Und das li­nea­re TV stirbt nicht aus!

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Be­zahl­te All­tags­flucht auf Ab­ruf lässt li­nea­re Lan­ge­wei­le alt­ba­cken wir­ken – da­mit ist ein­ge­tre­ten, was sich im In­ter­net-Kon­text lan­ge nie­mand vor­stel­len konn­te: Kos­ten­pflich­ti­ge In­hal­te wer­den groß­flä­chig an­ge­nom­men und las­sen die meist me­dio­kren Pro­duk­tio­nen alt aus­se­hen, wel­che im li­nea­ren Fern­se­hen zu­vor die Un­ter­hal­tung ge­prägt hat­ten. Doch ganz so platt lässt sich die Ent­wick­lung der Vi­de­o­nut­zung in Deutsch­land wohl doch nicht be­schrei­ben: Tat­säch­lich er­füllt das li­nea­re Fern­se­hen mit sei­nen Re­gel­mä­ßig­kei­ten, Nach­rich­ten­sen­dun­gen zu fes­ten Zei­ten und ge­bets­müh­len­ar­ti­gen Rou­ti­nen ei­ne ganz ei­ge­ne Funk­ti­on – näm­lich glie- dert es so den All­tag vie­ler Men­schen. So wie die Nach­rich­ten den Abend ein­läu­ten, mar­kiert der Tat­ort das Fi­na­le des Wo­che­n­en­des. Die­se Be­ob­ach­tun­gen stam­men aus ei­ner Stu­die, die vom Rhein­gold In­sti­tut im Auf­trag von RTL Deutsch­land durch­ge­führt wur­de.

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