­ses mit di­rek­tem Zu­gang zum Gar­ten ge­nie­ßen An­ne­met­te und ihr Part­ner Chris­ti­an je­den Tag aufs Neue. Im Ge­gen­satz zu der be­en­gen­den Woh­nung fühlt sich das jun­ge Paar

Fran­zö­si­sche Stil­mö­bel und skan­di­na­vi­sche

Ac­ces­soires sor­gen für Ge­müt­lich­keit

Dank hel­ler Räu­me wirkt das Haus trotz der an­ti­ken Stü­cke leicht und ein­la­dend

jetzt frei­er und un­ge­zwun­ge­ner. Ihr Glück, ein Haus ge­fun­den zu ha­ben, kön­nen die bei­den noch gar nicht rich­tig fas­sen. Zu zweit hat­ten sie sich auf die Su­che ge­macht und sich schließ­lich für das Ob­jekt ent­schie­den. In punc­to Ein­rich­tung war dann aber Schluss mit Zwei­sam­keit. Da hat­te An­ne­met­te das Sa­gen. „Dass ich nicht viel mit­be­stim­men konn­te, war mir von An­fang an klar, ich ha­be gar nicht erst ver­sucht, mich ein­zu­mi­schen. Au­ßer­dem ge­fällt mir der Stil mei­ner Freun­din und ich weiß, wie sehr sie die­se Tä­tig­keit liebt“, er­klärt Chris­ti­an. Von Des­in­ter­es­se ist da­bei kei­ne Spur, sei­ne Tak­tik ist To­le­ranz. An­ne­met­te ist dank­bar für das Ver­ständ­nis, das ihr Freund für ihr Fai­b­le auf­bringt. Er war es auch, der sie er­mu­tig­te, ihr Hob­by zum Be­ruf zu ma­chen. Denn als Mar­ke­ting­as­sis­ten­tin war An­ne­met­te zu­neh­mend un­glück­lich, den gan­zen Tag nur vor dem Com­pu­ter sit­zend, fehl­ten ihr die per­sön­li­chen Kon­tak­te und

das krea­ti­ve Ar­bei­ten. Vor acht Jah­ren pack­te sie des­halb end­gül­tig ih­re Sa­chen und wag­te den Schritt in die Selbst­stän­dig­keit – als In­nen­ein­rich­te­rin und Sho­p­inha­be­rin, auf den fran­zö­si­schen und skan­di­na­vi­schen Stil spe­zia­li­siert. Ei­ne Ent­schei­dung, die sie bis heu­te nie be­reut hat. Mit dem Kauf des ei­ge­nen Hau­ses ist für An­ne­met­te nun je­doch der bis­lang größ­te Traum in Er­fül­lung ge­gan­gen. End­lich kann sie all ihr Kön­nen auch in ih­ren ei­ge­nen vier Wän- den un­ter Be­weis stel­len. Und ge­nau das tut sie. Ge­konnt kom­bi­niert An­ne­met­te fran­zö­si­sche Stil­mö­bel mit skan­di­na­vi­schem Shab­by Chic und hält sich da­bei stets an ei­ne wich­ti­ge Grund­re­gel: Hell muss es sein. Ihr fei­nes Ge­spür für Ac­ces­soires und De­tails schafft ei­ne ge­müt­li­che, un­ge­zwun­ge­ne At­mo­sphä­re, die schnell dar­über hin­weg­täuscht, dass je­des Teil hier prä­zi­se aus­ge­wählt und plat­ziert wur­de. Ge­nau wie ih­re Weih­nachts­de­ko­ra­ti­on.

Die­se Sei­te Al­les ist er­laubt: Stil­brü­che gibt es nicht, so­lan­ge nur al­les schön hell ist. Rech­te Sei­te Die Ama­ryl­lis wach­sen be­wacht von der Ma­don­na dem Fest ent­ge­gen. Klei­nes Bild Seit sie sich ganz dem Woh­nen ver­schrie­ben hat, ist An­ne­met­te über­glück­lich.

TEXT: A. RIIS-CARS­TEN­SEN, M. CZAUDERNA • FO­TOS: P. WADSKJAER/TEAMLIVING.DK

Links Von der Kü­che aus ist das Ess­zim­mer di­rekt ein­seh­bar. Hier herrscht französischer Stil, die Stüh­le sind in Hus­sen ge­klei­det und über dem Tisch hängt ein Kron­leuch­ter. Oben Es muss nicht im­mer ein Ad­vents­kranz sein: An­ne­met­te ar­ran­giert statt­des­sen Stum­pen­ker­zen, Moos und Blu­men. Unten von links Klei­ne Ac­ces­soires sind das Ge­heim­nis von An­ne­met­tes De­ko­ra­tio­nen; die Haus­her­rin liebt Hya­zin­then, sie sor­gen für Far­be und Fri­sche im Win­ter; weih­nacht­li­ches Ar­ran­ge­ment mit Ad­vents­kranz, Nüs­sen und Zwei­gen.

Oben An kei­nem dä­ni­schen Weih­nachts­baum darf die Lan­des­fah­ne feh­len, ger­ne auch als de­ko­ra­ti­ve Gir­lan­de. Rechts Hün­din Mil­le mag ihr neu­es Zu­hau­se.

Oben Von der Kü­che aus kann An­ne­met­te di­rekt in den Gar­ten schau­en. Da macht so­gar das Ab­spü­len Spaß. Links Die Weih­nachts­bä­cke­rei läuft ab No­vem­ber auf Hoch­tou­ren.

Links Die Kü­che im länd­li­chen Stil ver­eint fran­zö­si­sche und skan­di­na­vi­sche Ele­men­te. Oben Glüh­lam­pen oder Ker­zen­licht? An­ne­met­te hat für al­les ge­sorgt. Unten von links Da man sich auf den Schnee nicht im­mer ver­las­sen kann, hat An­ne­met­te an ih­rem Kü­chen­fens­ter De­koSchnee­kris­tal­le an­ge­bracht; dass die Haus­her­rin ei­ne Ro­man­ti­ke­rin ist, ist deut­lich sicht­bar; die et­was an­de­re Lam­pe: Al­te Sil­ber­löf­fel und -ga­beln ma­chen aus der schmuck­lo­sen Glüh­bir­ne ei­nen ori­gi­nel­len Kron­leuch­ter für die Kü­che.

Links Das Schlaf­zim­mer war An­ne­met­te und Chris­ti­an zu groß, al­so trenn­ten sie ei­nen Teil ab, ver­schlos­sen ihn mit fran­zö­si­schen Tü­ren und schu­fen, wo­von je­de Frau träumt: ein An­klei­de­zim­mer. Oben Re­la­tiv schlicht ist das Bad de­ko­riert, hier wä­ren An­ne­met­te Ac­ces­soires schnell im Weg. Unten von links Die Zeit für ein aus­gie­bi­ges Früh­stück im Bett nimmt sich das jun­ge Paar ger­ne; die Ar­ran­ge­ments sind per­fekt auf­ein­an­der ab­ge­stimmt; ech­ter Lu­xus im Schlaf­zim­mer ist der fran­zö­si­sche Schmink­tisch.

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