SOM­MER IN SAG HAR­BOR

Die Schoensten Wohntraeume - - INHALT - TEXT: L. JO­HAN­SON, PA­ME­LA ABRA­HAMS FO­TOS: KEITH SCOTT MOR­TON, RED CO­VER

The Ame­ri­can Dream: Zwei Is­län­der ver­wirk­lich­ten auf Long Is­land ih­ren Traum vom per­fek­ten Wo­chen­end­haus

Im Os­ten Long Is­lands fand ein Paar aus Is­land sein per­fek­tes Wo­chen­end­haus: ein Ein ro­man­ti­sches Cot­ta­ge, in dem die schöns­te Zeit des Jah­res noch schö­ner ist.ist

Es war vor über ei­nem Jahr­zehnt, als ein jun­ges Paar aus Reyk­ja­vik sei­ne Hei­mat ver­ließ und nach New York zog. Dort lern­te es den In­nen­ar­chi­tek­ten Ga­ry Cruz ken­nen, der ih­nen das per­fek­te Ci­ty­Apart­ment be­scher­te. Zehn Jah­re und drei Kin­der spä­ter ent­schie­den die bei­den, dass die Zeit reif für ein Wo­chen­end­haus im Grü­nen sei. Das Paar er­in­ner­te sich an sei­nen frü­he­ren Ar­chi­tek­ten und wand­te sich er­neut hil­fe­su­chend an ihn, um das per­fek­te Kauf­ob­jekt zu fin­den. Zwei Be­din­gun­gen muss­te es er­fül­len: Es soll­te in­ner­halb von zwei St­un­den er­reich­bar sein und di­rekt am Meer lie­gen. Schnell fan­den sie ein frisch re­no­vier­tes Haus, das ih­nen ge­fiel – be­son­ders, da zu ihm noch zwei Gäste­häu­ser ge­hör­ten, von de­nen der Haus­herr und Schrift­stel­ler ei­nes als Ar­beits­platz nut­zen woll­te. Nun konn­te Ga­ry sein Werk be­gin­nen. Über ei­ne Wo­che lang misch­te er Far­ben für die Au­ßen­fas­sa­de des Hau­ses, bis er das per­fek­te Grün fand, an dem sich auch die In­nen­wän­de ori­en­tie­ren. „Ich woll­te fröh­li­che, früh­lings­haf­te Far­ben ver­wen­den, die mit dem na­tür­li­chen Licht har­mo­nie­ren“, er­klärt Ga­ry. De­cken und Ein­rich­tung blie­ben weit­ge­hend weiß, um ei­ne Ver­bin­dung zwi­schen den Räu­men her­zu­stel­len. Da die Fa­mi­lie be­reits zwei Mo­na­te spä­ter ein­zie­hen woll­te, muss­te er sich mit dem Ein­rich­ten be­ei­len. „Ich ha­be ge­lernt, Mö­bel auf dem schnellst­mög­li­chen Weg zu kau­fen“, lacht er und war dar­über letzt­lich gar nicht so un­glück­lich: „Am Schluss pass­te al­les per­fekt zu­sam­men. Und manch­mal er­sti­cken zu vie­le Dis­kus­sio­nen ein Pro­jekt so­wie­so eher, als es zu ver­bes­sern.“

In die­sem klei­nen Häu­schen ar­bei­tet der Haus­herr an sei­nen Bü­chern – schon drei an der Zahl sind hier ent­stan­den.

Die Kü­chen­in­sel mit Mar­mor­plat­te bie­tet viel Platz zum Ko­chen und bil­det den Lieb­lings-Früh­stücks­platz der Kin­der.

1. In­zwi­schen gu­te Freun­de: Der Haus­be­sit­zer und sein In­nen­ar­chi­tekt. 2. Der Ein­gang zum Traum­haus. 3. Über­di­men­sio­nal gro­ße Fa­b­rik­lam­pen sor­gen für ei­nen mo­der­nen Touch im Ess­zim­mer. 4. Ein sanf­ter Hauch Gelb an den Wän­den lässt das Wohn­zim­mer warm und freund­lich wir­ken.

1. Das El­tern­schlaf­zim­mer be­sticht durch be­ru­hi­gen­de, ro­man­ti­sche Pas­tell­far­ben. 2. Schlicht und edel: das Ba­de­zim­mer mit frei ste­hen­der Wan­ne. 3. Durch die gro­ßen Flü­gel­tü­ren blickt man vom Schlaf­zim­mer aus di­rekt in den gro­ßen Gar­ten.

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