Mit Lei­den­schaft und Stil

Schon al­lein we­gen ih­rer Jobs ist für Li­se und John­ny Nor­dahn Äs­t­he­tik so selbst­ver­ständ­lich wie har­te Ar­beit. Da ver­wun­dert es nicht, dass sich das Paar mit Po­wer und viel Lie­be zum De­tail ein Zu­hau­se ge­schaf­fen hat, des­sen be­hag­li­che Schön­heit und Funkt

Die Schoensten Wohntraeume - - INHALT - TEXT: HE­LEN WIG­GERS/TEAMLIVING.DK FOTOS: PER WADSKJAER/TEAMLIVING.DK

Das her­un­ter­ge­kom­me­ne Her­ren­haus aus dem 18. Jahr­hun­dert hat­te es Li­se und John­ny so­fort an­ge­tan. Nach vie­len Jah­ren Re­no­vie­rung er­strahlt die Vil­la in Ko­pen­ha­gen heu­te in neu­em Glanz.

Li­se und John­ny Nor­dahn tei­len zwei Lei­den­schaf­ten. Zum ei­nen steckt das Paar viel Ar­beit und Lie­be in ih­re Fa­shion Agen­tur „Nor­dahn Agen­cies“, ein Ge­schäft, das so­wohl zahl­rei­che eta­blier­te als auch ei­ni­ge brand­neue Mar­ken führt und die­se an die an­ge­sag­tes­ten Mo­de­lä­den Dä­ne­marks ver­kauft. Ne­ben der ge­mein­sa­men Be­geis­te­rung für Mo­de prägt ei­ne zwei­te Lei­den­schaft ihr Le­ben: har­te Ar­beit. Dies ver­deut­licht sich ein­drucks­voll an ih­rem Her­ren­haus, das sie von 2005 bis 2010 lie­be­voll, mit gro­ßer Vi­si­on und viel An­stren­gung re­no­viert ha­ben. Es ist lan­ge her, dass sie die Vil­la in Char­lot­ten­lund, nörd­lich der In­nen­stadt von Ko­pen­ha­gen, zum ers­ten Mal sa­hen. „Un­se­re Fa­mi­lie und Freun­de konn­ten da­mals nicht ver­ste­hen, was uns an die­ser al­ten, in er­bärm­li­chem Zu­stand be­find­li­chen Vil­la fas­zi­nier­te“, er­in­nert sich Li­se und lacht. Man brauch­te schon ei­nen ge­üb­ten Blick für das Schö­ne, um in

mit Zu­gang zur Ein­gangs­hal­le ist ein groß­zü­gig ge­schnit­te­nes Spiel­zim­mer für Fried­rich und Em­ma. Hier tol­len die bei­den ger­ne mit Fa­mi­li­en­hund Al­bert oder ih­ren Freun­den her­um. Die ro­bus­ten Mö­bel im Raum ver­zei­hen selbst die wil­des­ten Spiel­ma­nö­ver. Das größ­te Zim­mer be­her­bergt die Kü­che, die mit Ar­beits­platz und freund­li­cher Hel­lig­keit be­geis­tert. Der ehe­ma­li­ge Flur wur­de zum ge­müt­li­chen Ess­zim­mer um­funk­tio­niert. Um den lan­gen, schwar­zen Holz­tisch in der Mit­te des Rau­mes ver­sam­meln sich oft vie­le Freun­de der Fa­mi­lie zum ge­mein­sa­men Ge­nie­ßen und Fei­ern. Vom Ess­zim­mer aus kann man di­rekt in das Wohn­zim­mer bli­cken. Der be­hag­li­che Raum ist mit be­que­men Wohl­fühl­mö­beln aus­ge­stat­tet. Auch der von al­len ge­lieb­te Holz­ofen ist ein An­zie­hungs­punkt für die gan­ze Fa­mi­lie und un­ter­streicht die in­ti­me At­mo­sphä­re. Nach vie­len Jah­ren vol­ler Ent­beh­rung, Stress, Staub und Schmutz konn­ten Li­se und John­ny 2010 end­lich ih­re Ar­beits­klei­dung ab­le­gen und ein po­si­ti­ves Fa­zit zie­hen: Ih­re Lei­den­schaft für har­te Ar­beit und das Schö­ne im Le­ben hat sich in ei­nem Haus ma­ni­fes­tiert, das so­wohl kom­for­ta­bler und re­prä­sen­ta­ti­ver Ar­beits­platz ist als auch ein be­hag­li­ches, groß­zü­gi­ges Zu­hau­se und ein Rück­zugs­ort für die gan­ze Fa­mi­lie.

RECHTS: Das ehe­ma­li­ge Gar­ten­zim­mer ist heu­te Schlaf­zim­mer und im ge­müt­li­chen Land­haus­stil ein­ge­rich­tet. Ein be­son­de­res High­light: Der di­rek­te Zu­gang zur son­nen

ver­wöhn­ten Ter­ras­se. Ide­al für den Früh­stücks­kaf­fee. UN­TEN: Auch das Ba­de­zim­mer ha­ben Li­se und John­ny selbst um­ge­stal­tet. Die weiß la­ckier­ten Wand­pa­nee­le

wir­ken frisch und las­sen ei­ne hei­te­re Som­mer­ur­laubs­stim­mung auf­kom­men.

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