Ein Be­such in der Vil­la ist für al­le Gäs­te im­mer wie­der span­nend

Die Schoensten Wohntraeume - - TRAUMWO & HNEN - TEXT: ANDREA RAMPL, HE­LEN WIGGERS FO­TOS: PER WADSKJÆR/TEAM LI­VING

Wahr­neh­mung ent­ste­hen zu las­sen“, weiß die Ex­per­tin. Dop­pel­te, fran­zö­si­sche Glas­schie­be­tü­ren füh­ren auf un­auf­fäl­li­ge Wei­se vom Ess­zim­mer in den Wohn­be­reich, der spar­sam aber sehr wir­kungs­voll mö­bliert ist. Ein gro­ßes Lei­nen­so­fa wird von zwei schwar­zen Lam­pen und zwei be­que­men Ses­seln flan­kiert – ei­ner da­von mit ge­streif­tem Be­zug – und setzt so kräf­ti­ge Ak­zen­te. Hin­ter dem Wohn­raum liegt ein klei­nes Ar­beits­zim­mer, in dem Char­lot­te ih­re Ge­schäf­te führt. Na­tur­be­las­se­ne Holz­stu­fen lot­sen uns in die obe­re Eta­ge. Hier liegt das Zim­mer ih­rer Toch­ter Cla­ra, das gro­ße Fa­mi­li­en­bad und das El­tern­schlaf­zim­mer samt An­klei­de. Ein hell­grau­er Tep­pich­bo­den und Wän­de in zar­tem Cre­me bil­den die per­fek­te Büh­ne für den Auf­tritt der aus­ge­such­ten Mö­bel­stü­cke. Es wur­de be­wusst auf al­les Über­flüs­si­ge ver­zich­tet, das Schlaf­zim­mer dient der pu­ren Er­ho­lung von Kör­per, Geist und See­le. „Mir reicht es völ­lig, vom Bett auf die wo­gen­den Baum­kro­nen zu schau­en“, meint Char­lot­te. „Kein Bild könn­te es mit die­ser Aus­sicht auf­neh­men.“Der Kel­ler war­tet gleich mit meh­re­ren Über­ra­schun­gen auf. Zum ei­nen be­fin­det sich im Un­ter­ge­schoss der Vil­la ein klei­ner In­te­ri­or-Shop. Hier kön­nen Char­lot­tes Kun­den ei­ne schö­ne und gro­ße Aus­wahl an be­zau­bern­den Klein­oden aus Asi­en und Ac­ces­soires ent­de­cken, die ei­nen Wohn­raum erst zu ei­nem sol­chen ma­chen. Ne­ben­an re­si­diert seit kur­zem Ca­mil­la, die äl­te­re Toch­ter der Fa­mi­lie, mit ih­rem neu­en, ei­ge­nen Bad. Ca­mil­la kommt nach ih­rer Mut­ter, sie hat ein Händ­chen für das De­ko­rie­ren und pro­biert ger­ne mal et­was In­no­va­ti­ves aus. Char­lot­te un­ter­stützt sie da­bei nach al­len Kräf­ten, schließ­lich weiß sie selbst am bes­ten, wie wich­tig es für die Ent­wick­lung der Krea­ti­vi­tät ist, un­ge­hin­dert ex­pe­ri­men­tie­ren zu kön­nen. Neu­er­dings ha­ben die zwei so­gar ein ge­mein­sa­mes Pro­jekt: Sie er­stel­len Per­len­schmuck, Hals­ket­ten und hüb­sche Arm­bän­der, die sie an zahl­rei­che Fa­shion-Bou­ti­quen ver­kau­fen. Das Gan­ze war Ca­mil­las Idee. „Es läuft ganz gut an“, freut sich die stol­ze Mut­ter. „Wir ha­ben schon fes­te Ab­neh­mer, und gera­de erst ist ein neu­er, grö­ße­rer Auf­trag rein­ge­kom­men. Es ist wun­der­bar, dass Ca­mil­la mit ih­rer ers­ten Initia­ti­ve gleich so er­folg­reich ist. Und ich bin jetzt schon neu­gie­rig, was sie als nächs­tes plant.“

ZIM­MER MIT AUS­SICHT In dem hel­len Mo­bi­li­ar des Schlaf­zim­mers spie­gelt sich das Ta­ges­licht und lässt den Raum na­he­zu leuch­ten.

EIN EI­GE­NES KLEI­NES REICH Die Wand­ni­schen wur­den ge­schickt als Abla­gen ge­nutzt, der Spie­gel ver­grö­ßert Ca­mil­las Bad op­tisch.

AUF GAN­ZER LI­NIE Ca­mil­la be­wun­dert Schwarz­wei­ßFo­to­gra­fi­en. Des­halb hängt über dem Gäs­te­bett ei­ne Se­rie sol­cher Bil­der aus Frank­reich.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.