DO IT YOURS­ELF LAU­TET DIE DE­VI­SE

Die Schoensten Wohntraeume - - INHALT - TEXT: SA­RAH LIND­BERG FO­TOS: MIK­KEL ADSBØL, LIN­NEA PRESS

Viel Platz zum Le­ben und eben­so vie­le Far­ben gibt es im Ko­pen­ha­ge­ner Apart­ment von Sti­na, Re­né und ih­ren vier Spröss­lin­gen zu be­stau­nen

Viel Platz zum Le­ben schuf Sti­na Fus­sing, als sie ih­re Woh­nung in Ko­pen­ha­gen in ein far­ben­fro­hes Zu­hau­se für sechs ver­wan­del­te.

Noch wäh­rend über­all Pin­sel und Farb­ei­mer her­um­stan­den, be­gann ich zu de­ko­rie­ren“, er­in­nert sich Sti­na Fus­sing. „Ich brann­te na­he­zu dar­auf, die wun­der­vol­len Glasvitrinen mit Le­ben zu fül­len, die Re­né mit­hil­fe al­ter Spros­sen­fens­ter selbst ge­baut hat.“Ei­ne sei­ner bes­ten Ide­en, wie die Kunst­leh­re­rin fin­det. Sie selbst legt größ­ten Wert dar­auf, so viel wie mög­lich in Ei­gen­re­gie zu über­neh­men. „Das ist nicht nur preis­wer­ter, son­dern ver­leiht den Din­gen auch ih­ren in­di­vi­du­el­len Touch, ih­re Per­sön­lich­keit“, fährt sie fort und zeigt auf das Hoch­bett der acht­jäh­ri­gen Em­ma, wel­ches ihr Le­bens­ge­fähr­te eben­falls in Doit-yours­elf-Ma­nier ent­wor­fen hat. Die Kon­struk­ti­on be­steht aus höl­zer­nen Bett­rah­men vom Floh­markt, die er mit ei­ner Lei­ter und viel Far­be in Form brach­te. „Ein Apart­ment soll­te im­mer wi­der­spie­geln, von wem es be­wohnt wird“, be­tont Sti­na und fügt dann noch au­gen­zwin­kernd hin­zu, als sie sich nach der Ku­schel­de­cke von Kar­la bückt: „Ich be­trach­te die Sa­chen der Kin­der ganz ein­fach als täg­lich wech­seln­de De­ko.“Auch ein Schna­bel­tier fin­det rasch sei­nen Platz im Kü­chen­re­gal. Dass sich in die­sem un­ge­zwun­ge­nen, le­ge­ren Zu­hau­se al­le Fa­mi­li­en­mit­glie­der wohl­füh­len, ist kein Wun­der. So tei­len sich zum Bei­spiel der zehn­jäh­ri­ge Oli­ver und der drei­jäh­ri­ge Au­gust ein Zim­mer und das ganz oh­ne Zwist und Streit. „Die bei­den ha­ben im­mer so viel Spaß mit­ein­an­der“, er­zählt die Mut­ter glück­lich. „Em­ma kann es gar nicht er­war­ten, mit Kar­la zu­sam­men­zu­zie­hen.“Bis es aber so­weit ist, wird noch et­was Zeit ver­ge­hen – und es wird be­stimmt noch die ein oder an­de­re wohn­li­che Ve­rän­de­rung statt­fin­den.

Mehr Raum für Fan­ta­sie ent­steht durch mehr Mut zur Kreativität

Lin­ke Sei­te: Die Tü­ren der Vi­tri­nen­schrän­ke wa­ren frü­her ein­mal Spros­sen­fens­ter, die Re­né auf dem Floh­markt ge­fun­den hat. Die­se Sei­te: Die kom­pak­te Kü­che ist prak­tisch un­ter­teilt. Der Back­ofen wur­de in die Wand ein­ge­las­sen.

Die­se Sei­te: Preis­wer­te De­ko: Um die So­fa-Ecke auf­zu­pep­pen, näh­te die Haus­her­rin schö­ne Kis­sen­be­zü­ge. 1. Ei­ne bun­te Viel­falt an Näh­garn, Stof­fen und Bän­dern ver­steckt sich im Hän­ge­schrank. 2. Das ge­blüm­te Sitz­pols­ter auf dem „Tripp Trapp“Kin­der­stuhl von Stok­ke ist ei­ne Ei­gen­krea­ti­on. 3. Sti­na mit Nest­häk­chen Kar­la im wohn­li­chen Glück. 4. Auch im Ba­de­zim­mer geht es hübsch fröh­lich zu.

Die­se Sei­te: Raum­ho­he Ein­bau­schrän­ke im Kin­der­zim­mer bie­ten Platz für Bü­cher und Spiel­zeug. 1. Auf dem grü­nen Ra­sen­tep­pich kön­nen die Jungs fürs nächs­te Spiel üben. 2. Das wei­ße Spros­sen­fens­ter ist ein im­mer wie­der­keh­ren­des Ele­ment in der 4-Zim­mer-Woh­nung. 3. Zwei Schub­la­den­käs­ten plus be­druck­te MDF-Plat­te bil­den den Schreib­tisch. 4. Das Wand­mus­ter ent­stand mit­hil­fe ei­ner Scha­blo­ne.

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